So sollte ein Ernährungstagebuch aussehen

Folgende Angaben sollten über mindestens 2 Wochen genau notiert werden:

Was wird zu den einzelnen Mahlzeiten und zwischendurch gegessen? 

     Mit Angabe der Tageszeit.

Warum wird gegessen?

     Langeweile, Kummer, Sorgen

Wo und wie wird gegessen?

     Am Tisch oder vor dem Fernseher, mit der ganzen Familie oder alleine, schnell in der  

     Mittagspause, im Gehen oder Stehen

Ernährungsumstellung – kleine Veränderungen im Alltag

Wenn der Hunger sich bemerkbar macht, sollte man zunächst mal ein großes Glas Wasser trinken. Denn viele Menschen haben das Gefühl für Durst verloren und verwechseln es mit Hunger. Wenn eine halbe Stunde nach dem Trinken das Hungergefühl immer noch präsent ist, dann kann gegessen werden.

Nur so viel essen, bis man satt ist. Klingt einfacher als es ist. Hilfreich ist es, langsam und bewusst zu Essen. Das Sättigungsgefühl stellt sich erst nach etwa 20 Minuten ein. Sobald man das erste Mal das Gefühl hat, gesättigt zu sein, sollte die Mahlzeit beendet werden, auch wenn sich noch etwas Essen auf dem Teller befindet. Die meisten Menschen sind in dem Bewusstsein erzogen, dass es unhöflich ist, den Teller nicht leer zu essen. Dies ist zwar höflich, für die eigene Gesundheit und das eigene Normalgewicht aber nicht förderlich.

Essen Sie von kleinen Tellern an statt von großen Tellern. So legen Sie automatisch kleinere Portionen auf und haben trotzdem das Gefühl einen vollwertige Portion gegessen zu haben.

Stellen Sie ihre Ernährung langsam und in kleinen Schritten auf eine gesunde Vollwertkost um, mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und wenig Fleisch. Beachten Sie dabei die 10 Regeln für eine Gesunde Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Verzichten Sie auf Alkohol, Säfte und süße Limonaden. Trinken Sie statt dessen Wasser, ungesüßten Kräuter- oder Früchte-Tee oder Saft-Schorlen, bei denen 1 Teil Saft mit 3 Teilen Wasser gemischt wird.

Bauen Sie mehr körperliche Bewegung in Ihren Alltag ein. Benutzen Sie die Treppe statt den Aufzug. Gehen Sie kurze Strecken zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad. Versuchen Sie regelmäßig eine Sportart auszuüben. Lassen Sie sich Zeit, eine Sportart zu finden, die Ihnen wirklich Spaß macht. Ohne Freude ist Bewegung nur Quälerei und Sie werden sicher nicht dauerhaft dabei bleiben. Beim Sport werden Kalorien verbrannt. Zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist der Muskelaufbau. Denn Muskeln verbrauchen auch in der Ruhe Kalorien.

Geben Sie den Veränderungen in ihrem Alltag Zeit und Raum. Nach einer gewissen Zeit, werden sie ganz selbstverständlich in ihren Alltag übergegangen sein und sie verlieren dauerhaft und ohne zu Hungern an Gewicht.

Die gesündeste Art abzunehmen, ist eine Mischung aus gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung. Nur wer mehr Kalorien verbrennt, als er zu sich nimmt, kann abnehmen.

 

 

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