Kay Noa lebt zusammen mit ihrem Mann, zwei exzentrischen Katzen einem alten Hund in einem noch älteren Haus am Münchner Stadtrand. Dort träumt sie sich, anstatt zu schlafen, oft nächtelang mit viel Kaffee und Begeisterung durch die von Ihr ersonnene Welt. 

Was beinhaltet Ihre Reihe "Einfach kein Held"?

Kay Noa: Meine Bücher erscheinen unter dem Titel "Einfach kein Held".
Es handelt sich dabei um Fantasy für Fortgeschrittene in einer Welt voller magischer Wesen, eigenwilliger Götter und Bewohner, die von all dem am Liebsten nichts wüssten.

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Kay Noa: Als überraschend die mythischen Schwerter der 12 Götter in Kernland auftauchen, ist alten, nicht mehr ernst genommenen Prophezeiungen zufolge die Zeitenwende gekommen.

Die Götter werden Wendekrieger erwählen, die mit ihren Taten nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das Geschick des ganzen Landes bestimmen sollen, denn alte zauberkundige Feinde kehren zurück, um sich zu rächen.

 

Schlecht ist dabei nur, dass es so lange verboten war, über diese Bedrohung auch nur zu sprechen, dass sich keiner mehr recht an sie erinnert, und so gerät zwischen Angst und Gier die Welt unter der Last aus Vermutungen und Spekulationen erstaunlich schnell aus den Fugen..

Für welche Altersgruppe wurde das Buch geschrieben?

Kay Noa: Eigentlich all Age. Ich schreibe ohne explizite Sex- oder Gewaltszenen, allerdings ist die Geschichte relativ komplex und vielschichtig.

Ist die Serie als eBook oder Taschenbuch erhältlich?

Kay Noa: Die "Helden" gibt es als E-Books und demnächst auch als Printausgaben via Amazon und kobo-Books.

Beinhaltet Ihr Buch eine Botschaft an die Leser?

Kay Noa: Wahr ist das, woran man glaubt. 
Diese Aussage ist das unter allen möglichen Aspekten immer wiederkehrende Motiv der gesamten Reihe. Ein Spiel zwischen Wahrheit, Wahrnehmung, Wirklichkeit und Glauben.

Wie kam Ihnen die Idee zur Reihe "Einfach kein Held?

Kay Noa: Ich bin verliebt in Geschichten und habe schon als Kind immer Geschichten erfunden, beim Spielen für meine kleine Schwester, und für die Eltern, wenn wir etwas ausgefressen hatten. Von da war es zum Aufschreiben nur ein kleiner Schritt.
Angefangen hat es damit, dass ich im Studium bemerkt habe, dass die Juristerei meiner Sprache schadet, weil ich mir den Fachjargon angewöhnt habe. Als Gegenmaßnahme habe ich begonnen, unsere Rollenspiel-Abenteuer aufzuschreiben, ein Meister-Tagebuch sozusagen. Das war der Ur-Held. Und dann habe ich eben immer weitergeschrieben und die Geschichte entwickelt.
Aber Fantasy schreibe ich auch, weil ich Fantasy mag. Es ist für mich die reinste Form der Geschichte, der Pionier der Fantasie, der sich weiter vorwagt als jedes andere Genre.

Hat sich das Buch wie von selbst entwickelt ?

Kay Noa: Die Geschichte ist in mir drin und will raus. Mit aller Macht. Sie quält mich, nervt mich, führt mich durch alle Höhen und Tiefen mir bis dahin unbekannter Emotionen, zwingt mich nächtelang den PC dem Bett vorzuziehen, in die Koffeinsucht und vor allem dazu - mich wieder und wieder zum Deppen zu machen. 
Ich weiß nicht, woher sie kommt, wann ich sie wie ersonnen habe... Habe ich sie ersonnen? Ich glaube, sie will einfach nur erzählt werden. Und gehört werden. Sie ist dabei nicht rücksichtsvoll aber auch nicht wählerisch. Es ist die Geschichte einer Welt, die für jeden etwas bietet. Ich finde dort all die Sorgen, Nöte und Probleme, mit denen wir uns hier quälen, wieder. Und so schreibe ich erst auf, was geschrieben werden will und knoble danach tagelang, wie ich all das in eine logische Reihenfolge bekomme. So eine Art groben Grundplot habe ich schon.

Meine Protagonisten sind allesamt Tyrannen. Sehr lebendig entwickeln sie nach wenigen Zeilen ihren eigenen Willen und Vorstellungen von der Geschichte. So drängen sie mich und kämpfen erbittert mit mir um den Plot. Um jedes Stückchen Plot. Ich mag in dieser Welt gottgleich alles wissen, aber ich kann so gut wie nichts ändern.
Dürrenmatt hat mal geschrieben, Schreiben sei wie Schach. Nur in der Eröffnung sei man frei, alles andere folge logischen Zwängen. Er hatte Recht. Ich entscheide nicht selbst, ob sich meine Figuren ineinander verlieben, ob sie klug sind oder sich trotzdem lieber dämlich verhalten. Das tun sie selbst, weil sonst die Geschichte aus ihrer inneren Logik kippt. Darum finde ich das Schreiben schwierig. So schwierig wie das Leben eben

Wurden bereits andere Bücher von Ihnen veröffentlicht?

Kay Noa: Ja. Fachbücher mit juristischem Inhalt. Ich bin im normalen Leben als Rechtsanwältin tätig und veröffentliche in dem Zusammenhang regelmäßig.

Wie lange dauerte es, von der ersten Inspiration bis zum fertigen Buch?

Kay Noa: Den ersten Band "Schwerttanz um Täuscher" habe ich im November letzten Jahres veröffentlicht. Bis dahin habe ich immer wieder mal weitergeschrieben. 12 Jahre vielleicht. Alle Folgebände haben deutlich weniger Zeit.

Seit wann schreiben Sie?

Kay Noa. Seit ich schreiben kann. Meine Frühwerke sind jedoch völlig zu Recht verschollen.

Haben Sie ein Vorbild?

Kay Noa: Ja, sehr viele. Ich finde, wenn man Bücher liebt, verändern sie einen.

Sind noch weitere Bücher in Planung?

Kay Noa: Ich veröffentliche gerade Band II "Schwerttanz um Grimm". Insgesamt ist die Reihe auf 12 Bände konzipiert.

Wann sind Sie am Kreativsten?

Kay Noa: Eindeutig nachts. Aber das liegt auch daran, dass ich untertags einfach zu viele andere Dinge um die Ohren habe.

Wo kann Sie der interessierte Leser erreichen?

Kay Noa: Sie erreichen mich in den sozialen Netzwerken, wie etwa Google + und Twitter, unter Kay Noa

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Kay-Noa

oder über meinen Blog: www.kay-noa.de

Scully_van_Funkel, am 13.04.2013
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