Brautkleider im Vintage Look

Die 1920er und 30er erleben ein Revival vor dem Traualtar

Mode lebt immer auch von ihrer Vergangenheit und dem Rückgriff auf eben diese. Dies ist auch bei der Brautmode der Fall. Dabei werden aber auch 2016 nicht einfach Brautkleider früherer Tage »nachgeschneidert«, vielmehr wird versucht der Charakter der Zeit und prägende Elemente herauszustellen und effektvoll in Szene zu setzen. Dieser Trend setzte in der Brautmode vor wenigen Jahren ein und fand offenbar bei vielen Bräuten großes Gefallen.

Nach den Ausflügen in die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, finden sich 2016 zahlreiche Anklänge an die Mode der goldenen 20er und der 30er Jahre. Hier prägend sind Brautkleider die mit einem schmalen Schnitt dezent die Figur der Braut betonen. Wichtige Accessoires sind große Federn sowie leichte, transparente Stoffe in Form eines Schals oder einer Stola. Natürlich dürfen lange Brauthandschuhe dabei auch nicht fehlen.

Florale Brautkleider

Romantisches Blüten und verspielte Schleife

Neben dem Rückgriff auf die frühen Jahre des letzten Jahrhunderts spielen in der Brautmode 2016 auch florale Elemente und Motive eine Rolle. Diese können sowohl als Stickerei auftreten als auch als Textildruck, entweder dezent Ton in Ton oder auch etwas mutiger mit kräftigen Farben.

Grundsätzlich sind Farben längst kein Tabu mehr bei der Brautmode, wenngleich nach wie vor Weiß bei Hochzeitskleidern dominiert. Mit diesem Style verkörpert die Braut etwas mehr Romantik als beim Vintage Look und zeigt auch etwas mehr Verspieltheit, wobei auch hier das Feminine deutlich betont wird, was streng genommen aber in gewisser Weiße für alle Hochzeitskleider gilt.

Viele Designer bieten zu ihren Kleidern die passenden Accessoires wie etwa Hüte oder Schals an. Gerade bei der floralen Brautmode erscheint diese von großem Vorteil, denn selbst zusammengestellte Kombinationen machen hier einen Stilbruch sehr schnell deutlich.

Zarte Farben statt klassischem Weiß

Brautkleider auf dem Weg in die Moderne

Noch immer verbindet man mit einer Hochzeit einen Bräutigam im schicken Anzug und eine Braut »ganz in Weiß«. Übersehen wird dabei, dass dies vor 100 Jahren keinesfalls so war. Und auch in jüngerer Zeit ist dies kein ungeschriebenes Gesetzt mehr. Einige Mutige hatten bereits in den letzten Jahren die Wahl – abgesehen von Weiß – vor allem zwischen Schwarz, knalligem Rot oder Blau und Grün. 2016 bieten die Modehäuser nun eine moderatere Form der Veränderung des Modetrends an, indem sie Hochzeitskleider in verschiedenen Pastelltönen in die Modehäuser bringen. Mit Rosa, zartem Grün oder Apricot hebt man sich diskret und stilvoll vom Mainstream ab.

Klassische Brautkleider liegen auch 2016 noch im Trend

Konventionell aber nicht konservativ

Nicht jeder Trend muss gleich die Modewelt komplett revolutionieren. So ist dies auch bei der Brautmode. Das klassische Brautkleid, wie es auf unzähligen Hochzeitsfotos auf Kommoden und Regalen zu finden ist, hat keinesfalls ausgedient. Bei den Anbietern ist die Auswahl an Hochzeitskleidern dementsprechend groß und variantenreich. Hochzeitskleider mit Ärmel und aufwändigem Rüschendekor gehören in dieser Kategorie zu den am meisten gefragten. Der Klassiker unter den Klassikern was den Schnitt angeht, ist dabei das trägerlose Kleid in Kombination mit einer transparenten Stola.

Brautkleider mit verführerischen Einblick

Reizvolle Brautmode sexy verspielt

Brautmode war noch nie besonders hochgeschlossen, doch einer der Trends 2016 lässt die Braut noch verführerischer erscheinen als in den vergangenen Jahren. Der Konzentration des Pfarrers förderlich ist dabei ganz sicher, dass dieser während der Trauung der Braut gegenübersteht. Denn die Rückenpartie der Braut bietet immer öfter sehr gefährliche aber höchst ansprechende Anblicke, bisweilen auch Einblicke.

Entweder tief ausgeschnitten oder durch raffinierte Anspielungen, zieht das verführerische Hochzeitskleid garantiert den Blick auf die Braut und lässt einen nicht vergessen, dass sie der Mittelpunkt des Tages ist.

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