Tipp 1 – Nackte Haut macht heiß

Einer der besten Tipps gegen Hitze kommt aus der Wüste

Dass nackte Haut heiß macht, werden alle Männer sofort bestätigen können und das dürfte mit ein Grund sein, weshalb sie sich auf den Sommer so sehr freuen. Doch dass es eben nicht nur dem Betrachter, der selbstverständlich ganz woanders hinschauen wollten, heiß wird, bedenken viele nicht und so zeigt man sich im Sommer gerne etwas freizügiger.

Schaut man sich aber außerhalb deutscher Fußgängerzonen um, beispielsweise in der Sahara (liegt ja gleich um die Ecke …) stellt man fest, dass dort nicht mit allzu viel nackter Haut zu rechnen ist. Und dies hat keinesfalls nur kulturelle oder religiöse Gründe. Im Gegenteil. Die Menschen dort schützen sich mit weit geschnittener Kleidung vor der Sonne und nutzen die flatternden Stoffe zudem als eine Art textiler Ventilator oder Fächer, der durch die Bewegung die Luft um sie herum verwirbelt. Das scheinbar leichte Top ist an heißen Tagen im Sommer also eher die zweite Wahl. Besser ist beispielsweise ein lockeres Oberteil aus leichtem Leinen oder Seide aber auch atmungsaktive Kleidung.

Tipp 2 – Kühle Luft tanken

Zu den besten Tipps gegen Hitze gehört das Lüften

»Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.« Dieses Sprichwort hat wohl jeder schon in mahnender Form als Kind zu hören bekommen und wer sich daran gehalten hat, ist damit meist auch nicht schlecht gefahren. Doch was hat das mit heißen Tagen im Sommer zu tun? Ganz einfach, man kann kühle Luft verbrauchen oder eben sparen. Einzige Voraussetzung dabei ist, dass man nicht zu dem Langschläfern gehört, sondern morgens beizeiten aus den Federn kommt.

Dann heißt es alle Fenster auf und die nachts abgekühlte Luft ins Haus lassen. Wer es perfekt machen möchte nutzt einen Innen- und Außenthermometer und schließt die Fenster genau dann, wenn beide Temperaturen identisch sind. Nicht versäumen sollte man natürlich, Jalousien oder Rollladen herunter zu lassen. So lässt sich die kühle Luft nahezu den ganzen Tag über speichern. Hilfreich können dabei auch automatisierte Sonnenschutzsysteme sein. Damit sich die Luft zudem noch kühler und erfrischender anfühlt als sie eigentlich ist, benötigt man auch nicht unbedingt eine teuere und Energie fressende Klimaanlage. Ein günstiger Ventilator reicht häufig schon aus. 

Für denjenigen, der am Schreibtisch sitzen muss, empfiehlt es sich den Ventilator auf Beinhöhe zu stellen. In Kombination mit flatternder Kleidung, einer weiten Hose oder einem leichten Kleid, perfekt. Hingegen vermeiden sollte man, dass der Ventilator auf Augenhöhe bläst, da selbst ein leichter aber kontinuierlicher Luftzug Reizungen im Auge verursachen kann.

An heißen Tagen im Sommer oder besser gesagt in heißen Nächten verliert der Mensch durchschnittlich über einen halben Liter Wasser durch Schwitzen. Daher gleich morgens ausreichend Wasser trinken und der Tag kann beginnen. Wer fit und erfrischt in den Tag starten möchte, lässt sich mit einer kurzen aber kühlen Dusche verwöhnen. Seife oder Duschgel mit frischen Aromen, wie etwa Minze oder Zitrus, beleben zudem die Sinne und machen den heißen Tag gleich viel erträglicher. Und nach getaner Arbeit? Ein lauwarmes Bad mit Badezusätzen zu genießen, kühlt den Körper und der Ärger in der Firma ist zudem verschwunden.

Tipp 4 – Bier ist gut, Tee ist besser

Heißes Getränkt kühlt an heißen Tagen besser als das kühle Blonde

Es klingt seltsam und man möchte es am liebsten auch nicht wahr haben, denn was gibt es schöneres, so denken sich viele, als an einem heißen Tag gemütlich an einem schattigen Plätzchen im Biergarten zu sitzen und gemütlich ein zischendes Weizenbier bzw. Weißbier oder ein kühles Blondes die ausgetrocknete Kehle hinunter laufen zu lassen? Dagegen spricht natürlich auch nichts, doch sollte so ohnehin nicht der Alltag aussehen. Aber auch das kalte Mineralwasser aus dem Kühlschrank oder der Saft haben lange nicht die Wirkung, die man sich von ihnen erhofft und verspricht. Schaut man in Länder, in denen es sehr lange sehr heiß ist, kann man feststellen, dass dort nahezu überall warmer Tee getrunken wird, etwas das man bei uns eher mit kalten Wintertagen in Verbindung bringt. Am besten eignet sich, auch wenn es sicherlich nicht Jedermanns Geschmack ist Pfefferminztee.

Der letzte Tipp richtet sich in erster Linie an Frauen und eventuell noch an Herrn Glööckler, denn auf Make-up wollen viele nur ungern aus dem Hause gehen. Doch an heißen Tagen im Sommer ist es besser auf flüssiges Make-up, ebenso wie auf Bodylotions zu verzichten, denn beide verschließen die Poren. Der Fettfilm, der Bodylotion legt sich wie eine zweite Haut über den Körper und führt zu einer erhöhten Schweißproduktion. Besser geeignet für das Make-up im Sommer ist daher Puder. Oder zeigen Sie doch einfach mal Ihre natürliche Schönheit, denn wie sagt schon ein großer Denker mit zwei »öös«: Jede Frau ist eine Prinzessin …

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