W-Lan Kabel sind eine echte Marktlücke - W-Lan Kabel sind sehr begehrt, werden oft gesucht und nie gefunden!

W-Lan einrichtenEs ist schon erstaunlich, wie viele Menschen Tag für Tag auf der Suche nach einem W-Lan Kabel sind. W-Lan steht für "Wireless Lan" und bedeutet so viel wie "kabellose Verbindung" oder "Funkverbindung".

Wer auf der Suche nach einem Kabel für eine "kabellose Verbindung" ist, merkt schnell, dass die Suche wenig Sinn macht. Dies wird auch der Grund sein, warum sich bisher kein Hersteller für diese "Marktlücke" gefunden hat und W-Lan Kabel herstellt.

Im Grunde genommen wäre es genau so, als würden Sie nach einer "Telefonstrippe" für Ihr Handy suchen. W-Lan Kabel gibt es also nicht. Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte, kann jetzt seiner Fantasie freien Lauf lassen und sich ein W-Lan Kabel vorstellen - in genau der richtigen Länge und in einer Farbe, die gut zur Wohnungseinrichtung passt.

Was brauche ich nun, um ein W-Lan einzurichten?

USB SchnittstelleUm eine W-Lan Verbindung einzurichten, benötigen Sie W-Lan fähige Hardware. Zunächst muss Ihr PC W-Lan fähig sein. Handelt es sich um ein älteres Gerät, was kein W-Lan kann, leistet ein W-Lan Stick gute Dienste. W-Lan Sticks sind inzwischen sehr "intelligent" und installieren sich über Plug'n Play. Das heißt der Stick wird über die USB Schnittstelle mit dem PC verbunden und installiert sich von selbst.

An diesem abgebildeten Laptop befinden sich die zwei USB Schnittstellen direkt hinter dem Anschluss für den Akku. Sie sind untereinander an diesem Laptop angelegt. Dies ist natürlich von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Im Grunde können Sie nichts falsch machen, da sich die Schnittstellen am PC und der USB Stecker des Sticks selbst erklären. 

USB Sticks, die Alternative für Computer, die nicht W-Lan fähig sind!
AVM FRITZ!WLAN USB Stick N v2 (300 Mbit/s, WPA2)
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Die Voraussetzung zum Internet

Ihr Computer mit seiner W-Lan Funktion muss sich natürlich mit einem Gerät verbinden können, um ins Internet zu kommen. Ein W-Lan Stick allein genügt nicht. 

Wenn Sie DSL über das Festnetz beziehen, haben Sie in der Regel einen Splitter an Ihrer Telefondose. Dieser Splitter sieht fast genau so aus wie die Telefondose und hat zusätzlich eine DSL Steckverbindung. Über diese Steckverbindung ist entweder ein DSL Modem oder ein DSL Router mit integriertem Modem über ein DSL Kabel verbunden. 

Mit einem Modem können Sie keine W-Lan Verbindung aufbauen. Ein Modem können Sie nur mit einem Lan Kabel zu Ihrem PC verbinden. 

Ein W-Lan Router verfügt in der Regel über Kontroll Leuchten. An einer dieser Leuchten sollte W-Lan stehen und sie sollte natürlich an sein.

W-Lan Einrichtung - So richten Sie Ihr W-Lan ein

Damit Ihr Computer weiß mit welchem Funknetz er sich verbinden soll, benötigt er einige Informationen.

Sie gehen über Ihren Start Button auf dem PC und wählen "Verbindung herstellen".

Dann wählen Sie "Netzwerk und Freigabecenter" bzw.  "Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten".

Im nächsten Schritt wählen Sie "Verbindung mit dem Internet herstellen" (Richtet eine Drahtlos-, Breitband- oder Wählverbindung mit dem Internet ein).

Nun wählen Sie "Eine neue Verbindung herstellen" bzw. "Drahtlosverbindung".

Hier geben Sie die SSID (Netzwerkname - steht i.d.R. auf den Geräten drauf) und den W-Lan Schlüssel (auch Pre shared key genannt - ebenfalls auf dem Gerät hinterlegt) ein. 

Dann auf "Verbinden" klicken und Ihr PC verbindet sich ganz ohne W-Lan Kabel mit Ihrem Router. 

Worauf Sie achten sollten

Wenn Sie einen Router nutzen, dessen Router Passwort 0000 ist, dann bitte das Routerpasswort ändern! Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass sich andere über Ihr W-Lan verbinden und Kosten verursachen, die Sie in der Endkonsequenz tragen müssen. Vergessen Sie nicht, Ihr neues Routerpasswort zu notieren! Glauben Sie mir in einem Jahr haben Sie es vergessen. Müssen Sie dann auf das Gerät zu greifen, haben Sie schlechte Karten!

Setzen Sie zur Sicherheit in der W-Lan Einstellung des Routers "SSID unsichtbar" ein Häkchen, damit nicht jeder Ihre Daten ausspionieren kann. 

Wenn Sie direkt neben dem Router arbeiten, dann stellen Sie die Sendeleistung auf "mittel" oder "niedrig". Mit dieser Aktion verkleinern Sie den so genannten "Accesspoint". D.h. der Router sendet die Funksignale in einem kleineren Radius aus - also beispielsweise im gesamten Haus, aber nicht bis zur Straße, wo Fremde sich einhacken können.

Die Speedports der Deutschen Telekom haben auf der Rückseite einen W-Lan Knopf, mit dem Sie Ihr W-Lan einfach an und ausschalten können. Sie müssen nicht jedes Mal die Konfiguration des Routers öffnen. Und nun viel Spaß beim kabellosen Surfen!

Themen, die Sie noch interessieren könnten: Speedport einrichten - Schritt für Schritt

Achatnia, am 24.04.2011

Kommentare


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Efes am 06.08.2012

Also Johann hat schon ein W Lan Kabel ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=rmWSFOIythU&feature=player_detailpage

LG Efes

Achatnia am 15.06.2011

Hallo Peter,
natürlich will und kann ich Dich verstehen. Im Grunde sagst Du ja nichts anderes als ich. Denn wenn Dein Router hinterm Regal steht und das W-Lan- oder Funksignal nicht in Deinem Garten oder auf Deiner Terrasse ankommt, dann verstärkst Du es mit einem Koaxialkabel, einer Antenne o.ä. Ob Du das Koaxialkabel nun W-Lan-Kabel nennst oder Otto ist eigentlich wumme.

Außerdem habe ich nicht gesagt, dass es keinen Sinn macht eine Antenne mittels Kabel vom Router abzukoppeln - sondern dass ich keinen Sinn darin sehe zu der Antenne ein zusätzliches Kabel zu nutzen, um den PC zu verkabeln.

Unter dem Punkt Reichweiten und Antennen gibt es im unten genannten Link vielleicht noch ein paar interessante Informationen - auch zu Richtantennen. :o)

http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network

Liebe Grüße
Achatnia

profkm am 08.06.2011

Sorry, ich musste den Kommentar splitten...

Auf die Frage, worin der Sinn liegen sollte, eine Antenne mittels Kabel vom Router abzukoppeln, möchte ich einfach auf folgende Grundsätze bei Funktechnik hinweisen: Funkwellen im WLAN-Frequenzband durchdringen praktisch kein massives Material. Hat man seinen Router unter dem Schreibtisch oder hinter einem Schrank versteckt, ist der Empfang und die Sendefähigkeit des Routers bereits arg eingeschränkt. Auf dem Schreibtisch gehts noch, auf dem Balkon oder im Wohnzimmer ggf. nicht mehr. Würde man den Router auf den Schreibtisch oder weiter oben ins Regal stellen, wäre das für den Funk möglicherweise besser.
Nur muss man dann alle Kabel (Netzwerkkabel, Telefonkabel, Stromversorgung etc.), die an den Router angeschlossen sind, auch bis dahin legen. Da ist es oft einfacher, die Antenne abzuschrauben, mit einem R-SMA-Koaxialkabel zu verlängern und die Antenne oben aufs Regal (oder wo auch immer die Funkausleuchtung am besten ist) zu pflanzen. Auch kenne ich aus eigener Erfahrung Szenarien, wo die Routerantenne auf dem Gebäudedach platziert wurde. Natürlich nur die Antenne, nicht der ganze Router. So hat man in der Wohnung und im Garten WLAN.
Ich arbeite in der netzwerktechnik und weiß, wovon ich spreche. Das WLAN-Kabel als Witz gelten, ist mir klar. Den wenigsten ist jedoch klar, dass das kein Witz ist. In Fachkreisen lisst man daher oft auch die kryptische Bezeichnung R-SMA-Kabel um den angeblich unqualifizieren Ausdruck zu vermeiden.

LG
Peter

profkm am 08.06.2011

Hallo,
ich glaub, ihr habt mich nicht verstanden oder wollt mich nicht verstehen. Ein von mir beschriebenes Kabel wird "zwischen Gerät und Antenne" eingesetzt - gemeint ist hier mit Gerät der Router, die Wlan-Karte oder auch der WLan-USB-Stick (soweit der eine absetzbare Antenne hat) und eben den Dipol, im Volksmund "Antenne" genannt, obwohl technisch gesehen "Strahler" das richtige Wort wäre. Diese Art Kabel, die gemeinhin als "WLAN-Kabel" bezeichnet werden, sind tatsächlich koaxial aufgebaut und haben einen der WLAN-Funktechnik angemessenen Wellenwiderstand von 50 OHM und entsprechen oft der Norm RG 58 oder RG 59.
Das besondere an diesen sogenannten WLAN-Kabeln ist die sonst praktisch nie genutzte Steckertechnik R-SMA bzw. RP-SMA. In der Funktechnik kommt sehr oft die SMA-Technik vor, die praktisch genauso aussieht, tatsächlich aber spiegelverkehrt ist. (Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/SMA-Steckverbinder#SMA-Steckverbinder).
Ein typischer Hersteller für solche Kabel ist die Firma Intos, ein aktuelles Produkt wäre dieses http://www.inline-info.de/index.php?six_do=cms&six_art=40472&lang=de (sorry für die Werbung, das ist kein Affilate Link)

LG
Peter

Achatnia am 09.05.2011

Ein Netzwerk kann mit etlichen verschiedenen Komponenten aufgebaut werden. Eine Kabelverbindung, verbindet den PC mit dem Router/ Modem usw. Möchte man mit dem PC "frei beweglich" sein, wird eine Funkverbindung aufgebaut - also ohne Kabel.

Es gibt verschiedene Medien, mit denen die Funksignale aufgenommen und weiter gegeben werden können, wenn die Signale am PC o.ä. nur noch schwach oder gar nicht mehr ankommen. Dafür kann man sicherlich ein Antennenkabel verwenden, man kann auch einen zweiten Router als Repeater dazwischen schalten oder eine W-Lan Bridge, um hier nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Worin sollte der Sinn liegen, an einem Router ein Antennenkabel anzuschließen und dieses dann mit dem PC zu verbinden? Dafür gibt es Netzwerkkabel. Es wäre dann ja auch keine W-Lan Verbindung, sondern eine Lan- Verbindung, mal abgesehen von den vielen technischen Details der Kabel und was sie leisten können und was eben nicht.

Somit bin ich mit Dir einer Meinung Peer. :o)

Liebe Grüße
Achatnia

textpressi am 09.05.2011

Das Kabel, das ich zwischen W-LAN Stick und der USB-Buchse habe ist ein reines USB-Verlängerungskabel, das auch mit anderen USB-Sticks, zum Beispiel USB-Flash-Speichermedien, zusammenarbeitet. Also auch kein W-LAN-spezifisches Kabel.

Ich stimme ich Achatnia zu, weil hier (siehe Link) auch nie von W-LAN-Kabeln die Rede ist, sondern nur von Antennenkabeln. Die Kabel haben anscheinend erstmal nix mit dem drahtlosen Netzwerk zu tun:

http://www.brennpunkt-srl.de/geraeteliste.html

Achatnia am 09.05.2011

Meinst Du ein Koaxialkabel? Diese Kabel sind recht gut abgeschirmt und wenig störanfällig. Sie können meinetwegen das Signal des Gerätes empfangen und erneut weiter geben, so dass es am PC ankommt und funktionieren wie ein Repeater. Trotzdem ist ein Koaxialkabel kein W-Lan Kabel. W-Lan heißt kabellos, ansonsten ist es eine Kabel Verbindung. Mit welchem Kabel dabei verbunden wird ist eigentlich wumme. Entweder kabellos oder mit Kabel, eins geht nur.

Liebe Grüße
Achatnia

profkm am 08.05.2011

Räusper .. es gibt tatsächlich W-Lan-Kabel... oder wie bezeichnet Ihr die Kabel, die man zwischen Gerät und Antenne einsetzt, wenn beispielsweise das Gerät an ungünstiger Stelle steht? Diese Kabel sind normalerweise koaxial und haben R-SMA Stecker bzw. Buchse. Käuflich gibt es diese zwischen 50cm und 10m, nur mal so...




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