Baby beruhigen, aber richtig

Zunächst einmal müssen Sie die Bedürfnisse des Babys verstehen lernen. Hat ein Kind Hunger, so bringt es nichts, ihm die Windeln zu wechseln. Anfangs werden Sie alles Mögliche durchprobieren müssen, um die jeweilige entsprechende Lösung zu finden. Irgendwann werden Sie es aber dann immer leichter verstehen, was Ihr Baby gerade benötigt. Viele Eltern merken schon recht früh, welche Art von Schreien und Quengeln wofür steht. In den ersten Wochen und Monaten ist es häufig sowieso dasselbe: Hunger oder Müdigkeit.

Ganz grundsätzliche Tipps

Behandeln Sie das Baby sanft. Streicheln Sie die Wangen, wiegen Sie es in einem langsamen Rhythmus oder geben Sie ihm den kleinen Finger zum Lutschen. Auch Nuckel können sehr hilfreich sein. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Ein Nuckel sollte eine Einschlaf- und Beruhigungshilfe sein und kein dauerhafter Begleiter. Gewöhnen Sie Ihrem Kind nach Möglichkeit noch vor Erreichen des ersten Geburtstags den Nuckel wieder ab. Je später das in den ersten Jahren eines Kindes passiert, desto höher ist die Gefahr für Kieferfehlstellungen. Grundsätzlich sei aber gesagt, je wohler sich das Kind fühlt, desto schneller beruhigt es sich auch wieder. Hierfür können auch regelmäßige Rituale hilfreich sein. Babys benötigen eine gewohnte Umgebung, um sich geborgen zu fühlen. Täglich mit einem kleinen Liedchen geweckt oder beim Bad massiert zu werden gibt Babys die gewünschte Sicherheit und sorgt präventiv dafür, dass sie ruhiger sind. So langweilig ein und dasselbe Ritual für Erwachsene auch sein mag. Für ein Baby bedeutet es Sicherheit.

Druck im Bauch

Vielleicht hat Ihr Baby Druck in seinem kleinen Bäuchlein. Das drückt und schmerzt, weswegen es schnell zu Weinen und Schreien kommt. Um Abhilfe zu schaffen, tragen Sie das Kleine herum und massieren Sie das Bäuchlein. Dadurch lindert sich der Druck und Sie können Ihr Baby beruhigen. Der sogenannte Fliegergriff hilft auch in diesem speziellen Fall. Hierfür ruht der Kopf des Babys auf der Handinnenfläche. Der Bauch ruht auf dem Unterarm. Arme und Beine baumeln in der Luft. Dieser Griff sorgt für einen kleinen Druck auf den Bauch des Babys, was ihm hilft die Bauchschmerzen schneller wieder los zu werden.

Zahnende Babys

Gerade das Zahnen bereitet vielen Babys eine Menge Stress und teilweise auch Schmerzen. Ablenken können Sie Ihr Kind am Besten, indem Sie seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenken. Nehmen Sie Spielzeug in die Hand und spielen Sie damit. Das Baby wird sich schnell dafür begeistern und den Druck im Mund vergessen. Doch Vorsicht. Lässt sich das Baby mit Ablenkung nicht beruhigen, dann bringt es nichts, die Ablenkung zu steigern. Kommen Sie nicht auf die Idee immer mehr und mehr für Babys Ablenkung zu tun. Das überfordert das Kleine. Zudem haben zahnende Kinder das Bedürfnis, an etwas zu lutschen. Geben Sie ihm ein Stück Brotkruste, einen Schnuller, eine Karotte oder einen Beißring. Das Lutschen beruhigt und lindert den Schmerz. Wenn sie den Beißring im Kühlschrank liegen haben, dann kühlt er gleichzeitig noch und erleichtert es dem Baby mit dem Zahnen fertig zu werden.

Monotone Geräusche

Auch gleichbleibende Geräusche helfen dem Baby einzuschlafen. Für Smartphones gibt es hier Apps, ansonsten gibt es auch auch Geräte, die zum Beispiel Grillenzirpen, Vogelgezwitscher oder ähnliches abspielen. Die Monotonie dahinter hilft jedem noch so lauten Kinde früher oder später in den Schlaf zu finden.

Die ultimative Einschlafhilfe für Babys

Tragen Sie das Baby herum. Ihre Körperwärme und Ihr Herzschlag geben dem Kleinen ein beruhigendes und behagliches Gefühl. Dabei können Sie ein Liedchen singen oder eine Melodie summen. Welches Musikstück Ihr Kind dabei bevorzugt, müssen Sie gemeinsam herausfinden. Oft gibt es das ein oder andere Lied, das jedem Baby individuell besonders gut gefällt und von dem es nicht genug bekommen kann. Doch wenn Sie es nicht permanent tragen können oder wollen, dann hilft ein automatisiertes Einschlafsystem. Darauf lassen sich Kinderwagen (bis zu einer bestimmten Größe), Soft- und Hardschalen aus Kinderwagen, etc. stellen. Mit 66 Schwingungen pro Minute bewegt es Ihr Baby sanft in den Schlaf.

ralfbiebeler, am 08.09.2013
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Bildquelle:
Amazon.de (Lernspaß Hündchen)

Autor seit 5 Jahren
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