Wettervorhersage Frühling 2012 - März 2012

Anfang März sieht es ganz nach Frühling und angenehmen Temperaturen aus - doch das soll sich in der zweiten Märzwoche wieder ändern: Für einige Tage wird wieder ein kurzes Gastspiel des lästigen Winters angekündigt. Mitte März verabschiedet sich dieser aber endgültig und wir dürfen uns endlich auf "normales" Frühlingswetter freuen.

April 2012

Der April soll lt. einer Prognose ebenfalls "normal" verlaufen - was für den April bedeutet, das Wetter ändert sich fast stündlich. Halten Sie auf jeden Fall einen warmen Mantel, Regenschirm und Bikini/Badehose immer griffbereit, um sich den schnellen Wetterumschwüngen anzupassen.

Mai 2012

Jetzt die gute Nachricht: Der Mai wird angeblich zu warm! Anmerkung: Das Wörtchen "zu" ist in diesem Zusammenhang nur eine statistische Angabe, die nichts mit dem tatsächlichen Empfinden der Wetterlage (Sonnenbäder, Schwimmen und Genießen) zu tun haben dürfte. Es sagt lediglich, dass die erwarteten Temperaturen über den durchschnittlichen Messwerten liegen.

Wie wird der Sommer 2012?

1. Wettervorhersage Sommer 2012

Diese Wettervorhersage sollte man nur mit größter Vorsicht genießen - sie klingt einfach zu schön, um wahr zu sein:

Das Wetter im Sommer 2012 in Deutschland wird als normal angekündigt und angeblich zeitweise - Achtung, es kommt gleich - zu warm und trocken! Es kann aber auch zwischendrin kühle Tage und richtiges Sauwetter geben.

 

2. Wettervorhersage Sommer 2012

Jetzt die weniger gute bzw. besch...eidene Nachricht: Die langfristigen Beobachtungen und Analysen des Wetters haben die Wetterfrösche sehr verwirrt, weshalb sie sich auch in diesem Punkt nicht sicher sind.

Um das Wetter für den Sommer 2012 vorhersagen zu können, muss man einen Blick auf den vergangenen Winter und den Frühling 2012 werfen:

Da die Temperaturen  im Dezember und Januar angenehm mild waren, der Februar saukalt und der März schön begonnen hat, spricht die gleiche Quelle - die für die obigen Wetterprognosen verantwortlich ist - nun davon, der Frühling könnte zu kalt und trocken werden.


Für den Sommer 2012 könnte das bedeuten: Er wird evtl. normal, aber vielleicht doch etwas zu nass-kalt.

 (Quelle: Wetterprognose-Wettervorhersage.de)

Der Frühling lässt auf das Wetter im Sommer schließen

In der Regel ist es ganz einfach: Auf einen trockenen, warmen Frühling folgt ein nasser Sommer, den man nicht als solchen bezeichnen kann. Wird der Frühling dagegen übermäßig feucht und kühl, kann man sich auf einen heißen Sommer mit zu wenig Regen freuen.

3. Wetterprognose für den Frühling und Sommer

Diese Vorhersagen sind dem 100-jährigen Kalender entnommen, der mit Vorliebe für Wetterprognosen befragt wird - und die sind nicht wirklich gut...


Der Frühling 2012 soll einigermaßen sonnig, aber kalt werden. Im April gibt es ein paar warme Tage, im Mai kühlt es dann wieder ab.
Die Kälte bleibt bis Juni.


Für den Sommer ist richtiges Scheißhäusel-Wetter (die bayerische Bezeichnung für schlechtes Wetter) angekündigt: Regen, Regen, Regen...

 

Im Herbst geht es ähnlich weiter: Regen, Regen... die gute Nachricht: Mitte Oktober soll es aufhören zu regnen und eine Trockenperiode beginnen. Diese hält nach den Vorhersagen des 100-jährigen Kalenders bis zur Adventszeit an. Gleich darauf beginnt es zu schneien und der Winter wird kalt, nass und lang.

(Quelle: Wetter.at)

Warum der 100-jährige Kalender nicht stimmt

Doch bevor Sie nach diesen Aussichten für das Wetter 2012 mit dem Gedanken spielen, auszuwandern oder leichte Aggressionen in Ihnen aufsteigen - ich kann Sie (zumindest etwas) beruhigen: Der 100-jährige Kalender ist nicht wirklich für Wettervorhersagen geeignet  und liegt sehr oft falsch.

  • Im 17. Jahrhundert studierte und beobachtete der gebildete Abt Mauritius Knauer aus dem fränkischen Raum über sieben Jahre lang das Wetter. Er verfügte auch über Kenntnisse der Astronomie und Naturwissenschaft und stellte die Theorie auf, das Wetter würde sich alle 7 Jahre wiederholen. Auch war diese Idee nicht neu, er zog bereits existierende Schriften und Kalender zu Rate und verwendete Teile davon für seinen eigenen.
  • Knauer notierte täglich das genaue Wetter - das ist alles. Mit 100 Jahren hat das nichts zu tun, der Name des Kalenders war ursprünglich "Immerwährender Hauskalender". Auch konnte er nur das Wetter in  seiner Gegend beobachten -  wie es im Rest Deutschlands aussah, das wusste er nicht. Der Abt wollte einfach eine Möglichkeit finden, das Wetter besser vorhersagen zu können, um die Ernte und den Klostergarten retten zu können.

Der 100-jährige Kalender wurde auch viele Male verändert und damit verfälscht. Er basiert auf Beobachtungen und einer Theorie.

(Quelle: Astrologix.de)

Ändern wir doch den Kalender!

Da sich das Klima seit Bestehen der Erde verändert, verschieben sich auch die Jahreszeiten langsam aber sicher und das Wetter hält sich nicht mehr an die kalendarisch festgelegten Termine von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das ist völlig normal und der Lauf der Natur - vielleicht sollte man, statt sich über die Eigensinnigkeiten des Wetters zu ärgern, einfach die Bezeichnungen der Jahreszeiten neu anpassen...

Grace, am 02.03.2012
17 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.



Autor seit 4 Jahren
158 Seiten
Pagewizz auf Facebook
Laden ...
Fehler!