Anja Ollmert ist eine 46-jährige Autorin. Sie lebt  in der einstig größten Bergbaustadt Europas,  ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern.

Anja Ollmerts Buch, Aoife, wird demnächst beim Berliner AAVAA-Verlag als Printversion, in zwei verschiedenen Taschenbuchformaten, sowie als E-Book-Version erscheinen. 

Autorin  Anja Ollmert begann bereits in ihrer  Jugend mit dem Schreiben. In jenen Jahren verfasste  sie vorwiegend lyrische Texte oder Prosa-Gedichte. Das hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Heutzutage folgt sie ihrem Bedürfnis Geschichten zu erzählen, die den Leser auf eine Gedankenreise entführen können

Könnten Sie den Lesern eine kurze Beschreibung von "Aoife" geben?

Anja Ollmert: Die Protagonistin mit dem alten keltischen Namen lebt im Irland unserer Zeit. (Es liest sich übrigens IWI)

Aoife ist Single und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie hegt jedoch eine besondere Passion für die alte keltische Mythologie ihres Landes.  Dazu gehört, dass sie immer wieder Bücher liest, die sich mit diesem Thema beschäftigen.  Das Buch, das sie gerade begonnen hat, erzählt von einem großen Helden der Kelten und sie kann sich nur schwer von ihrer Lektüre trennen, wenn das Leben es erfordert. Immer tiefer taucht sie in die Geschichte ein und sie hat das Empfinden, selbst Teil dieser Geschichte zu werden.

Für welche Altersgruppe wurde das Buch "Aoife " geschrieben?

Anja Ollmert: Für alle, die jung und interessiert genug sind, sich für sagenhafte Geschichten zu begeistern, die in das Genre der Urban Fantasy entführen wollen, obwohl ich zugebe, dass der Inhalt durchaus auch als frauenaffin umrissen werden könnte. Doch ich hatte schon männliche Leser, die sich für den Inhalt erwärmt haben.

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Wie lange dauerte es, von der ersten Inspiration bis zum fertigen Buch"Aoife "?

Anja Ollmert: Es hat schon einige Zeit gedauert, da ich Aoife noch Wort für Wort mit der Hand niedergeschrieben habe. Zu dieser Zeit lag mein Notizbuch aufgeschlagen auf dem Tisch und auch hier wurde in jeder freien Minute an der Erzählung gefeilt.

Es war das Jahr 1999 und im Rückblick schätze ich, dass es bis zur Fertigstellung etwa drei Monat gedauert hat. Im Anschluss hat mir damals meine Mutter die Tipparbeit abgenommen. Heute tippe ich alle meine Texte selbst. Nun durchläuft der Text noch einmal ein professionelles Lektorat um ihm den nötigen Feinschliff zu verschaffen.

Man könnte also sagen, dass es fast 13 Jahre gedauert hat, bis die Zeit reif war.

Wann kam Ihnen die Idee zu dem Buch "Aoife“?

Anja Ollmert: Die Idee keimte während einer Irlandreise vor einigen Jahren auf und es war mir ein Bedürfnis, sie schnellstmöglich niederzuschreiben. Das Land mit seinen keltischen Ursprüngen hatte  mich gefangen genommen und begeisterte mich so, dass ich darüber eine Geschichte erzählen wollte. Wer Irland besucht, der wird sich schnell eingehüllt finden in seine Mystik, die trotz der Moderne dort ihre Existenzberechtigung genießt.

 

Anja Ollmert: Im Grunde hat sich die Geschichte nach und nach entwickelt. In meinen Recherchen habe ich die Sagen der Kelten zu Rate gezogen und versucht, einem ihrer größten Helden ein Gesicht zu geben. Da meine Wurzeln christlichen Werten folgen, war mir daran gelegen christliche Traditionen mit der mythologischen Seite Irlands zu verknüpfen. So stellt sich Irland auch dem heutigen Betrachter dar. Eine Seite ist ohne die andere undenkbar – dafür hat nicht zuletzt der heilige Patrick, der Nationalheilige des Landes gesorgt.

Beinhaltet Ihr Buch eine Botschaft an die Leser? Wenn ja, welche?

Anja Ollmert: Die Leserbotschaft? Das ist oft schwer zu sagen, wenn man eine Geschichte erzählen will, die doch mehr Facetten enthalten soll, als einen einzigen moralischen Zeigefinger.

Vielleicht kann man sagen, dass es auch in Zeiten des Internets und der Medienfülle noch Sinn machen kann, sich völlig in einer auf Papier gedruckten Geschichte zu verlieren.

Wurden schon andere Bücher von Ihnen veröffentlicht?

Anja Ollmert: Derzeit befinden sich noch einige meiner Texte unter www.epidu.de oder bei www.bookrix.com.


Das Feentuch, als Auszug bei epidu gelistet, behandelt ebenfalls das Fantasygenre und orientiert sich an einer alten Familiengeschichte auf einer schottischen Insel.

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Haben Sie ein Vorbild?

Anja Ollmert: Es gibt viele Bücher und Verfasser, die ich in der Position als Leser bevorzuge, doch in meinem schriftstellerischen Tun möchte ich niemandem nacheifern, sondern einfach meinen eigenen Stil entwickeln. Dass mir viel daran liegt Gedanken und Geschichten auch schriftlich niederzulegen, liegt aber u.a. daran, dass meine Mutter Zeit ihres Lebens meine Liebe zum geschriebenen Wort gefördert, geteilt und unterstützt hat. 

Wo kann Sie der interessierte Leser erreichen?

 Anja Ollmert: Meine neue Homepage erlaubt einen Einblick in viele Kurzgeschichten und Texte, die während der letzten Jahre entstanden sind. Auch eine Leseprobe des aktuellen Romans Aoife gibt es hier.: http://anjaollmert.jimdo.com/

Alle Facebook-Nutzer erreichen mich unter.: https://www.facebook.com/AnjaOllmert

Scully_van_Funkel, am 19.03.2012
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Bildquelle:
W. Zeckai (Wie macht man eine Lesung erfolgreich?)

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