Der A-Linien-Schnitt ist dadurch gekennzeichnet, dass er (wie der namengebende Großbuchstaben A) von der Brust abwärts immer breiter wird, wodurch der Bauch genügend und bequem Platz hat und die Braut sich nicht eingeengt fühlt. Ganz ähnlich ist es beim Empire-Schnitt, allerdings wird dieser nach unten nicht deutlich breiter. Auch hier ist der Taillenbereich des Kleides unmittelbar unter der Brust. Von hier an fällt das Kleid dann locker über die Rundungen hinweg nach unten, ganz ähnlich antiker Kleidungsstücke. Je nach Modell dürfen sich bei beiden Formen die Rundungen abzeichnen, treten aber stark zurück.

Immer mehr Brautkleider für Schwangere

Die Hersteller haben sich auf den Wandel eingestellt und präsentieren genau so oft neue modische Brautkleider für Schwangere wie für »gewöhnliche Bräute«. Somit muss auch die Braut im fortgeschrittene Schwangerschaftsstadium nicht auf ein schönes Kleid verzichten. Dabei muss ein Brautkleid nicht einfach weit geschnitten sein, wie man es vielleicht von der Umstandsmode der 1970er und 80er Jahre her kennt, sondern beispielsweise eine so genannten A-Linie oder einen Empire-Schnitt haben.

Die stolze Braut zeigt Bauch

Während Brautkleider mit A-Linie oder Empire-Schnitt vielleicht noch ein wenig etwas vom herkömmlichen »den Babybauch verstecken« haben, gibt es aber längst auch ganz andere Modelle. Brautkleider bei denen die Braut ganz stolz ihren Babybauch präsentiert und damit deutlich macht »ich bin nicht nur bereit für die Ehe, sondern freue mich auch Mutter zu werden«. Entsprechend gibt es Brautkleider bei denen in der Mitte Stretchmaterialien verarbeitet sind, so dass sich das Kleid sanft an den Körper anschmiegt ohne dabei den Bauch einzuengen. Kugelrund und fröhlich, das ist ganz klar das Motto.

Wer einen etwas größeren Geldbeutel hat, kann sich natürlich ein maßgeschneidertes Brautkleid anfertigen lassen, das ganz den eigenen Vorstellungen entspricht. Für die meisten wird dies aber (nicht nur aus Kostengründen) jedoch eher nicht in Frage kommen. Das ist aber auch nicht notwendig, schließlich ist die Auswahl inzwischen sehr groß und sogar online lassen sich bequem Brautkleider für Schwangere bestellen.

Das sollten Sie beim Kauf beachten

Es liegt in der Natur der Sache und doch kann es während der häufig stressigen Phase der Hochzeitsplanung leicht vergessen werden: Sowohl Bauchumfang als auch Oberweite nehmen im Laufe der Schwangerschaft zu. Wenn Sie also bereits wissen dass Sie schwanger sind, sollten Sie entweder mit dem Kleiderkauf ein wenig warten, bis der Hochzeitstermin näher rückt, oder das Kleid eine Nummer größer kaufen. Ideal sind Kleider, die sich mit einfachen Mitteln auch noch etwas anpassen lassen oder deren Material gut dehnbar ist, ohne dabei »verzerrt« zu wirken. Und wenn es obenrum etwas üppiger wird, warum dann nicht auch etwas Dekolleté zeigen? Man muss es ja nicht gleich übertreiben, dem Anlass sollte es natürlich entsprechend sein – aber wer hat der hat …

Das bringt jedoch auch gleich noch ein weiteres Problem mit sich, das leicht vergessen wird. Je nachdem, wie stark die körperliche Veränderung ist, wird die Braut während der Schwangerschaft einen BH mit breiteren Trägern benötigen, was man natürlich bei der Wahl des Brautkleides ebenfalls berücksichtigen muss. Ein Trägerloses Kleid kommt daher häufig eher nicht in Frage, stattdessen ein Hochzeitskleid, bei dem die BH-Träger unter den Trägern des Kleides gut verschwinden, ohne dass man ständig damit beschäftigt ist, den Stoff in Ordnung zu bringen. Nimmt man sich die wenigen Überlegungen zu Herze, dürfte einer modischen »Schwangerschaftshochzeit« nichts mehr im Wege stehen.

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