Langfristige Planungen


Bei vielen Familien steht der Ablauf der Weihnachtstage schon seit Jahren fest. Heiligabend kommen Oma und Opa, dann muss die Tante besucht werden, der Onkel pocht auf einen Besuch und schon ist der 27. des Monats da und die Arbeitswelt hat uns wieder. Plant man aber langfristig und verändert vielleicht auch die Abläufe, so werden die Weihnachtsfeiertage ruhiger.


Wenn die Großeltern zu Weihnachten zu Besuch kommen, dann steht die Hausfrau meist vorher mehrere Stunden in der Küche. Oft genug wird ein aufwändiges Essen serviert, was gar nicht notwendig ist. Besinnen Sie sich auf die Klassiker, wie Würstchen und Kartoffelsalat. Das geht schnell und bedeutet wenig Aufwand. Bitten Sie die Oma, dass sie doch bitte den Kuchen für den Nachmittag backen möchte. Gerne auch mit dem Argument, dass doch ihre Backwerke wesentlich besser schmecken würden. Sie sparen sich Arbeit und die Oma fühlt sich geschmeichelt, weil sie gelobt wird. Als Ausgleich dafür ist es dann ruhiger und sie können den Heiligen Abend entspannter genießen.


Ist man an den beiden Weihnachtsfeiertagen mit Besuchen bei anderen Verwandten eingeplant, dann kann eine bessere Planung auch für mehr Zeit sorgen. Verbinden Sie doch die Besuche. Holen sie die Tante einfach nur zu Hause ab und fahren Sie gemeinsam zum Onkel oder umgekehrt. Somit machen Sie sich vom Besuch am zweiten Feiertag frei und können ihn in Ruhe zu Hause genießen.


Einkäufe frühzeitig erledigen


Dabei geht es nicht nur um die Weihnachtsgeschenke. Auch Lebensmittel kann man schon einige Zeit vor dem Weihnachtsfest kaufen und einfrieren. Selbst die Zubereitung zu einem früheren Zeitraum ist damit möglich, so dass der Aufwand für das Kochen am Weihnachtstag wesentlich geringer wird. Doch dabei muss nicht nur der Einkauf geplant werden, sondern auch der Platz im Tiefkühlfach. Hat man sich bereits Ende Sommer darauf eingestellt und fängt schon im späten Herbst an das Weihnachtsessen vorzubereiten, kann man die gesamte Planung gelassener angehen. Wobei da noch ein weiterer Vorteil entsteht und man benötigte Zutaten auch in Ruhe besorgen kann und nicht dann, wenn es vielen anderen Leuten auch noch einfällt, dass sie unbedingt noch bestimmtes Gewürz oder diverse Konserven benötigen.


Doch was wir bei Lebensmitteln früh planen und kaufen, sollte auch für die Geschenke und den Weihnachtsbaum gelten. Vor allem der Weihnachtsbaum muss nicht erst auf den letzten Drücker gekauft werden. Solange er nicht schon mehrere Wochen vor dem Fest im geheizten Zimmer steht, sondern auf dem Balkon oder im Keller, wird er auch nicht so schnell die Nadeln verlieren.
Bei den Geschenken sollte man die Preise beobachten. Oftmals ziehen die Händler in der Weihnachtszeit die Preise an, weil sie wissen, dass die Produkte einen guten Absatz haben. Solange man keine kleineren Kinder hat, denen man kaum erklären kann, warum der Weihnachtsmann Verspätung hat, kann man auch nach Weihnachten kaufen. Unterm Weihnachtsbaum liegen dann die entsprechenden Gutscheine für den neuen Computer oder die Spielekonsole.


Einladungen auch mal verschieben


Den Termin für Weihnachtsfeiern in der Firma, Kindergarten oder Schule kann man selten beeinflussen. Auch Geburtstage im Dezember kann man nicht mehr verschieben. Aber auch alle anderen privaten Einladungen kann man vorerst absagen und einen Termin zu Beginn des neuen Jahres vorschlagen. Begründen Sie es einfach damit, dass sie schon so viele andere Termine haben, die sie nicht beeinflussen können und sich damit kaum mehr Freude auf einen gemeinsamen Abend mit Bekannten einstellt, wenn man nur von Termin zu Termin hetzt.
Wahre Freunde werden Sie verstehen und die Vorteile erkennen, wenn man einen gemeinsamen Abend auf den Januar oder Februar verschiebt. Denn auch für die einladende Person steht damit für die Weihnachtsvorbereitungen mehr Zeit zur Verfügung. Haben Sie allerdings regelmäßige Treffen im Bekanntenkreis, so scheuen Sie sich nicht, das Thema frühzeitig anzusprechen, damit sich alle darauf einrichten können.

Laden ...
Fehler!