Bettdecke und Schwitzen

Bettdecke und Schwitzen (Bild: Unsplash / Pixabay)

Die richtige Bettdecke für Sommer und Winter

Im Wesentlichen werden im Handel Bettdecken mit Daunenfüllung, synthetischer Füllung und mit Baumwollfüllung angeboten. Allergiker entscheiden sich häufig für eine gut waschbare Bettdecke mit Synthetik-Füllung. Solche Bettdecken werden vor allem bei den Discountern schon sehr preisgünstig angeboten. Leider sind es aber genau diese Decken, die das nächtliche Schwitzen fördern.

Eine Baumwollbettdecke ist atmungsaktiv, für den Sommer ist sie die richtige Wahl. Im Winter ist eine solche Decke mitunter aber nicht warm genug.

Das Thema Daunendecke erfordert eigentlich einen umfangreichen Ratgeber, die Qualitätsunterschiede sind beträchtlich. Eine gute Daunendecke ist atmungsaktiv, sie kann im Sommer wie auch im Winter verwendet werden. Schlechte Daunen oder eine zu dicke Decke fördern aber im Sommer das Schwitzen. Wenn Sie unbedingt eine Daunendecke nutzen möchten, sollten Sie also darauf achten, dass sie atmungsaktiv und nicht zu dick ist. Je höherwertig die Qualität, desto besser.

  • Tipp: Verwenden Sie Sommer eine Baumwollbettdecke und im Winter eine Daunendecke.
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Mit der richtigen Bettwäsche gegen das Schwitzen vorgehen

Die beste Bettdecke nützt nichts, wenn der falsche Bettbezug gewählt wird. Warme Winterbettwäsche sollte natürlich nicht im Sommer verwendet werden. Bettwäsche mit Synthetikanteil fördert das Schwitzen, egal wie warm oder kalt es ist. Mikrofaserbettwäsche zum Beispiel führt bei jedem Menschen zu einer erhöhten Wärmeentwicklung, sie ist auch im Winter nicht wirklich empfehlenswert. Sie fühlt sich zwar kuschelig weich an, verhindert aber den Wärmeaustausch.

Kaufen Sie für das ganze Jahr Bettwäsche aus Baumwolle, Leinen oder Seide. Diese Naturmaterialien sind atmungsaktiv.

Im Winter können Sie Biberbettwäsche verwenden, sie besteht aus dickerer Baumwolle.

Verschwitzt aufwachen - die Matratze als mögliche Ursache

Wenn das alles nichts nützt, sollten Sie auch die Matratze überdenken denn nächtliches Schwitzen kann auch durch eine Kaltschaummatratze verursacht werden. Vor allem Modelle mit Viscoschaum (z. B. Tempur) fördern das Schwitzen. Für Menschen, die nachts schwitzen, ist eine Federkernmatratze die beste Wahl.

Was Sie sonst noch tun können

Haben Sie nun die Bettdecke, den Bettbezug und auch die Matratze überprüft, können Sie außerdem durch die richtige Raumtemperatur das Schwitzen verhindern. Sorgen Sie dafür, dass es im Schlafzimmer nicht wärmer als 18° wird, im Sommer ist das ohne Klimaanlage natürlich nicht immer zu bewerkstelligen. Schlafen Sie wenn möglich bei geöffnetem Fenster und sorgen Sie für eine gute Durchlüftung. Ist das aus Lärmgründen nicht möglich, öffnen Sie die Schlafzimmertüre und lassen Sie andere Fenster in Ihrer Wohnung nachts offen stehen, sodass die Luft zumindest ein wenig zirkulieren kann.
Auch der Schlafanzug kann zu warm sein, bei der Auswahl sollten Sie ebenfalls auf atmungsaktive Materialien wie Baumwolle setzen und Synthetik zum Beispiel Mikrofaser vermeiden.

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