Einst in Aspen.

Ein noch junges Rennpferd, Ruffian, beeindruckt alle im Rennstall mit seiner Anmut, auch einen Journalisten, der sich an seine Jugendzeit erinnert, in der er bei einem damals erfolgreichen Hengst Stallbursche war. Nun, da Ruffian ihre ersten Runden absolviert hat, wird klar, dass sie unheimlich schnell ist. Eines Tages kommt der Journalist – er hat ein Buch über seinen einstigen Favoriten geschrieben – auf die Idee, einen Artikel über ein geplantes Rennen zu veröffentlichen, bei dem drei der schnellsten Hengste gegeneinander antreten, die schnelle Stute Ruffian aber nicht. So wird getrickst und da eine Stute sowieso heutzutage nicht gegen Hengste gewinnen kann, ziehen zwei von ihnen ihre Nennung zurück und Ruffian tritt gegen Foolish Pleasure an. Allerdings geschieht etwas, was wohl nur der Trainer der Ruffian befürchtet hat: Ihre Vorderbeine brechen – aus welchen Gründen auch immer - vielleicht durch Manipulation – plötzlich während des Rennens und in Führung liegend. Sie muss umgehend operiert werden. Die Besitzer, die dieses Geschehen mit Interesse verfolgen, schließlich ist es zu einem Medienspektakel geworden, in welchem sich die Frauen mit Ruffian und die Männer mit Foolish Pleasure identifizierten, sind bestürtzt. Vielleicht etwas zu voreilig geben sie ihre Zustimmung zur "Erlösung" dieses Pferdes, ohne sich persönlich überzeugt zu haben und ohne abzuwarten. Profitiert hat letztlich der Pferdesport, der sich höchter Einschaltquoten und größtem Besucherinteresse erfreut, doch der Trainer und der Journalist, die nicht mit diesem schnellen Ende der Stute gerechnet haben, trauern - und schufen diesem tapferen schnellen Horse diesen Film zum Gedenken.

 

Das Wunderpferd - Legenden sind unsterblich

Ruffian das Wunderpferd | Magistrix.de

Die Wunderstute - Ruffian 

 

Movie "Das Wunderpferd - Legenden sind unsterblich"

Schiebung, Behandlungsfehler oder tragischer Unfall?

Nun, nur Insider, vielleicht der Journalist, der das Buch geschrieben hat, können uns genau sagen, ob es sich nun um einen Unfall oder tatsächlich um ein getürktes Rennen handelt, bei der die Favoritin aus dem Rennen sabotiert wird. Tragischerweise endet diese Führung für das stolze schwarze Pferd mit dem Tod. Zumindest war das in den Siebziger Jahren noch so. (Der Film stammt aus den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts und entstand unter der Regie von Yves Simoneau basierend auf der Buchvorlage der beiden Darstelle Sam Shepard und Frank Whaley.) 

Sollte dies so sein? Ist es heute noch so, dass ein Bruch nicht heilen kann? Wurde hier Schiebung vertuscht, in dem das Pferd verschwinden musste, wie sonst nur Rennwagen von der Unfallstrecke?

Nun könnte man einen Behandlungs- oder Trainingsfehler vermuten, vielleicht sogar Doping. Und doch ist das Ende der Betrachtung, in der auch die Gender-Frage mitschwingt noch ein großes Fragezeichen im Raum, ob die Metapher so stimmt und die "Mädels im Rennen" tatsächlich eine Einladung brauchen - bis hin zum erschreckenden Ende. Vielleicht lässt ein feiner Draht die Girls am Weg nach vorne straucheln? HInterlasst mir doch Euren Eindruck in den Kommentaren!

Was war es?
Laden ...
Fehler!