Tipp 1: Finger weg vom Monitor!

Eine Fliege, ein Fleck, ein Staubkorn. Während die Lieblingsserie über den Bildschirm flimmert, sticht plötzlich einer dieser Störenfriede ins Auge. Der erste Impuls: mit dem Finger entfernen. Keine gute Idee, denn abgesehen von den neuen robusten Touchscreens für mobile Geräte sind LCD-Anzeigen sehr empfindlich. Wenn man also zu kräftig aufdrückt oder über das Display rubbelt, kann das zu dauerhaften Schäden führen. Außerdem sind Fingerabdrücke einem ästhetischen Anzeigebild mit Sicherheit nicht zuträglich, besonders vor dunklem Hintergrund sind sie sehr gut zu erkennen. Da über die Finger Fett auf die Oberfläche des Displays gelangt, erschwert man sich damit das Bildschirm reinigen nur unnötig.

Anmerkung: Für einen glasklaren Durchblick spielt übrigens nicht nur die Reinheit des Displays, sondern auch der korrekte Abstand eine Rolle. Durch eine ideale Einstellung kann man mehr sehen und gleichzeitig seine Augen schonen!

Eigentlich sollte der erste Tipp nicht "Finger weg vom Monitor!" lauten, sondern "Alles vom Monitor weg, was da nichts zu suchen hat!". Konventionelle Reinigungsmethoden, wie die Säuberung mit einem einfachen Staublappen oder einem nassen Lappen aus der Küche, sind für LC-Displays nicht geeignet. Seife, Benzinreiniger oder ähnliche nicht explizit für den Einsatz am Bildschirm ausgeschriebene Mittel dürfen auf keinen Fall mit dem LCD in Berührung kommen.

Tipp 2: Bildschirme mögen Mikrofasern - Schonende Alleskönner im Einsatz

Sie sind feiner als Seide und eine echte Hilfe beim Putzen. Wenn Displays Staub magisch anziehen, dann sind Mikrofasertücher wahre Hexenmeister. Mit ihren extrem fein strukturierten Fasern entfernen die Reinigungsweltmeister nahezu jede Art von Verschmutzung. Dabei bleiben selbst empfindliche Oberflächen unversehrt. Folgende Punkte sollten beim Bildschirm reinigen durchgegangen werden:

  • Gerät ausschalten.
  • Mit dem Mikrofasertuch über das Display streichen, um Staub zu entfernen.
  • Wenn noch Flecken zu sehen sind: Ganz leicht Druck ausüben und sanft polieren.

Liegen hartnäckige Verunreinigungen vor, darf man das Reinigungstuch auch anfeuchten. Doch Achtung! Bei Wasser wirklich nur sehr wenig verwenden (das Tuch darf nicht nass sein, nur feucht) und ansonsten lieber auf eine für den Einsatz an Displays konzipierte Reinigungslösung umsteigen, die keinen Alkohol enthält.

Hinweis: Irgendwann muss natürlich auch das Mikrofasertuch gereinigt werden. Dazu das Tuch einfach in die Waschmaschine geben (30°C, Feinwaschmittel, kein Weichspüler).

Tipp 3: Abdecken und Einpacken - Komfortabler Schutz für Ihr Display

Tipp Nummer 3 bezieht sich insbesondere auf Notebooks, Smartphones und Tablets. Die Abdeckung größerer Anzeigen ist zwar empfehlenswert, aber auch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Wer hängt schon gerne ein riesiges Tuch über seinen vollendet geformten 24" Monitor?

Notebook-Besitzer hingegen profitieren vom Erwerb eines Abdecktuchs ganz erheblich. Im zusammengeklappten Zustand kommen sich Tastatur und Display sehr nahe oder berühren sich sogar. Das führt zu Abdrücken, Staubflecken und eventuell sogar Kratzern. Und die lassen sich beim Bildschirm reinigen nicht mehr entfernen. Deswegen lohnt sich der Einsatz einer Zwischenlage, die vor dem Zusammenklappen auf den Eingabetasten platziert wird und so einen Kontakt verhindert. Folien oder unsere Alleskönner, die Mikrofasertücher, leisten hier gute Arbeit.

Nun noch kurz zu Smartphones. Hier ist Anfassen selbstverständlich erlaubt, schließlich handelt es sich um Touchscreens. In Sachen Robustheit versetzen moderne Modelle den Nutzer in Staunen. Trotzdem gehört zu jedem Smartphone eine entsprechende Schutzhülle. Insbesondere für diejenigen, die ihr Mobiltelefon ständig mit sich herumtragen. Wie schnell wandert gemeinsam mit dem teuren Smartphone mal eine Münze in die Hosentasche? Und nicht jeder besitzt einen Display schonend präparierten Rucksack oder eine Display freundliche Handtasche... 

Autor seit 4 Jahren
10 Seiten
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