Christian Bass, Jahrgang 1978, gebürtiger Hamburger lebt seit 2010 auf der wunderschönen Insel Mauritius, im südöstlichen Afrika. Nachdem er die Mittlere Reife auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt hat, studierte er Journalismus und Digitale Fotografie an der ILS Hamburg. Bereits 1999 begann er erste Gedichte und ab 2012 Geschichten in verschiedenen Anthologien zu veröffentlichen. Im Jahr 2011 gründete er cbvisions photography, ursprünglich als online Galerie gedacht, entwickelte sich daraus schnell ein privat geführtes Kleinunternehmen.

Könnten Sie den Lesern eine kurze Beschreibung von "Das Fenster zur Welt" geben?

Christian Bass: Bei  "Das Fenster zur Welt"  handelt es sich um einen Gedichtband.

Das Fenster zur Welt
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Wie kam Ihnen die Idee zu dem Buch "Das Fenster zur Welt"?

Christian Bass: Es war bereits seit Jahren einer meiner Träume ein Gedichtband zu veröffentlichen. Ende 2011 bemerkte ich, dass ich genügend Gedichte zusammen habe, einmal einen Versuch zu wagen. So wurde dann Anfang 2012 "Das Fenster zur Welt" langsam entwickelt.

Die Idee zum Buch direkt kam während der Zusammenstellung der Gedichte, bei der mir erstmals richtig bewusst wurde, dass doch ziemlich viele Gedichte eine soziale Komponente haben. Der Titel des Buches stand dann auch sehr schnell fest.

Hat sich das Buch wie von selbst entwickelt?

Christian Bass: Nein, ein Selbstläufer war es keineswegs, auch wenn sich vieles von alleine ergab. Ich habe mir bei der Durchsicht der Gedichte immer wieder Notizen gemacht. Welches Gedicht passt wie und wo hinein. Mir war wichtig, dass das Buch im Gesamtbereich eine zentrale Aussage verfolgt und die sollte nach Möglichkeit einen kritischen Blick auf unser Sein werfen, aber gleichzeitig immer wieder daran erinnern, wie schön, bunt und lebenswert unser Welt doch ist.

Wie lange dauerte es, von der ersten Inspiration bis zum fertigen Buch "Das Fenster zur Welt"?

Christian Bass:  Die meisten Gedichte wurden im Jahr 2011 geschrieben, einige dann 2012. Insgesamt hat das Zusammenstellen gut ein Jahr gedauert. Und nach der Veröffentlichung der ersten Auflage als eBook, ging der Prozess noch einmal weiter. Ich war zufrieden, jedoch wurde mir klar, dass das Buch dank der Farbfotos als Taschenbuch einfach zu teuer wurde, weswegen ich diese dann zur Zweiten Auflage durch Schwarz-Weiß-Fotos auswechselte, gleichzeitig wurden auch noch einmal ein paar Gedichte an neue Plätze verschoben. Jetzt ist das Buch in jeder Hinsicht perfekt. Also, um auf die Frage zurückzukommen, es hat tatsächlich zwei Jahre gedauert.

Beinhaltet Ihr Buch eine Botschaft an die Leser? Wenn ja, welche?

Christian Bass: Ja, das Buch hat eine Botschaft, die mir sehr am Herzen liegt. Egal wie schlecht das Leben mit uns spielt, es gibt immer Hoffnung. Wir müssen einfach nur unseren eigenen Weg finden und bestreiten, dann steht dem Glück auch nichts mehr im Wege.

Für welche Altersgruppe wurde das Buch geschrieben?

Christian Bass:  Darüber habe ich mir ganz ehrlich keine Gedanken gemacht. Die Gedichte und Essays sind wohl in erster Linie für Erwachsene, aber in der Regel für alle, die gerne Gedichte lesen und/oder das Leben leben wollen, die Mut zum Weiterleben brauchen. Daher für Kinder vermutlich weniger geeignet, aber auch Jugendliche können und dürfen es gefahrlos lesen.

Handelt es sich um ein E-Book, eine Printausgabe und /oder Hörbuch?

Christian Bass:  Das eBook kann über den Buchhandel bezogen werden, natürlich auch bei Amazon, während das Print ausschließlich über mich oder Amazon gekauft werden kann. Ein Hörbuch gibt es bisher noch nicht. Jedoch wird es in absehbarer Zeit einige Leseproben auf YouTube geben.

Sind noch weitere Bücher in Planung?

Christian Bass: Ja. Neben weiteren Kurzgeschichten Anthologien sind auch weitere Gedichtbände und Kinderbücher in der Planung. Ebenso wird es mit Sicherheit auch Romane geben. Generell geplant sind zur Zeit der Gedichtband "Die Reise zum Mittelpunkt des Seins", sowie das Kinderbuch "Teddys Abenteuerreisen", aber auch "Mord in Grand Baie" wird weitergehen, auch wenn ich da noch nicht sehr genau weiß, ob als Serie oder als Roman.

Wurden bereits andere Bücher von Ihnen veröffentlicht?

Christian Bass: Ja, seit 1999 bin ich in einigen Anthologien vertreten, die jetzt alle Aufzuzählen würde vermutlich den Rahmen sprengen. Ansonsten gibt es von mir:

Mein Lieb, wie tief erfüllst du mich? (Gedichtband)

Goethes Scheißhaus (Kurzgeschichten Anthologie)

Die letzten Stunden der Carou Chiffonne: Mord in Grand Baie (Tatsachen-Erzählung)

This is me a monkey in the music (English lyric)

Somebody likes it hot (English lyric)

Haben Sie ein literarisches Vorbild?

Christian Bass: Nein, ich habe mir meine Vorbilder immer in anderen Bereichen gesucht. Rüdiger Nehberg, Helmut Schmidt oder Nelson Mandela, um nur einmal ein paar zu nennen.Ich habe mir immer wieder Menschen, die etwas besonderes geleistet haben, als Vorbild genommen. Klar ich lese gerne, aber ich habe nie so schreiben gewollt, wie andere, da wollte ich immer so sein, wie ich halt bin.

Wann sind Sie am Kreativsten?

Christian Bass: Ich habe da keine feste Zeit.Meine Kreativität ist da leider sehr unberechenbar. Sie kann zu jeder Zeit zuschlagen, verbleibt einen kurzen Moment und wandert dann weiter. Ich habe da keinen Einfluss drauf.

Wie überwinden Sie Schreibblockaden?

Christian Bass: Gar nicht, ich nehme sie an. Am Ende sind es einfach Momente, wo ich mich wieder verstärkt mit Leben beschäftigen kann. Momente, in denen ich neue Ideen entwickeln kann und einfach meine Kreativität auflade.

Ist es heutzutage wichtig, dass man Bücher im Internet in Video-Trailern und / oder als Hörprobe bewirbt?

Christian Bass: Ja, ich denke schon. Aber das war schon immer so. Lesungen sind ja auch nichts als Hörproben. Im Gegensatz zu früher, haben wir Autoren heutzutage deutlich mehr Möglichkeiten, unser Buch optimal zu bewerben, da gehören die Social Media Portale wie Facebook und Twitter dazu, aber eben auch YouTube und gerade bei YouTube bieten sich Trailer ja an. Wenn sie gut gemacht sind, geben sie eine einen zusätzlichen Kaufanreiz

Haben Sie einen Blog oder eine Landing-Page?

Christian Bass:  Nein, nicht mehr. Ich hatte einige Zeit eine Homepage, neben einer Facebook Fanseite und einem Blog. Da ich aber aus beruflichen Gründen bereits einen Blog führe und die Homepage nie wirklich stattfand, habe ich beides wieder aufgegeben.

Ich denke, eine Facebook Fanseite reicht vollkommen als Landing Page.Ansonsten kann mich jeder über die Firmenseite von cbvisions photography und halt über den Traumstunden Verlag Essen erreichen.

Scully_van_Funkel, am 23.10.2013
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