Der Siegeszug einer verrückten Idee

Die Beardski Skimaske erobert den Kontinent

Wer hat's erfunden? Nein, dieses mal nicht die Schweizer. Wo kommen ansonsten die verücktesten Trends her? Aus den USA natürlich. Dort hat sich die Beardski Skimaske bereits in rasender Geschwindigkeit ausgebreitet, vor allem ausgehend von New York. Inzwischen ist sie auch in Deutschland zu haben und erfreut sich einer immer größeren Fangemeinde, kein Wunder, sie sieht absolut cool aus und gibt dabei richtig warm, was braucht es mehr?

Die Bartmützen gibt es ja bereits seit einiger Zeit bei uns, doch die Beardski Skimaske dürfte eindeutige die gnadenlose Steigerung derer darstellen. Bei aller Komik die von diesem Trend ausgeht, ist die Funktion aber in der Tat nicht zu unterschätzen. Bei kalten Temperaturen oder kühlem Fahrtwind leistet sie beste Dienste und schützt das Gesicht. Dies natürlich nicht nur beim Skifahren, sondern durchaus auch beim Motorradfahren – schließlich hat es ja auch was von grenzenloser Freiheit, wenn einem der Wind durch den Bart fährt …

Aus Milchbubi mach ZZ Top-Rocker

Wandelbares Accessoire

Wem ein Beardski-Träger bereits begegnet ist, der hat sich garantiert beim Anblick ein Schmunzeln nicht verkneifen können. Damit hat der Träger aber mit Sicherheit schon zumindest ein Ziel erreicht. Schließlich geht es bei solchen Skimode-Trends immer auch ums Auffallen und Spaß. Dass in diesem Fall die Hauptzielgruppe junge Männer sind, versteht sich, aber niemand sagt, dass solche Skimasken nicht auch von der Damenwelt getragen werden dürfen – die Aufmerksamkeit in der Skihütte beim Ablegen wäre garantiert gegeben.

Das Schöne ist dabei, dass man unter dem Vorwand des Kälteschutzes in ganz unterschiedliche Rollen schlüpfen kann. Das Jahr über sitzt man vielleicht bieder gestriegelt am Schreibtisch und schaut hinter seiner randlosen Designerbrille hervor, auf der Piste wird man dann aber zum rothaarigen Wikinger, dem Rastamann oder dem coolen Biker, vor dem man sich Aktentasche tragend normalerweise so fürchtet. Wer sich im »normalen« Skiurlaub nicht traut, der kann zumindest eine Beardski Maske an Fasching tragen und wird dabei nicht der Einzige sein. Einzige Gefahr hingegen: Bei der Frau oder Freundin kann es zu einer kleinen Verwechslung unter den Bartträgern kommen

Laden ...
Fehler!