Schnelle Hilfe bei zu warmen Wasser

Gerade wenn man ein paar Tage verreist war und die Wohnung nicht gelüftet werden konnte, heizt sich das Wasser im Aquarium auf. Schnelle Hilfe für die Fische kann man mit einem Teilwasserwechsel bieten. Dabei sollte nur kaltes Wasser dem Becken wieder zugeführt werden. Allerdings auch nicht so schnell, damit die Fische keinen Schaden durch einen Temperatursturz nehmen. Für eine schonende Wasserzufuhr sorgt man mit einem schmalen Schlauch - etwa 5 Millimeter Durchmesser. Einen Messbecher oder ein ähnliches Gefäß mit rund einem Liter Fassungsvermögen kann man bequem auf die Abdeckung stellen und über den Schlauch das Wasser langsam ins Aquarium fließen lassen. Dabei natürlich nicht das Nachfüllen vergessen, bis wieder ausreichend Wasser im Becken vorhanden ist. Allerdings kann man aus Kostengründen auch nicht täglich das Wasser wechseln. Zumal recht empfindliche Fische damit sicherlich auch auf Dauer zum Problemfall werden, da sich ständig die Wasserwerte damit ändern.

Langfristige Kühlung ohne zusätzliche Kosten

Für die Zukunft sollte man im Sommer für viel Oberbewegung sorgen. Dies kann man damit realisieren, dass der Filter etwas höher angebracht wird. Das ausströmende Wasser sorgt für mehr Bewegung und damit auch für die Abgabe von Wärme. Dies wird mit Innenfiltern besser funktionieren, als mit Anlagen die außerhalb des Aquariums das Wasser filtern. Notfalls muss man bei hohen Sommertemperaturen den Wasserspiegel etwas senken, damit kein Umbau der Filteranlage notwendig wird.
Auch die Abdeckung kann man offen stehen lassen. Damit kann auch die Wärme der Beleuchtung besser nach oben steigen. Bei Fischbesatz, der recht springfreudig ist, kann man die offene Abdeckung mit Gaze oder anderem sehr luftdurchlässigem Stoff ergänzen. Damit nimmt man den Fischen die Chance aus dem Aquarium zu springen. Dabei verdunstet natürlich auch mehr Wasser, als bei geschlossener Abdeckung. Um eine weitere Kühlung und die Ergänzung des verdunsteten Wassers zu kombinieren, kann man Eiswürfel ins Becken geben.

Teure Technik und Folgekosten

Die einfachste Variante sind sicherlich diverse Ventilatoren. Die Auswahl speziell für Aquarien ist dabei nicht sonderlich hoch. Trotzdem bieten diese Geräte einige Vorteile. Immerhin kann man die Lüfter verstellen und damit direkt auf die Scheibe richten. Die Kühlung bringt dabei immerhin einen Unterschied von vier Grad, wobei die Temperatur pro Stunde um ein halbes Grad sinkt, wenn das Gerät neu eingeschaltet wurde. Nachteil dabei ist, dass man Folgekosten in Form einer höheren Energierechnung hat.

Vorteil an der Technik ist natürlich, dass man die Temperatur vom Aquariumwasser kontinuierlich gekühlt wird. Die Fische werden dabei keinen Schwankungen bei der Temperatur und der Wasserwerte ausgesetzt. Denn nichts ist ärgerlicher, wenn man teure Fische durch hochsommerliche Temperaruren und die Gegenmaßnahmen durch den Menschen gefährdet und am Ende nur noch deren Verenden feststellen kann.

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