The secret is out

Es tut sich etwas da draußen im Weltraum.
Die zahlreichen Expeditionen im All fördern auch seltsame Beobachtungen und Ergebnisse zutage. Auf dem Mond werden Spuren von Wasser gefunden. Sind dies schon Spuren des Lebens? Videospezialisten wollen auf diversen Nasa Aufzeichnungen der Weltraumstation seltsame Fluggeräte erkannt haben, die schnurgerade über den Horizont ziehen.
Und nun Ceres. Er gehört nicht zu den Big Eight der Astronomen. Aber er beschert uns allen ein mögliches Geheimnis: einen gigantischen Zuckerhut aus Eis. Medien zitieren u.a. einen Ausspruch wie "Die große Pyramide von Ceres". (1)

Unsere Heimat-Galaxie (in der Kürze)

Unser Planetensystem beherbergt acht große Planeten, die wie auf einer Perlenschnur aufgereiht sind. (2)

Die Haupt-Planeten sind nach ihrer Entfernung zur Sonne angeordnet. Es handelt ich um die bekannten Namen:

  • Merkur, Venus, Erde und Mars liegen relativ nahe bei der Sonne.
  • Dann findet man den Asteroidengürtel.
  • Dahinter schließen sich Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun an.
  • Weiter hinaus befinden sich die transneptunischen Objekte, zu denen Pluto gehört.

Die Hierarchie bestand einmal aus neun Himmelskörpern. Aufgrund einer Änderung in den Definitionen der Internationalen Astronomischen Union im Jahre 2006 wurde Pluto in die Kategorie der Zwergplaneten herabgestuft. Da waren es nur noch acht Hauptplaneten.

Die Erde ist, von der Sonne aus gesehen, Planet Nummer Vier in dieser Anordnung. Sie verdankt ihre lebensfreundliche Atmosphäre einem dezenten Abstand zwischen Gluthitze und Eiseskälte, die auf der jeweiligen Planetenoberfläche der Nachbarn vorherrschen.

Ceres – Objekt des Interesses

Dieser Zwergplanet mit ganzen 1.000 Kilometern Durchmessern befindet sich im sogenannten Asteroidengürtel, in der Mitte der Big Eight - zwischen Mars und Saturn. (3)

(Bild: schreibspass bei Pagewizz.com)

Im Gegensatz zu Pluto war Ceres nie in die Hauptkategorie der Planeten eingereiht. Aber er birgt eine Besonderheit, die für die Forscher von besonderem Interesse ist. Das Weltraumteleskop Hubble hat auf der Oberfläche von Ceres Spuren von Mineralien und von Wassereis entdeckt. Wasserstoff, ein Grundbaustein des Lebens, wie wir es definieren, macht Ceres derart interessant.

Der leuchtende Berg

Die Nasa hat in Zusammenarbeit mit der europäischen Weltraumbehörde ESA eine Raumsonde zu diesem Planeten gesendet.
Dieses Gefährt hat schon eine recht lange Weltraum-Reise hinter sich seit dem Start im Jahr 2007. Das Aufgabengebiet liegt in der Erforschung des sogenannten Asteroidengürtels. Dies ist ein Bereich in unserer Milchstraße, der von kleineren Objekten (Asteroiden) und Kleinstplaneten (Zwergplaneten) gebildet wird. Im Jahr 2015 erreichte die Sonde den Zwergplaneten Ceres.

Schon von weitem, beim Heranflug, sind den Astronomen ungewöhnliche weiße Flecken auf der Planeten-Oberfläche aufgefallen. Die Kameras der Sonde haben weiterhin eine aufällige Erhebung ausgemacht – eine Anomalie, wie es heißt.
Dies hört sich vom Sprachgebrauch schon sehr geheimnisvoll an. Was ist an der mysteriösen Erhebung so ungewöhnlich?

Das Gebilde ist sehr groß. Der Berg soll in etwa die Höhe der Alpenhöhen besitzen, also bis zu 5.000 Meter hoch sein. Die Struktur erscheint aus der gegenwärtigen Entfernung der Sonden-Kamera wie eine Pyramidenform. Sie befindet sich allein in einer Ebene, die ihrerseits den Astronomen durch unerklärliche, weißstrahlende Lichter aufgefallen ist.
Die Entstehung gibt Rätsel auf. Im Moment kursieren folgende Meinungen dazu bei der Nasa und im Netz:
Bei der Erhebung handelt es sich um einen Vulkan. Bestimmte Entstehungsvorgänge von Vulkanen bilden eine Kegelform aus. Die hellen Flecken auf der Bergspitze und in der Umgebung haben sich möglicherweise auch aus Salz- oder Eisstücken gebildet.
Spekulationen über die Reste einer untergegangen Zivilisation werden ebenfalls als Entstehungsursache angeführt.

Ceres Superstar

Die Sonde nähert sich dem Planeten weiter an. Ab August 2015 erwartet die Nasa wesentlich schärfere Aufnahmen. Bis dahin kann auch der Amateur-Astronom auf der Erde seine Meinung zur Entstehung des verwunschenen Berges abgeben.
Die Weltraumbehörde hat ein Online-Formular bereitgestellt, das Sie im Original auf der entsprechenden Nasa Website ausfüllen können (4).
Das Formular geht nicht spezifisch auf die sonderbare Erhebung ein. Die Fragen (in englischer Sprache) lauten: Was bedeuten die hellen Flecken auf Ceres? Ein Video im Anschluss an den vorliegenden Artikel zeigt erste Impressionen von der Oberfläche des Ceres.

An dieser Stelle finden Sie beispielhaft eine verkürzte Wiedergabe des Stimmzettels für den internen Gebrauch auf dem Autorenforum Pagewizz. Darauf bieten sich, in Anlehnung an das Frage-Schema der Nasa, folgende sechs Erklärungsalternativen zur Auswahl an:

Was bedeuten Ihrer Meinung nach die hellen Flecken auf Ceres?

Ihr Voting. Die Stimmabgabe. Am Anfang war das Wort …

Autor seit 2 Jahren
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