Eine Pleitewelle rollt auf uns zu. Was uns gestern noch wichtig war, ist heute irrelevant!

Was aber ohne jeglichen Zweifel statt finden wird, ist der Niedergang der europäischen Industrie. Bereits angeschlagen durch eine dilettantische Energiewende, einen uns teuer kommenden Atomausstieg, Vernichtung der Autoindustrie durch die GRÜNEN, Stopp der Kohleförderung und allgemeine Verteuerung durch Co²-Steuer kommt nun der reale Absatz-Verlust hinzu. Europäische Länder sind Haupt-Exportziel Deutschlands und nun faktisch pleite. China ist als Importeur geschwächt und wird versuchen so viel wie möglich zu exportieren. Die Binnen-Nachfrage geht den Bach runter. Kleine und mittlere Betriebe stehen durch die Ausgangssperre vor dem AUS. Arbeitslosigkeit steigt an und verunsicherte Menschen sind schlechte Konsumenten. Bricht die Produktion durch Pleiten ein, trifft künstlich erzeugtes Geld, das in großen Mengen in den Markt gepumpt wird, auf ein wenig reales Warenangebot. Will heißen, uns steht eine Inflation ins Haus, wie wir sie noch nicht gesehen haben. Die Formel lautet: "Viel Geld, wenig Ware = Inflation."

Bereits jetzt gibt es einen Run auf stabile Werte. Gold und Silber werden heute bereits weit überteuert verkauft. In den letzten beiden Jahren stieg Gold um 40 %.

Gekniffen sind die, die nun kaum Einkommen haben, aber Schulden tilgen müssen. Gewinner wird wie immer das Großkapital sein. In Schieflage gekommene Unternehmen lassen sich günstig erwerben. Die werden sich die Rosinen raus picken. Ist in einer globalisierten Welt halt so Usus. Hatte der National-Staat nicht doch einige Vorteile? War er nicht die einzige Institution, die uns schützen konnte? Aber wir skandierten: "Nie wieder Deutschland! Weg damit! Deutschland du mieses Stück Scheiße!" Nun nicht alle, aber widersprochen haben auch nur wenige. Und nun gibt der deutsche Staat unbürokratische Finanzhilfen für Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige. Eine Stunde nachdem das Antrags-Formular online war, gab es bereits 500000 Anträge auf Soforthilfe. Und Uschi von der Leyen macht Werbung für Seife! Die EU beschämt wie immer, wenn es um konkrete Probleme geht. Die wichtigste Forderung aktuell ist, Sitzungsgeld von 320, – € pro Tag, auch wenn keine Sitzungen wegen Ansteckungsgefahr statt finden. Und Untersuchung ob der Klimawandel genderneutral statt findet!

Das Beste hoffen, mit dem Schlimmsten rechnen ist nicht verkehrt!

Wir müssen wachsam sein, dass unsere Rechte nicht noch mehr beschnitten werden!

Bis zum Beginn der industriellen Revolution waren wir überwiegend Bauern und kleine Handwerker. Was uns juckte, waren reelle Probleme. Unser Überleben konnte man in drei Worten ausdrücken: "Trocken, Warm und Satt"! Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Ein Dach über dem Kopf, Brennholz im Kamin und eine sättigende Suppe im Kessel. Und in der kommenden Krise und es ist eine gewaltige Krise, die auf uns zukommt, werden wieder die ganz konkreten Probleme an Bedeutung gewinnen. Es werden Praktiker und Pragmatiker gefragt sein. Leute die anpacken, aufbauen und Starke, die anderen helfen. Ihnen Arbeit, Lohn und Brot geben werden! Geschwätz-Wissenschaftler, die das Geschlecht für ein soziales Konstrukt halten, kriechen zu Kreuze, sobald der Magen knurrt. Auch ob alle 12 Geschlechter ein eigenes Klo haben, verliert an Bedeutung, der Porzellan-Schüssel ist es eh egal, wer da reinkackt! Unsere Handy-Jugend wird merken, dass man sich mit einer Klo-Papier-App den Hintern nicht abwischen kann. Schon jetzt überschlagen sich unsere Polit-Darsteller mit Danksagungen an die namenlosen Helden des Alltages, die trotz Infektionsrisiko unsere Rest-Wirtschaft noch am Laufen halten. Ich habe mir mal erlaubt in einigen Foren darauf hinzuweisen, dass keiner sich für ein schnödes Danke etwas kaufen kann. Nun sollen Prämien für diese unermüdlich rackernden Leute zumindest mal steuerfrei sein! Der Staat hat gut gewirtschaftet, er wird nun helfen. Heißt auf Deutsch, er hat uns jahrelang ausgequetscht wie Zitronen. Höchste Steuern und Abgaben in Europa bei geringster Eigenkapitalquote in Arbeitnehmerhand. Hätten wir mehr behalten, hätten die meisten von uns Rücklagen und bräuchten keine Hilfen. Aber Umverteilen ist ja das Hobby von sogenannten sozialen Politikern. Weil da auch immer so schön viel für die eigene Tasche übrig bleibt. Nebenbei, die nächste Diätenerhöhung ist trotz Krise beschlossen. Strom wird teurer und die GEZ steigt auch. Also: Danke für nichts, wie die Amerikaner sagen. Das erinnert an die Schnick-Schnack-Brothers (Schiller & Strauss) Wirtschaft und Finanzen, damals getrennt. Wenn der Schnick Dir auf die Schulter haut und der Schnack Dir dann die Börse klaut! Hieß es mal bei Dieter Hildebrandt im Kabarett. Alle haben gelacht, ich nicht. Weil es genau so ist! Die leben von uns, wir nicht von denen!

Unsicherheit macht sich breit. Die Finanzelite wird nervös!
Alternative Art Kartoffeln zu setzen, keimende Kartoffeln, Erde, Mist und obendrauf Rasenschnitt!

Keimende Kartoffeln in einen alten Reifen

Nur zusammen mit anderen können wir überleben. Netzwerke und Seilschaften bilden. Und sich auf das Wesentliche besinnen!

Was ist nun zu tun. Tja, alles Vermögen versaufen und dann aufhängen ist keine gute Lösung! Wie ich bereits in meinen Survivaltraining-Artikeln beschrieb, ist es immer wichtig den Punkt zu machen, den Saldo zu bestimmen. Was habe ich? Wie kann ich mich wappnen. Was werde ich benötigen, um zu überleben. Viele sind allein und haben nichts. Aber jeder hat etwas, kann etwas. Deshalb ist es wichtig, sich zu vernetzen. Not-Gemeinschaften zu bilden. Freunde, Verwandte, Nachbarn und Familie sind die ersten Ansprech-Partner. Beispiel: Ich habe für kleine Marktbeschicker Hilfsanträge online ausgefüllt. Die werden, sobald die Märkte wieder offen sind, Produkte von mir mit verkaufen. Eine Hand wäscht die andere. Da ich auf dem Land bin, nutze ich natürlich meinen Garten voll aus. Eine alternative Methode Kartoffeln anzubauen bin ich gerade am testen. Freunde haben mir hunderte Einmachgläser geschenkt. Ich kann Kochen und Einmachen. Meine Frau kann Nähen, Stricken, Basteln und Kalligraphie. Ein Nachbar ist auf dem Bau und errichtet einen Backes (Backofen aus Stein). Ein anderer hat sich einen Brunnen bohren lassen. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel.

Zusammen haben wir Kaninchenställe und Hühnerställe gebaut. Ein weitere Bekannter ist Klein-Tier-Züchter. Kommt es hart auf hart, haben wir sehr schnell unsere eigene Fleisch und Eier- Versorgung aufgebaut. Zwei Nachbarn mit Kettensägen sorgen für Feuerholz. Da ich beim Militär war und einen Waffenschein habe, obliegt mir die Abwehr von Füchsen und Plünderern. Die werden dann wie in dem Film "300" (Schlacht bei den Thermopylen) am Ortseingang aufgestapelt. So hat dann jeder einen Beitrag zu leisten. Ist die Krise in 3 – 5 Jahren dann vorbei, können wir ja wieder in unsere Scheinwelt eintauchen. Dann können wir endlich wieder Vollidioten mit elitärer Arroganz und Einbildung unser sauer verdientes Geld in den Allerwertesten schieben. Dafür erzählen Sie dann in den überteuerten Medien, was sie alles für uns getan haben. Wenn es halt kein Brot hat, kann das dümmliche Volk ja Kuchen essen! Ich meine, die Zeit der Dummschwätzer sollte ein für allemal vorbei sein! Die haben uns in die Krise gewirtschaftet!

Autor seit 8 Jahren
323 Seiten
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