Werde, der Du bist! (Pablo Picasso)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden wir nun konkret: Markus möchte als zweites Standbein mit einem Onlineshop Geld verdienen, das ist sein sehnlichster Wunsch. Markus ist sich nicht sicher, welche Produkte er in seinem Onlineshop erfolgreich verkaufen kann. Er vertraut darauf, dass seine Tag für Tag aufgeladene Wunschkraft ihn zum richtigen Produkt führen, ihm den Weg zum preisgünstigen Großeinkauf weisen wird, so dass er seine Waren mit einer guten Gewinnspanne verkaufen kann. Er ist mit Ebay vertraut, deshalb sieht er sich in der ersten Szene seines Wunschfilms vor dem Monitor seines Computers sitzen.

Ungläubig starrt er auf die Flut der Bestelleingänge. Markus lässt sich von allen Empfindungen durchströmen, die mit so einem Erfolgserlebnis verbunden sind. 

Wäre Markus sich sicher gewesen, welche Produkte er bei Ebay erfolgreich anbieten kann, hätte er die erste Szene unbedingt konkreter entwerfen müssen. Das weiß er jetzt aber noch nicht. Der einzige Vorteil von Markus' allgemein gehaltenen Szenenentwurf ist, dass seine Wunschenergie vielleicht noch effektivere Produktverkäufe realisiert. Du kannst Deinem Unterbewusstsein diese Fähigkeit zutrauen. Dein Vertrauensbeweis wird damit belohnt, dass sich Dir ungeahnte Möglichkeiten aufzeigen werden, dass sich bisher geschlossene Türen öffnen. Dein Verstand muss aber Deinem Unterbewusstsein zuarbeiten, zum Beispiel durch die Überlegung "Können Informationsquellen uns weiter helfen?"


 

Markus stößt bei seiner Internet-Recherche auf die Website www.wortfilter.de. Dort findet er wertvolle Informationen und hilfreiche Links für Ebay und Amazon. Dieses Beispiel soll veranschaulichen, wie Dein Verstand und Dein Unterbewusstsein Hand in Hand arbeiten müssen, um gemeinsam die Wunschzielerfüllung zu verwirklichen.

 

 

 

 In der zweiten Szene seines Wunschfilms sieht sich Markus Warenpakete packen. Diese Szene kann man sich gut vorstellen. - oder gehörst Du zu den Menschen, deren Vorstellungskraft nicht gut ist? Das macht nichts. Bedeutender als eine detailgenaue Szenenvorstellung ist die Tiefe des Empfindens. Im Dialog mit Deinem Unterbe-wusstsein sind Gefühle die Sprache, die es am Besten versteht. Auch wenn Du Dir die Szenen Deines Wunschfilms nur unscharf, nur schemenhaft vorstellen kannst, 

 

So wird Dein Unterbewusstsein erst durch die Gefühle aktiviert, die Du mit den Szenen verbindest: das Gefühl tiefer Dankbarkeit beim Tippen der Adressenaufkleber, das Glücksgefühl des Erfolges, das Dich beim Einpacken der Waren durchströmt, die Vorfreude auf die Bankauszüge, die Einzahlungen Deiner Kunden belegen. Vielleicht belohnst Du Dich für Deinen Erfolg mit einer Musik- CD, die Du Dir extra für diese Glücksmomente des Geschäftserfolges gekauft hast. Wie leicht Dir beim Hören der Musik das Verpacken von der Hand geht! 

Dein Unterbewusstsein transformiert diese Empfindungen in Wunschenergie, navigiert Dich zum gewünschten Ziel. Du kannst Dich hier voll und ganz auf Dein Unterbewusstsein verlassen, Du kannst ihm getrost die Navigation überlassen. Es arbeitet so zuverlässig wie ein Autopilot: Ist der Kurs einprogrammiert, fliegt der Jet von alleine. Ihr beide arbeitet auf Vertrauensbasis: Du gibst das Ziel vor, der unbewusste Teil von Dir findet den Weg zum Ziel. Lasse es einfach geschehen, lasse die Energie fließen, lasse es einfach zu.


In der Ausgestaltung der dritten Filmszene geht es wieder darum, das Drehbuch so zu schreiben, dass die Handlung in Gefühlsereignisse transformiert wird. Markus stellt sich vor, wie er sich mit dem Paketstapel durch die Tür der Postfiliale zwängen muss, wie ihm ein hilfsbereiter Kunde die Tür weit aufhält. Welche positiven Empfindungen lösen diese Erlebnisse aus? rust ist ein negatives Gefühl, ein Fremdkörper in einem Film, in dem es um Erfolg geht. Dein Drehbuch darf die Szenen nur mit positiven Empfindungen ausgestalten. Hier ist nicht Logik gefragt. Je intensiver Deine Gefühle, um so stärker die Aufladung mit Wunschzielenergie. Dabei darfst Du ruhig übertreiben. Das ist die Sprache, die Dein Unterbewusstsein versteht und nachhaltig beeindruckt.

Eine schöpferische (Gefühls-) Pause nimmt den Druck aus dem Kessel! Die intensive Aufladung mit Gefühlskräften muss abgeleitet werden. Es braucht Zeit, bis die Aufladung im Wunschkanal abgeflossen ist. Die Bedeutung der Pause ist dermaßen wichtig, dass ich Deinem Unterbewusstsein durch ein Bild eine einprägsame Vorstellungshilfe geben muss. Das Bild veranschaulicht das Geheimnis der Wunscherfüllung.

Durch bewusstes, tiefes Ein- und Ausatmen signalisierst Du Deinem Unterbewusstsein den Beginn der Transformation, der Umwandlung von Wunschenergie in mächtige Erfüilungsenergie. Und so beginnst Du die schöpferische Pause:

Tief einatmen - verbunden mit der Vorstellung, dass die emotionale Energieaufladung vom Magen aus bis in den Kopf fließt. Lang ausatmen - verbunden mit der Vorstellung, dass die Wunschenergie über den Kopf abströmt und wie in einem Akku gespeichert wird. Dort wird sie so lange aufgeladen, bis die Wunscherfüllung passiert. Dann ist sie transformiert, aufgebraucht. Auf diesen Vorgang haben wir keinen Einfluss Er entzieht sich unserer Wahrnehmung, es geschieht einfach.

Die schöpferische Pause wird also durch einmaliges tiefes Ein- und Ausatmen eingeleitet, verbunden mit der Vorstellung vom Energie-abfluss. Danach ist LOSLASSEN angesagt. Das lässt sich mit der Backregel vergleichen, einen Hefekuchen beim Aufgehen ruhen zu lassen. Oder mit der Winzerweisheit, dass man guten Fasswein ruhen lassen muss. Tut man es nicht, fällt der Kuchen in sich zusammen bzw. der Wein verdirbt. Nichts wollen, nichts vorstellen, einfach nur ausruhen. Du beginnst erst wieder mit einer erneuten "Vorführung" Deines Wunschfilms, wenn Du Dich dazu bereit fühlst. Du solltest nicht mehr als 6 Filmvorführungen hintereinander starten.

Ich möchte Dir ein Buch empfehlen, das Dir auf wunderbare, leicht erlernbare Weise dabei hilft, Deine Gedankenkraft zu steigern:  "Du kannst es!: Durch Gedankenkraft die Illusion der Begrenztheit überwinden" Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, was die Buchwerbung verspricht:

»Was wir denken, das erschafft unsere Realität. Also können wir uns auch das Leben erschaffen, das wir ersehnen!« Dies ist die zentrale Botschaft von Louise L. Hay – und nie zuvor wurde ihre Methode der positiven Gedankenkraft, die schon Millionen von Menschen begeistert hat, so kraftvoll dargelegt wie in diesem Buch. Mit zahlreichen hochwirksamen Affirmationen, um alle selbst auferlegten Beschränkungen loszulassen und endlich das Leben zu verwirklichen, von dem man immer geträumt hat.





Autor seit 4 Monaten
11 Seiten
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