Verschiedene Bastelideen

Die Advents- und Vorweihnachtszeit mit ihren dunklen Nachmittagen und langen Abenden lädt ein zu mußevollen Bastelstunden. Obwohl die Geschäfte von glitzerndem Schmuck für Zimmer und Weihnachtsbaum schier überquellen, gehört etwas kreativ Gestaltetes aus eigener Hand meist zur adventlichen Dekoration dazu. Sterne sind von jeher ein unverzichtbares Motiv für das winterliche Fest. Je nach Ausführung und Material sind sie unterschiedlich einzusetzen. Ausgangsmaterial für folgende Anleitungen ist immer Papier.

Fenstersterne

Diese Sterne sind eindimensional und auch von kleineren Kindern leicht anzufertigen, soweit sie mit einer Schere hantieren können. Ausgangspunkt ist immer das Papierquadrat. Dieses wird einmal von unten nach oben gefaltet, einmal von rechts nach links und zum Schluss diagonal: damit ist ein Dreieck mit zwei geschlossenen und einer offenen Seite entstanden. In die offene Seite wird von beiden Eckpunkten ausgehend je ein flacher Schnitt ungefähr bis zur Mitte ausgeführt. Würde man jetzt das Papier entfalten, hätte man einen einfachen Stern erhalten. Der Reiz dieser Sterne liegt jedoch in ihren filigranen Spitzenmustern, welche man erzielt, wenn man aus den geschlossenen Seiten des Papierdreiecks Muster herausschneidet. Je mehr Papier entfernt wird, desto filigraner ist das Endprodukt.

Kindern macht es viel Freude, ein buntes Fensterbild zu erstellen. Hierfür wird der Stern aus schwarzem Tonpapier gefertigt und mit farbigem Transparentpapier hinterklebt.

Schneegestöber und Grußkarten

Ein wahres "Schneegestöber", welches auch noch nach der Weihnachtszeit die Fenster schmückt, lässt sich aus einfachen weißem Schreibpapier erstellen.

Tipp: Das lästige Zuschneiden des Papiers in exakte Quadrate entfällt, wenn man auf die Seiten von Notizblöcken zurück greift. Ansonsten empfiehlt sich ein Papierschneidegerät mit Skala.

Prachtvolle Grußkarten erhält man, wenn man die Sterne aus Gold- oder Silberpapier schneidet und sie auf farbige Kartenrohlinge klebt, beispielsweise aus Tonpapier. 

Zweidimensionale Sterne

Ausgangspunkt ist auch hier wieder das Papierquadrat. Dieses Blatt wird – wie oben beschrieben – geviertelt, wieder auseinander gefaltet und sodann an diesen Bruchkantenlinien bis ca. zur Hälfte der Mitte eingeschnitten. Der Bogen wird nun zweimal diagonal in zwei Schritten gefaltet, so dass zwei "Berglinien" entstehen. Den Bogen umdrehen und von der Spitze ausgehend die Seiten zur diagonalen "Tallinie" falzen. Den Vorgang siebenmal wiederholen. Durch das Übernanderschieben der nach innen geknickten Papierdreiecke erhält der Stern eine zweidimensionale Form. Diese Sterne können etwa als Tischschmuck dienen. Werden zwei gleich große Sterne mit den Rückseiten aneinander geklebt, können sie auch frei schwebend aufgehängt werden. Besonders spitzstachelige Sterne erhält man, wenn die Außenkanten zweimal zur diagonalen Mittellinie geknickt werden (siehe Abb.). Beide Typen können miteinander kombiniert werden.

Muecke05, am 15.11.2011
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Bildquelle:
Amazon (Wie bastelt man Trommeln mit Kindern?)

Autor seit 3 Jahren
16 Seiten
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