Ein Weihnachtsgedicht eines kleinen Engels

" In der Nacht von Bethlehem ist uns ein Kind geboren.
Gottes Liebe wurde Mensch - wir sind nicht mehr verloren!

Die Not ist vorbei - Menschen werden frei.
uns're Nacht ist erhellt durch den Heiland der Welt!

Komm mit mir geschwind - wir laufen zum Kind....
es ist Jesus Christ, der unser Retter ist!

Er heilt und vergibt alle Schuld und Not-
hat für uns gekämpft und besiegt den Tod.

Er ist Licht und Leben und voller Erbarmen.
Er wartet auf uns mit offenen Armen!

In der Nacht von Bethlehem ist uns ein Kind geboren.
Gottes Liebe kam zu uns - wir sind nicht mehr verloren!"

Das perfekte Weihnachtsfest, gibt es das wirklich? Ich möchte ihnen die Augen öffnen, damit Sorgen und Ängste schwinden!

 

 

das perfekte Weihnachtsgeschenk

Weihnachten naht, alles dreht sich schon Wochen vorher um das Fest und die Weihnachtsvorbereitungen. Die Gedanken kreisen um Eskapaden, die vorzugsweise erst gar nicht auftreten mögen. Sei es, dass ein Familienmitglied an der Grippe erkrankt, schon gar nicht die Gastgeberin. Dass die bereits im Voraus besorgten Weihnachtsgeschenke auch passen, die Handschuhe für die Oma, der neue Pullover für den Ehemann und die Marken Jeans für die Jugendlichen.

Sind auch schon alle Weihnachtskarten schön geschrieben, passen die Sprüche und vor allem, werden sie rechtzeitig ankommen? Natürlich betet man im Stillen, dass die Abflüsse nicht verstopfen und kein Rohrbruch am Heiligabend die Feier verdirbt. Das schönste wäre, wenn Babys wie gewünscht rasch einschlafen und Freude jauchzend wieder aufwachen. Ein Luxus wäre es, dass die Schwester oder ein anderes weibliches Familienmitglied sich der Kleinkinder annimmt und sie beschäftigt, während die Hausfrau in ruhe ihren Pflichten nach kommen kann.

 

Leider verläuft das Weihnachtsfest nicht immer so, wie man es sich wünscht. All die Träume von den perfekten Weihnachtstagen zerplatzen wie eine Seifenblase.

 

Das Wetter spielt total verrückt, es regnet in Strömen und die Gäste kommen pitschnass an. Oft sind es unerwünschte Worte, welche gedankenlos ausgesprochen werden und somit die ganze Stimmung am Tisch auf die Sekunde genau, töten. Wie oft ist die Gastgeberin so fertig, dass sie sich nicht einmal eine Pause gönnen kann. Selbst an dem gedeckten Tisch kann sie sich nicht ruhig hinsetzen und essen, da sie ja die Gäste alleine bedienen muss.

Viele Menschen fallen in ein tiefes Loch, dass Depressionen auch noch verstärken. Das Konto ist restlos überzogen, damit die Gäste über das Essen und die Geschenke staunen. Ohne Pause wird geplant und geputzt, dass bloß nicht ein Krümchen rumliegt und die Fenster blitze blank sauber sind. Früher war alles anders, früher war alles besser, denken sich viele Menschen. Früher war alles einfacher und schlichter.

Das Tamtam um die Geschenke nimmt immer mehr zu. Es muss immer das Neueste, teuerste und ausgefallenste Weihnachtsgeschenk sein. Die Kinder haben eine Ellen lange Liste an den Weihnachtsmann geschrieben. Kein Kind begnügt sich mit nur einem Geschenk, es sollen vorzugsweise mehrere sein. Wenn die Weihnachtswünsche der Kinder erfüllt werden sollten, ist das Konto dermaßen überzogen, dass es erst mitten nächsten Jahres erst wieder ausgeglichen ist. Nein, eine Puppe, ein Ball oder ein Buch reichen nicht. Eine Wii, eine XBoX, eine Eisenbahn Landschaft stehen oft an erster Stelle. Wenn die Eltern dem nachgeben, was sich die Kinder an Weihnachten wünschen verfehlen wir immer mehr den Sinn des Weihnachtsfestes, oder?

 

Szene wechsel!

 

Wir halten inne und schauen Mal ganz weit zurück in die Vergangenheit, als es noch nicht mal ein Auto geschweige einen Laptop gegeben hat! Es gibt keine Kirche, keine Glocken klingen zum Fest. Keine Bescherung am Heiligabend, an dem die Kinder Augen leuchten sollen. Eine Frau ist kurz vor der Entbindung ihres ersten Kindes. Weit und breit kein Krankenhaus, kein Arzt oder eine Hebamme in Sicht. Die schwangere Frau und ihr Mann stehen in einer langen Schlange um einige Formulare ausfüllen zu lassen und die Steuern zu bezahlen. Denken sie nicht, dass die Frau sich etwas besseres vorgestellt hat für die erste Geburt, die sie durchleben soll?

 

Dazu kommt, dass kein Hotel, keine Gaststätte einen freien Platz für die Unterkunft hatte. Sie hatte noch nicht ein Mal einen Ort, an dem Sie ihr Kind zur Welt bringen konnte! Nach langer Suche findet das Paar einen alten Schuppen, irgendwo draußen in der Kälte der Nacht. Doch sie sind dankbar! Sie sind so dankbar, dass sie überhaupt etwas gefunden haben. Sie haben ein Dach über dem Kopf. Wie muss es in der Frau ausgesehen haben? Was muss sie gefühlt haben? Sie hatten gar nichts - außer sich, ihrem Mamm und einem Schatz in sich!!!

Sie weint ganz leise und spürt, dass die Geburt bevorsteht. Sie hat keine Säuglings Kleidung für ihr Ungeborenes. Der Mann nimmt sie tröstend in seine Arme und sagt: "Es tut mir leid mein Schatz! Ich weiß, dass es kaum zu ertragen ist für dich in der Situation. Doch wir werden es irgendwie schaffen! Wir werden zurechtkommen, mit dem, was wir haben. Wir schaffen das...gemeinsam.

Weihnachtsfest

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Mutter ist so emotional angespannt, die Wehen setzen ein! Kein Kreißsaal, nichts ist steril, keine Hebamme, die zur Seite steht mit Rat und Tat. Sie ist ganz alleine auf sich gestellt, nur der Mann kann ihr so gut er kann helfen! Was Maria und Joseph damals ahnten, und dieses wird heute zutage sehr oft übersehen, ist die Tatsache, dass es am Weihnachten nicht darum geht, dass alles perfekt ist. Es ist genau das Gegenteil der Fall!

 

Gott kommt in eine unvollkommene Welt und will ihr eine richtige Chance geben, wieder vollkommen zu werden. Die Bewohner von Bethlehem hatten nicht mitbekommen, das Jesus geboren wurde. Das Baby, welches in einer ungelegenen Zeit an einem ungelegenen Ort geboren wurde, wird ein Mal die Welt verändern und retten.

 

Fazid! Das Leben ist nicht perfekt, da auch wir nicht perfekt sind.

 

Das Weihnachtsfest ist ein Fest der Liebe und Freude über das Leben, dass uns geschenkt worden ist, welches wir mit anderen Menschen teilen können. Es ist nicht wichtig, wie sauber die Wohnung ist oder wie viele Geschenke man geschenkt bekommt und verschenkt! Die gemeinsame Zeit, die wir miteinander verbringen, in Liebe, das ist es was wir vor Augen haben sollen und nicht den gelungenen Braten, der 40 Euro gekostet hat!

 

 

In diesem Sinne, wünsche ich allen Lesern ein besinnliches, frohes und entspanntes Weihnachtsfest ohne Sorgen und Nöte! Gott segne Sie und führe sie zu einem Leben in Liebe! 

 

PS. Der Artikel ist einem "Engel" gewidmet namens Ingrid, der mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen durch ihre grenzenlose Liebe bring! Schön dass es dich gibt!

Autor seit 5 Jahren
34 Seiten
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