Roboter haben die Menschen schon immer fasziniert. Schon vor Jahrzehnten sah man bei Kinderfesten im Festzug Schulklassen, die in silbern gestrichenen Kartons als Roboter verkleidete Wesen mit Antennen den Blick in die Zukunft wagten. Dass diese Fantasiegeschöpfe, ebenso wie die unzähligen menschlichen Maschinen aus Sciencefiction-Filmen und Fantasy-Filmen, schon so schnell zur Realität werden würden, hätte wohl kaum einer ernsthaft gedacht. Doch wer hätte andererseits gedacht, dass 1984 von George Orwell, aus heutiger Sicht, wo sich junge Menschen auf Facebook präsentieren und in dümmlichen Reality-Soaps prostituieren, geradezu harmlos erscheint? Betrachtet man die heute schon nutzbaren Formen an Robotern, verliert die Vorstellung des übermächtigen selbständigen Androiden, der plötzlich gegen die Menschen kämpft, an Bedeutung. Ob als Staubsauger im Haushalt, als Rasenmäher im Garten oder als Reinigungsgerät für den Pool – Roboter sind vielseitig einsetzbar und inzwischen sogar für jedermann erschwinglich. Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Roboter, ist definitiv »Asimo« von Honda. Diese Mischung aus Astronaut und S-A-I-N-T Nummer 5 (»Nummer 5 lebt«) könnte die Pflege und Betreuung alter Menschen revolutionieren. Alltag und Zukunft.
Zukunft Robotik. Vom Rasenmähroboter bis zum Staubsauger Roboter
von Efes
Schon heute gehören Roboter zum Alltag, ob als Rasenmäher, Staubsauger oder zum Pool reinigen. Die Zukunft der Roboter liegt aber auch in der Pflege und Betreuung alter Menschen.
Roboter – ein alter Hut
Der Gedanke an einen Roboter begeisterte schon in der Antike
Roboter sind seit vielen Jahren allgegenwärtig, insbesondere in Fabrikhallen, wo ihnen der Ruf des Jobkillers anhaftet. Doch keinesfalls ist es das 20. Jahrhundert, das die Idee der Verwirklichung von Robotern für sich beanspruchen könnte. Bereits in der Antike experimentierte und konstruierte man Automaten, die eigenständige Werke verrichten sollten. Heron von Alexandria etwa tüftelte an einem automatischen Theater und einer Musikmaschine, gewissermaßen der Vor-Vorgänger des MP3 Players. Unter dem Titel »Automata« wurde im 13. Jahrhundert ein illustriertes sechsteiliges Werk bekannt, das Al-Dschazari, ein arabischer Ingenieur geschrieben hatte, indem er zahlreiche mechanische Apparate beschreibt. Hierzulande besser bekannt ist Leonardo da Vinci, der sich aber wohl von Al-Dschazari inspirieren ließ und im 15. Jahrhundert Androiden skizzierte. Einen vollautomatischen Webstuhl bekam die Welt um die Mitte des 18. Jahrhunderts zu sehen ebenso wie 1738 eine mechanische Ente. Wie so häufig. Ist das Militär bei aufwändigen Erfindungen treibende Kraft und so entstanden Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts erste ferngesteuerte Boote und Torpedos. Mit der Technik der Roboter im heutigen Sinne begann es in Deutschland dann Anfang der 1970er Jahre, einhergehende mit der Entwicklung der Computertechnik.
Roboter heute – Ziel und Wirklichkeit
Können Roboter im Alltag helfen?
Roboter, wie wir sie heute verstehen, sind aufwändige Maschinen, die von Sensoren gesteuert werden. Ziel ist es hierbei, vieles im Alltag zu vereinfachen aber auch Probleme der Zukunft zu lösen. Bei der Entwicklung spielen Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau zusammen. Die große Vision für die Zukunft ist es, dass Roboter künftig bei der Betreuung und der Pflege von alten und pflegebedürftigen Menschen helfen können und manche Aufgaben selbstständig erledigen können. Im Haushalt und Garten haben sich Roboter als Staubsauger und Rasenmäher bereits bewährt, ob dies auch im Bereich der Rehabilitation so sein wird, bleibt abzuwarten, erscheint aber längst nicht mehr ausgeschlossen. Hierbei an eine gefühllose, kalte Welt zu denken, bei der »die Alten« nur abgeschoben werden, ist jedoch falsch, wenngleich verständlich. Doch geht es bei der Entwicklung dieser Technik im großen Stil auch darum, »intelligente« Prothesen oder Rollstühle herstellen zu können. Aber auch humanoide Roboter, wie einst aus Sciencefiction-Filmen bekannt, dürften künftig eine bedeutende Rolle spielen, etwa als moderne Form des »James« und dabei älteren Menschen durch die Bewältigung von Alltagsaufgaben, weiterhin ein eigenständiges Leben ermöglichen. Ob Roboter als Buttler, Assistent oder Helfer – die Zukunft scheint näher zu sein als man glaubt.
Asimo – ein liebenswerter Roboter von Honda
Gestatten, Advanced Step in Innovative Mobility ist mein vollständiger Name
Lange galt es als fast nicht realisierbar, einen Roboter herzustellen, der auf zwei Beinen geht und dabei nicht über jedes Sandkörnchen stolpert, um dann wie ein Käfer auf dem Rücken liegen zu bleiben. Doch Honda ist genau dies mit einem Roboter, der auf den Namen Asimo hört, gelungen. Im Dezember 2004 wurde er vorgestellt und seitdem stetig weiterentwickelt. Die automatische Maschine hat sich zu einem höflichen Humanoiden entwickelt, der selbst schwierigste Bewegungsabläufe, wie etwa Treppensteigen, bewerkstelligen kann. Zudem, und das gehört sicherlich mit zu einem ganz wichtigen Argument für spätere Aufgaben, reagiert er nun auf Menschen. Beeindruckend ist die Präsentation von Asimo auf der »Automobile Internationale 2012«.
Welche Roboter gibt es heute schon für den Alltag?
Bezahlbare Helfer für Wohnung, Garten und Pool
So liebenswert Asimo erscheint, in allernächster Zukunft wird der normale Bürger wohl diesen Gesellen noch nicht an seiner Seite haben. Doch es gibt bereits zahlreiche andere Helfer, die einem unliebsame Arbeit abnehmen und so das Leben deutlich erleichtern. Einige dieser Errungenschaften aus der Welt der Roboter sind hier knapp vorgestellt, denn wer mehr Freizeit haben will, lässt einfach den Roboter arbeiten.
1. Staubsaug-Roboter – Beim Saugen gemütlich die Füße hoch legen
Eine der nervigsten Aufgaben in einer Wohnung dürfte wohl das regelmäßige Saugen sein. Je nachdem, wie der Boden und die Nutzung ist, kann das auch täglich nötig sein. Natürlich sind Staubsauger heute längst nicht mehr solch monströsen Geräte wie noch vor Jahrzehnten, doch kann es ganz schön nerven, dieses Rüsseltier hinter sich herzuziehen und dabei Kanten und Türrahmen zu beschädigen. Die perfekte Lösung scheint da Asimos kleiner Bruder zu sein.
Er sieht zwar nicht so nett aus und spricht auch nicht mit einem, aber er saugt, und das soll er schließlich. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Modellen von Staubsaug-Robotern, mit ganz unterschiedlichen Funktionen und Kompfortstandards. Zu Beispiel lassen sich bei einigen die Arbeitszeiten vorgeben, so dass es selbständig losfährt und die Arbeit verrichtet. Die neueren Staubsaug-Roboter merken auch selbst, wenn die Akkuladung zuneige geht und fahren selbständig zur Ladestation zurück um Aufzutanken. Also Staubsaug-Roboter kaufen, Buch in die Hand nehmen und Füße hoch legen …
2. Rasenmäher-Roboter – beim Rasenmähen in der Hängematte dösen
Wer einen Garten hat darf stolz sein und sich darüber noch mehr freuen, wenn Kinder auf dem Rasen spielen. Wäre da nicht Eines. Das Rasenmähen. Je nach Größe der Rasenfläche, kann das ganz schön Zeit in Anspruch nehmen, und wenn dann auch noch Bäume und Büsche die freie Fahrt behindern, dann wird es anstrengend. Der ideale Helfer ist da ein Rasenmäher-Roboter, wie es ihn in den verschiedensten Varianten gibt.
Die beliebteste ist vermutlich der Schwiegervater, doch die ist hier nicht gemeint. Rasenmäher-Roboter der neuen Generation mähen selbständig und praktisch geräuschlos, wobei ein entsorgen des Rasenschnitts nicht nötig ist. Das Gras wird bei vollautomatischem Betrieb so fein geschnitten, dass es direkt als wertvoller Mulch Verwendung findet, was auch Abhilfe gegen Unkraut schafft. Also, Rasenmäher-Roboter kaufen, Long-Drink in die Hand und ab in die Hängematte …
3. Poolroboter – statt Pool reinigen ein Sonnenbad nehmen
Jeder träumt von einem Pool und viele haben in der Zwischenzeit selbst in Deutschland einen, und wenn es »nur« ein Intex-Pool ist. Doch so schön das Baden im eigenen Swimmingpool ist, ein gewisser Pflegeaufwand ist immer nötig.
Dabei spielt die regelmäßige Reinigung eine große Rolle, schließlich können einem Algen den Badespaß ganz schön vermiesen. Aber auch da gibt es Abhilfe in Form von Robotern. Für jeden Art Pool, selbst für die kleinen aufblasbaren, gibt es einen passenden Poolroboter, der selbständig den Boden des Pools absaugt und reinigt. Also, Poolroboter kaufen, Strohhut auf und das Sonnenbad genießen …
4. Bodenwisch-Roboter – Spazieren gehen statt Bodenwischen
Zur Bodenreinigung gehört neben dem Staubsaugen auch das Nasswischen der so genannten Hartböden. Zum Glück gibt es auch hierfür den passenden Roboter, der ganz ähnlich funktioniert wie der Staubsaug-Roboter. Damit ist das ewige Auswringen des Bodenlappens und Rücken belastende Schrubben vorbei. Teilweise gibt es auch Kombigeräte, die Staubsaug-Roboter und Nasswisch-Roboter vereinen. Also, Bodenwisch-Roboter Kaufen und Spazieren gehen bis der Boden wieder trocken ist …
5. Fensterputz-Roboter – Warten auf den Durchblick
Die meisten Männer drücken sich davor mit den Worten »es kommt doch noch genug Licht rein« Das Fensterputzen. Einer der härtesten Jobs im Haushalt, der häufig mit Muskelkater und schlechter Laune verbunden ist ist das Fensterputzen. Mit einem Fensterputz-Roboter kann aber Abhilfe geschaffen werden. Den Fensterputz-Roboter setzt man dabei entweder außen oder innen an die Scheibe an, an der er sich selbst festhält und schaut ihm ganz einfach dabei zu, wie er die Scheibe reinigt. Also, Fensterputz-Roboter kaufen, und auf den Durchblick warten …
6. Schaukel-Roboter – Einschalten und selber weiterschlafen
Was gibt es Schöneres, als den eigenen Nachwuchs auf den Armen zu halten. Allerhöchstens eines: Nachts schlafen zu dürfen. Gerade der gewindelte Nachwuchs macht frischgebackenen Eltern jedoch häufig genau dabei einen Strich durch die Rechnung. Wenn es keine anderen Gründe gibt, hilft in der Regel ein sanftes Wiegen, das je nach Anspruch des Kindes aber auch ganz schön lange dauern kann, was dem eigenen Schlafhaushalt wiederum wenig zuträglich ist. Doch die Erfindung schlechthin ist da der Schaukel-Roboter. Er erkennt, sobald das Baby unruhig schläft und startet dann automatisch sein Wiegeprogramm. Also, Schaukel-Roboter kaufen und weiterschlafen …
7. Überwachungsroboter – Urlaub machen und nach Hause schauen
Sie sind im Urlaub, möchten aber dennoch wissen ob zuhause alles in Ordnung ist?
Kein Problem im Zeitalter von Internet, Smartphones und Roboter-Technik. Mit dem Überwachungsroboter haben sie auch aus der Ferne alles im Blick. Unterschiedliche Modelle haben dabei ganz verschiedene Funktionen. So senden einige Überwachungsroboter die Bilder ihres Rundgangs per Internet an den Besitzer, andere lassen sich sogar über das Internet steuern. Damit lässt sich gezielt in den für den Überwachungsroboter freigegebenen Räumen nachschauen ob alles im »grünen Bereich« ist. Einzige Voraussetzung, sind offene Türen und keine Treppen. Also, Überwachungsroboter kaufen und den Urlaub genießen…
8. Roboter Bausatz für Kinder – Für die Ingenieure der Zukunft
Roboter werden weiterhin vermehrt in unseren Alltag einziehen, eingreifen und als etwas ganz Normales betrachtet werden. Mit einem Roboter-Bausatz können Sie Kinder spielerisch an das Thema heranführen. Besonders interessant sind Roboter-Bausätze, die mit Solarenergie betrieben werden, somit also zwei Techniken vereinen, die zukunftsweisend sind. Kinder sind neugierig, wollen experimentieren und verstehen – wichtige Eigenschaften, die man fördern sollte. Also Roboter-Bausatz kaufen und den Nachwuchs-Ingenieuren Freude machen …












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Kommentare
Die werden aber vorher geölt, das Gequietsche hält nachts doch keiner aus.
Und Pullover aus Roboter-Spänen gibts auch nicht. M-ähtsch!
Vielleicht müssen wir uns daran gewöhnen, dass wir künftig zum Einschlafen Rasenmäher-Roboter zählen… ;-)
Als Rasenmäher hab ich die schon in echt gesehen.
Fürchterlich! Die nehmen meinen Schafen noch die Jobs weg.
Bisher soll die Technik den Menschen unterstützen und das Leben etwas bequemer machen. Ich denke für die Erwerbslosigkeit sind im Zweifelsfall andere Mechanismen und Entscheidungsträger verantwortlich.
Ich hoffe ja darauf, dass eines Tages Roboter all die unangenehmen Arbeiten übernehmen und alle Menschen sich frei in ihrer Kreativität entfalten können. Gesellschaftliches Ziel der 100 prozentigen Erwerbslosigkeit ; )
Böse Zungen würden so etwas Mann nennen :-)
Ich will einen, der gleich für mich arbeiten geht.
Oh, Editor's Choice erhalten, da freut sich aber klein Efes ;-)
Prima, vielen Dank für die Worte einer Erfahrenen, das ist immer viel wert. In dem Punkt "Zeitersparnis" muss ich dir natürlich auch Recht geben, aber besonders beim Rasenmäher-Roboter, kann so etwas ja auch was Komplentatives haben …
Bei mir kurven zwei herum: Sie heißen in meinem Haushalt nur "der Kleine" und staubsaugen den Boden bzw mähen den Rasen. Wir sind mit den Haushaltrobotern sehr zufrieden. Allerdings spart man anfangs keine Zeit: Da seteht man nur dumm rum und guckt dem Maschinchen zu, wie es scheinbar wirr durch die Gegend kurvt. ;-) Aber es kommt letztendlich überall vorbei und macht einen guten Job.