Systemvoraussetzungen für Windows 8 - So läuft Windows 8 auch bei Ihnen

Eine wichtige Voraussetzung für eine reibungslose Installation des Updates von Windows 8 sind die Systemvoraussetzungen des bestehenden Rechners. Der Prozessor sollte zumindest eine Leistung von 1 GHz aufweisen, mehr Leistung ist natürlich für einen schnelleren Betrieb deutlich von Vorteil. Beim Arbeitsspeicher hat Microsoft eine Empfehlung von 1 GByte RAM ausgesprochen (32-Bit-Edition), bei einer 64-Bit-Edition sollten es mindesten 2 GByte sein. Auch beim Arbeitsspeicher gilt: Mehr Speicher ist besser.

Auch bei dem Speicherplatz auf der bestehenden Festplatte benötigt Windows 8 ordentlich Platz. Hier sollten Sie mindestens 16-20 GByte für das neue Betriebssystem übrig haben, sonst lässt sich Windows nicht installieren. Ferner ist eine Grafikkarte notwendig, die mindestens DirectX9 unterstützt und einen eigenen Arbeitsspeicher von mindestens 128 MByte besitzt. Hier können ältere Rechner bereits ihre Schwierigkeiten haben. Im Zweifelsfall müssen Sie bei Ihrem alten Rechner die Grafikkarte durch ein neueres Modell ersetzen.

Abschließend müssen Sie noch einen Blick auf die Bildschirmauflösung werfen. Das Minimum beträgt hier 1024x600 Pixel, allerdings können Sie dann noch nicht die neuen Apps unter Windows 8 nutzen und Sie müssen sich mit den bisherigen Anwendungen begnügen. Für die Apps beträgt das Minimum 1024x768 Pixel. Wer die gesamte Bandbreite von Windows 8 nutzen will, sollte daher mindestens eine Bildschirmauflösung von 1366x768 Pixel ermöglichen.

Die zweite Hürde – die vorliegende Windows Version - Nicht bei jeder Windows Version läuft das Update reibungslos

Erfüllt Ihr Rechner alle technischen Bedingungen, müssen Sie noch eine zweite Hürde überwinden. Die Rede ist von der Windows-Version, mit der Ihr Rechner bisher lief. Auch wenn die Werbung vollmundig verspricht, dass ein Update mit jeder Version problemlos läuft, gibt es doch einige Einschränkungen. Besonders schwierig gestaltet sich ein Windows 8-Update bei Windows XP und Windows Vista. Bei Windows XP gehen bei der Installation alle bisherigen persönlichen Einstellungen verloren. Auch die bisher benutzten Programme sind nach dem Aufspielen des neuen Betriebssystems nicht mehr aufrufbar. Nur die normalen Dateien sind auf dem Datenträger noch vorhanden. Daher sollten Sie sich ein Update bei Windows XP sehr genau überlegen. Zudem müssen Sie vorher das Service-Pack 3 bereits aufgespielt haben.

Ähnlich problematisch sieht ein Update bei Windows Vista aus. Als Voraussetzung ist hier das Service-Pack 1 ausgewiesen. Auch hier sind die alten Programme nur bedingt verfügbar, auch wenn hier bei unserem Testrechner die persönlichen Einstellungen noch vorhanden waren.

Auf der sicheren Seite sind Besitzer eines Rechners mit Windows 7 (Starter, Home Basic, Home Professional). Hier sollte ein Update problemlos ablaufen. Einzige Einschränkung: Wer Windows 7 Ultimate bzw. Professional nutzt, muss beim Update zwingend auf Windows 8 Pro zurückgreifen.

Die eigentliche Installation von Windows 8 - Sie haben die Wahl zwischen Update und Neuinstallation

Erfüllt Ihr Rechner alle Bedingung, können Sie nun mit der eigentlichen Installation beginnen. Idealerweise sollten Sie vor dem Einspielen von Windows 8 unbedingt eine Datensicherung durchführen. Sollte bei dem Update doch etwas schief gehen, sind zumindest Ihre Daten noch vorhanden. Wer sich noch nicht sicher ist, kann auch auf einer zweiten Partition seiner Festplatte Windows 8 komplett neu installieren. So können Sie mit Hilfe eines Boot-Managers beide Versionen von Windows auf einem PC nutzen. Diese Vorgehensweise bietet sich besonders bei älteren Systemen (XP, Vista) an, allerdings müssen Sie sich dann eine Vollversion von Windows 8 besorgen und können nicht auf ein günstiges Update von Windows 8 zurückgreifen.

Die eigentliche Installation von Windows 8 bzw. das Update sind denkbar einfach gelöst. Sie starten die Software einfach von dem gekauften Datenträger. Wer lieber auf ein Download zurückgreift, lädt sich die notwendigen Dateien aus dem Internet herunter und startet dann die Update-Routine. Windows 8 führt dann im Vorfeld eine Reihe von Prüfungen durch. So gibt beispielsweise ein spezieller Windows 8-Assistent eine Liste von den bereits installierten Programmen aus und gibt an, ob diese unter Windows 8 reibungslos laufen werden. Zudem weist der Assistent mögliche Probleme bei Programmen und Hardware-Komponenten aus. Anschließend prüft Windows 8 ausgiebig Ihren Rechner. Taucht beispielsweise ein Fehler bei Ihrem Datenträger auf, wird die Festplatte ausgiebig überprüft. Dieser Vorgang kann einige Stunden in Anspruch nehmen.

Sind alle Prüfungen des Systems abgeschlossen und das neue Betriebssystem Windows 8 vollständig installiert, müssen Sie noch einige Eingaben vornehmen. Neben Fragen nach dem gewünschten Layout und der Beibehaltung der bisherigen Zugangsdaten, werden Sie aufgefordert, bei einer möglichen Online-Anbindung, die entsprechenden Zugangsparameter einzugeben. Sofern Sie bereits ein Online-Konto bei Microsoft besitzen, geben Sie die notwendigen Daten an. Verfügen Sie noch nicht über ein Microsoft-Konto, können Sie dieses während des Installationsvorganges einrichten. In der Regel wird dann Ihr Rechner noch einige Prüfroutinen durchlaufen, bis das neue Startfenster von Windows 8 auf Ihrem Rechner erscheint.

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puzzlemaker, am 27.10.2012

Kommentare


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puzzlemaker am 31.10.2012

Hier noch weitere Informationen zu Windows 8: http://pagewizz.com/windows-8-was-sich-alles-geaendert-hat-die-wichtigsten-funktionen/

puzzlemaker am 27.10.2012

Ich denke schon, dass Windows 8 auch auf einem normalen Rechner seine Berechtigung hat. So ist deutlich eine Beschleunigung des Systems festzustellen. Die vielen Apps stellen einen klaren Mehrwert dar. Zudem kommen jetzt auch immer mehr Monitore mit Touchscreen auf den Markt. Auch das Zusammenspiel mit anderen Geräten (Tablet, Konsole, Smartphone) wurde deutlich optimiert. Die Kommunikation und Anbindung an das Internet wurde ebenfalls verbessert. Ich bin von den ersten Tests begeistert. Ein erstes Windows, das mit gefällt ... und ich habe schon alle Versionen von Windows in den Händen gehalten.

ultimapalabra am 27.10.2012

Windows 8 ist völlig anders.
@Klaus: musst Du auch nicht, ist wahrscheinlich für PCs sowieso nicht empfehlenswert, eher für Tablets. Zumindest sehe ich das so, ich will keine intuitiv bedienbare Oberfläche mit "Wusch-effekt" (mit dem Finger wischen statt klicken). Die Orthopäden werden sich über neue Kunden freuen!

Habe gestern eine Kritik gelesen, die Aussage war in etwas so: Windows8 ist eher wie Android oder Apples Betriebssystem, intuitiv und so benutzerfreundlich, dass sich auch absolute Anfänger sofort zurecht finden. Das geht natürlich auf Kosten der Individualisierbarkeit. Die Entwicklung geht anscheinend weg von klassischen Programmen hin zu Apps und zu einer Verschmelzung von Internet und PC. Immer mehr Daten werden in Clouds gespeichert, Programme direkt aus dem Netz ausgeführt.
Hat für den Nutzer zwar viele Vorteile, bedeutet aber auch die recht einfache Kontrollierbarkeit durch Konzerne, Staaten etc.
LG,
Angela

puzzlemaker am 27.10.2012

Genau, dies wird in einem weiteren Artikel geklärt, der morgen online geht.

Klaus_Radloff am 27.10.2012

Danke. Ein sehr informativer Artikel! Leider wird mir darin nicht erklärt, warum ich unbedingt auf Windows 8 upgraden sollte. Mein Problem natürlich. Aber vielleicht eine Anregung zu einem weiteren Artikel.



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