Nikolai M. Jakobi lebt in Norddeutschland und schreibt seit mehr als 14 Jahren, mit unterschiedlicher Intensität. In seinem spannenden  Erstlingswerk "Svantevit - historischer Roman" entführt  der heute 34-Jährige die  Leser  in die Welt des Mittelalters.   Nikolai M. Jakobi  bezaubert durch einen spannenden Schreibstil und gut recherchierte historische Fakten.

Nikolai M. Jakobi: Das Buch ist ein klassischer historischer Roman. Es spielt in der Mitte des 12. Jahrhunderts in Norddeutschland, vorwiegend auf der Insel Rügen, aber auch in Dänemark, Niedersachsen und Polen.

Nikolai M. Jakobi: Im Buch Svantevit - historischer Roman wird der Kreuzzug gegen die Ranen, einen heidnischen Wendenstamm, thematisiert. Diesen Feldzug führten der dänische König Waldemar der Große und der sächsische Herzog Heinrich der Löwe, wobei es nicht nur um die Christianisierung, sondern auch um politische Macht und wirtschaftliche Interessen ging.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Die Hauptfigur des Romans ist ein Fischerjunge, den die Sehnsucht treibt, in die berittene Tempelgarde der mächtigen Burg Arkona im Norden Rügens aufgenommen zu werden.

Wann kam Ihnen die Idee zu " Svantevit - historischer Roman"?

Nikolai M. Jakobi:  Da ich aus der Region stamme und mich schon immer sehr für Geschichte interessierte, stieß ich irgendwann auf die spannenden historischen Fakten um die alten Götter Rügens und deren gewaltsames Ende.

Wie lange dauerte es, von der ersten Inspiration bis zum fertigen eBook?

Nikolai M. Jakobi:  Da sind gute zwei Jahre ins Land gegangen.

Für welche Altersgruppe haben Sie "Svantevit" geschrieben?

Nikolai M. Jakobi:  Für jeden, den das Buch interessiert.

Beinhaltet Ihr E-Book " Svantevit - historischer Roman" eine Botschaft an die Leser?

Nikolai M. Jakobi:  Besucht Rügen, lest meine Bücher und vergesst das Atmen nicht.

Sind noch weitere Bücher in Planung?

Nikolai M. Jakobi:  Ja, ich habe bereits Recherchen für zwei weitere historische Romane begonnen, kann mir aber auch gut vorstellen, in anderen Genres zu schreiben.

Haben Sie ein Schreibkonzept?

Nikolai M. Jakobi:  Wie bei jedem historischen Roman war eine umfangreiche Recherchearbeit vonnöten, um dem Thema gerecht werden zu können. Da es kein Sachbuch werden sollte, mussten alle Fakten in eine interessante Geschichte verwoben und dem Leser nicht mitgeteilt sondern erzählt werden. Ohne eine gute Planung wäre mir das nicht möglich gewesen.

Wann sind Sie am Kreativsten?

Nikolai M. Jakobi: Es gibt verschiedene Arten der Kreativität. Spontane Ideen habe ich am ehesten, wenn ich nicht direkt darüber nachdenke, aber gerade nicht abgelenkt bin; beispielsweise beim  Einschlafen oder unter der Dusche.

Der Prozess des Schreibens hat dann neben dem kreativen auch einen handwerklichen Aspekt. Dazu muss ich ausgeruht und konzentriert sein. Daher ist der Vormittag und frühe Nachmittag für mich am besten.

Haben Sie ein Vorbild?

Nikolai M. Jakobi:  Wenn ich meinen nächsten Roman schreibe, wird mein früheres Ich, das bereits einen Roman geschrieben hat, mein Vorbild sein.
Ernsthaft: Es gibt niemanden, dem ich nun direkt nacheifern möchte. Ich bewundere Stephen King, Franz Kafka, Walter Kempowski und viele andere.

Wo können Leser und Verlage mit Ihnen in Kontakt treten?

Nikolai M. Jakobi: Ich bin über Facebook erreichbar

Scully_van_Funkel, am 07.12.2011
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Bildquelle:
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Autor seit 6 Jahren
76 Seiten
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