Independent Autor Autor René Junge wurde 1973 in Ottendorf geboren, lebt jedoch seit seinem sechsten Lebensjahr in Hamburg. Seine Liebe zum Schreiben entdeckte er bereits im zarten Alter von 14 Jahren.

Autor René studierte Geschichte an der Universität Hamburg, schloss den Studiengang als Magister ab. Heute arbeitet René Junge als Teamassistent in einer technischen Betriebsführung für Windenergieanlagen.

Die Schriftstellerei hat René Junge jedoch nie aus den Augen verloren. Er verfasst Kurzgeschichten, Songtexte und Artikel für Webseiten

Könnten Sie den Lesern eine kurze Beschreibung von "Der Centerer" geben?

René Junge: David, ein Telepath aus dem Volk der Centerer will einfach nur ein ruhiges und unauffälliges Leben führen. Doch seit ein paar Tagen quälen ihn Visionen über die verheerenden Selbstmordanschläge in seiner Heimatstadt Hamburg und zu allem Überfluss fordert ihn auch noch in geheimnisvoller Fremder, der sich Spherewalker nennt, zum Kampf heraus.

Als David versucht, Spherewalker aufzuspüren, überschlagen sich die Ereignisse: Vor seinen Augen wird ein Vertrauter ermordet und David selbst entgeht dem Tod nur um Haaresbreite. Dann verliebt er sich auch noch in die seltsam anziehende Katja Tackow, die durch ihre Beziehung zu David nun ebenfalls zur Zielscheibe von Spherewalkers Übergriffen wird.

David weiß, dass sie nur eine Chance haben, wenn es ihnen gelingt, Rafael, Davids alten Mentor dafür zu gewinnen, Katja in den Künsten der Centerer zu unterrichten. Und sie müssen sich beeilen, denn um sie herum, versinkt die Stadt im Chaos.

Werden es David und Katja mit Rafaels Hilfe schaffen, am Leben zu bleiben und Spherewalker auszuschalten? Und was haben die Anschläge mit all dem zu tun?

Für welche Altersgruppe wurde das Buch "Der Centerer " geschrieben?

René Junge: Ich würde sagen, für Erwachsene. Es ist definitiv keine "All Age"-Literatur.

Allerdings erinnere ich mich, dass ich "ES" von Stephen King zum ersten Mal im Alter von ca. 15 Jahren gelesen habe und da war ich sicher auch nicht in der Altersgruppe, für die dieses Buch wohl eigentlich vorgesehen war.  Somit könnte  Der Centerer   durchaus "all age" sein, ohne, dass ich es vermute.

Beinhaltet Ihr Buch eine Botschaft an die Leser? Wenn ja, welche?

René Junge: Mein Buch enthält keine Botschaft, die ich senden möchte. Ich bin weder Agitator, noch Ideologe oder Lehrer. Ich hoffe aber sehr, dass die Geschichte für jeden Leser eine ganz individuelle Botschaft enthält, die er ihr entnimmt. Ein Text wirkt, sobald er veröffentlicht ist, ohnehin

niemals in der Art, wie der Autor es sich vorgestellt hat. Trifft ein Text auf einen Leser entsteht immer etwas Neues und Einzigartiges, auf das der Autor überhaupt keinen Einfluss mehr hat.

Wie lange dauerte es, von der ersten Inspiration bis zum fertigen Buch "Der Centerer "?

René Junge: Beim Centerer waren es sieben Jahre. Wie lange das nächste Buch dauern wird, weiß ich zwar nicht, aber ich gehe von einem Bruchteil aus.

Bei meinem ersten Buch sind lange, teilweise zweijährige Pausen eingerechnet, in denen ich überhaupt nicht geschrieben habe. Außerdem habe ich in der Zeit noch zusätzlich an meiner Technik gearbeitet, mich im Brotberuf etabliert und mich in die Literaturbranche eingearbeitet, weil ich dachte, darüber möglichst viel wissen zu müssesn, wenn ich dort einst mitmischen wollte.

Wann kam Ihnen die Idee zu dem Buch "Der Centerer“?

René Junge: Wie kommen einem Ideen? Die Frage ist wohl so alt wie die Schriftstellerei. Vielleicht von meiner Beschäftigung mit den Arbeiten von Rupert Sheldrake, der eine wissenschaftliche Grundlage der Telepathie gefunden zu haben glaubte? Möglicherweise durch einen Blick über den Hamburger Kiez  in einer Samstagnacht, als die Wirklichkeit zwischen dem zehnten Bier und dem Morgengrauen zu verschwimmen begann?

Es waren wohl viele Gedanken und Momente, die sich schließlich zu meiner Geschichte verdichtet haben. Von Anfang an wollte ich nur eines: Eine packende Geschichte erzählen.

Wurden schon andere Bücher von Ihnen veröffentlicht?


René Junge: Ja.

Das E-Book Wasserdämonen 

Zwei Kurzgeschichten, zwei grausame Schicksale, aus dem Genre Mystery-Horror

Haben Sie ein Vorbild?

René Junge: Was den Erfolg und die Meisterschaft des Erzählens angeht? Stephen King. Stil, Art der Geschichten und die Erzählstimme? Da sollte man lieber kein Vorbild haben, sonst läuft es auf Imitation hinaus. Das kann zu Übungszwecken hilfreich sein, doch vor der ersten Veröffentlichung,  sollte man sich davon emanzipiert haben.

Wo können Leser und Verlage mit Ihnen in Kontakt treten?

René Junge: Ich bin erreichbar über:

Scully_van_Funkel, am 19.03.2012
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Bildquelle:
W. Zeckai (Wie macht man eine Lesung erfolgreich?)

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