Schmuddel-Look der 60iger - cool oder nicht?

Der Vollbart – für die erste Rasur sollte ein Profi ran!

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen schönen Vollbart stehen zu lassen, sollte für die ersten zwei Wochen einfach gar nichts tun. Einfach nur beim Wachsen zusehen. Der Gang zum Barbier ist für einen perfekt rasierten und in formgebrachten Vollbart wichtig. Der Profi passt den Bart den Gesichtskonturen an und liefert somit quasi die Rasiervorlage für den späteren Eigeneinsatz. 

Die erste Rasur sollte ein Profi machen ...

Besonders wenn es um filigranere Bartfrisuren geht (der edle Henriquatre oder der bad boy look in Form eines Rap Industry Standards), ist die Expertise eines Barbiers Gold wert! Viele Vollbartträger lassen die Halspartie frei, da dies einfach sauberer aussieht. Die Männerzeitschrift "Mens Health" hat auf ihrer Seite coole Bilder zu den einzelnen Bartfrisuren, die einem dabei helfen, den passenden Bartstil für sich zu entdecken.

Das passende Werkzeug muss her – Rasierer, Trimmer, Kamm und Co.

Genau! Werkzeug! Wer in einer Beziehung lebt, kann mit Bart gleich mal mehr Platz im Badezimmer beanspruchen. Dieser wird nämlich für allerlei Gerätschaften benötigt. Neben dem obligatorischen Nassrasierer brauch nun auch ein elektrischer Barttrimmer Platz. Die sanfteste Art der Nassrasur bietet das gute alte Rasiermesser oder ein Rasierhobel in Kombination mit Rasierseife und Pinsel. Die bedarf allerdings eine ruhige Hand und etwas Übung. Ein gescheiter Bartkamm und eine feine Bartschere müssen ebenfalls her. Ein guter Tipp für alle Schnauzbart-Freunde: Um den Oberlippenbart in Form zu bringen, ist eine weiche Zahnbürste geradezu perfekt.

Achtung Witz!!!! Wer auf eine Gesichtsmatte aller ZZ-TOP aus ist, sollte eventuell für ein Glätteisen Platz schaffen. Ausführliche Testberichte auf haarglaetter-test.com stellen die neusten Modelle vor.

Preshave, Shave und Aftershave – Bartpflegeprodukte

Preshave: Diese Pflegeprodukte kommen meist in Form von Cremes und Ölen daher. Die Mittelchen helfen dabei, eine Schutzschicht zwischen Haut und Klinge zu bilden. Das hat den Effekt, dass zum einen die Barthaare weich werden und sich leichten rasieren lassen, Zudem schützen diese Produkte vor Schnitten, Rasurbrand und eingewachsenen Haaren.

 

Shave: Das kennt wohl jeder. Rasiercremes, Gels und Seifen werden gleichmäßig verteilt und dann geht es den Barthaaren an den Kragen. Die beste und schonendste Art ist eine gute Rasierseife, die vorher mit einem Rasierpinsel aufgeschäumt wird. Ich selbst bin da etwas einfacher gestrickt und benutze schon seit Jahren ein gutes Rasiergel der Marke "Be Man". Ist zwar teuer, aber dafür einfach genial.

Aftershave: Nach der Rasur ist die Gesichtshaut extrem gereizt. Mit pflegenden Aftershave-Lotionen und Cremen wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Wer sehr sensible Haut hat, ist mit speziellen Rasurbrand-Mitteln gut beraten. Die Barthaare selbst freuen sich über Pflegeöle. Am besten man probiert ein paar aus und findet so seine Marke.

Danke für die Bilder:

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Autor seit 5 Jahren
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