Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 spricht eine deutliche Sprache!

Dieser Streit lässt sich recht einfach versachlichen, wenn man sich die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 einmal deutlich vor Augen führt. 

Es sind zwar eine Menge Zahlen, aber diese sprechen eine deutliche Sprache und die beigefügten Abbildungen dokumentieren dies anschaulich.

In Deutschland leben laut statistischem Bundesamt aktuell 82.792.400 Millionen Menschen.

Von diesen haben 72.168.460 Millionen die deutsche Staatsangehörigkeit

Dies entspricht 87,17 Prozent der Gesamtbevölkerung.

In Deutschland leben 10.623.940 Millionen Menschen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben, und demnach in der Polizeilichen Kriminalstatistik und beim statistischen Bundesamt als Nichtdeutsche bzw. Ausländer gelten.

Dies entspricht 12,83 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Laut Bundesamt des Inneren kamen in den Jahren 2015, 2016 und 2017 insgesamt 1.357.000 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland.

Dies entspricht 1,64 Prozent der Gesamtbevölkerung. 

Nachfolgende Abbildung zeigt die Zusammensetzung der Bevölkerung Deutschlands:

Zusammensetzung der Bevölkerung ...

Zusammensetzung der Bevölkerung Deutschlands 2017 (Bild: Feynman1975)

Straftaten insgesamt mit ausländerrechtlichen Verstössen

In der Kriminalstatistik wird zwischen Straftaten mit und ohne ausländerrechtliche Verstöße (unerlaubte Einreise, unerlaubter Aufenthalt) unterschieden.

Nachfolgende Abbildung zeigt die Anzahl der Straftaten mit ausländerrechtlichen Verstössen und ohne ausländerrechtliche Verstösse. Sie zeigt die Gesamtzahl der Tatverdächtigen und die jeweiligen Anteile der Bevölkerungsgruppen unterteilt in deutsche Tatverdächtige, nichtdeutsche Tatverdächtige und Tatverdächtige Zuwanderer / Flüchtlinge:

Straftaten mit ausländerrechtlichen ...

Straftaten mit ausländerrechtlichen Verstössen (Bild: Feynman1975)

Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstösse

Nimmt man nun die Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße, so ergibt sich folgendes klares Bild:

In Deutschland wurden in 2017 insgesamt 5.582.136 Millionen Straftaten begangen / angezeigt. Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen betrug 1.974.805 Millionen.

Von diesen hatten 1.375.448 Millionen Menschen oder 69,65 Prozent eine deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Anzahl der Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsbürgerschaft / Ausländer betrug 599.357 Menschen oder 30,35 Prozent.

Von diesen nichtdeutschen Tatverdächtigen waren 167.268 Menschen Flüchtlinge / Zuwanderer gemäß der Definition der Kriminalstatistik. Dies entspricht einem Anteil von 8,47 Prozent an den Tatverdächtigen insgesamt und einem Anteil von 27,91 Prozent an den nichtdeutschen Tatverdächtigen.

Bezogen auf die Anteile an der Gesamtbevölkerung ergibt sich eindeutig folgendes Bild:

Der Anteil der deutschen Tatverdächtigen an den deutschen Staatsangehörigen betrug damit 1,91 Prozent.

Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den nichtdeutschen Staatsbürgern / Ausländern lag bei 5,64 Prozent.

Der Anteil der tatverdächtigen Flüchtlinge / Zuwanderer an den nichtdeutschen Staatsbürgern betrug 1,57 Prozent. 

Der Anteil der tatverdächtigen Flüchtlinge / Zuwanderer an den Flüchtlingen / Zuwanderern selbst lag bei 12,33 Prozent. 

Nachfolgende Abbildung veranschaulicht die Zahlen kompakt:

Straftaten ohne ausländerrechtliche ...

Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstösse gesamt (Bild: Feynman1975)

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 verdeutlicht damit unmissverständlich: 

bezogen auf den Gesamtbevölkerungsanteil sind Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit deutlich weniger Tatverdächtige bei einer Straftat als Nichtdeutsche. Deutsche begehen im Verhältnis deutlich weniger Straftaten!

Hingegen sind Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und vor allem Flüchtlinge / Zuwanderer als Tatverdächtige deutlich überrepräsentiert.

Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Gewaltkriminalität beträgt 38,05 Prozent!

Die zweite Tabelle zeigt den Anteil der deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Gewaltstraftaten, nachlesbar auf Seite 25 der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017. 

Gewaltkriminalität Anteile deutsche ...

Gewaltkriminalität Anteile deutsche und nichtdeutsche Tatverdächtige (Bild: Feynman1975)

Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Gewaltkriminalität beträgt 38,05 Prozent in 2017. Bezogen auf den Anteil an der Gesamtbevölkerung ist dies eine ziemlich hohe Zahl.

Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 sind hier absolut eindeutig.

Für die Jahre 2014 und 2015 ergibt sich ebenfalls ein klares Bild:

Die Gesamtzahl der Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstösse betrug 2015 5.927.908 Millionen, in 2014 waren es 5.925.668 Millionen. Das ist zunächst ein marginaler Anstieg. 

Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen, die für diese angezeigten Straftaten verantwortlich waren, sank von 2.023.623 Millionen (2014) auf 2.011.898 Millionen (2015), oder um -11.725, was -0,6 Prozent entspricht.

Dabei sank die Zahl der deutschen Tatverdächtigen von 1.531.013 Millionen (2014) auf 1.456.078 Millionen (2015), was einem Rückgang von -74.935 bei deutschen Tatverdächtigen entspricht oder -4,9 Prozent.

Dagegen stieg die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen von 492.610 (2014) auf 555.820 (2015) und damit um 63.210 oder 12,8 Prozent.

Unter diesen 555.820 nichtdeutschen Tatverdächtigen in 2015 waren 114.238 Flüchtlinge/Zuwanderer (2014 59.912 tatverdächtige Zuwanderer/Flüchtlinge ), was einem Anstieg von 54.326 oder 90,7 Prozent gegenüber 2014 entspricht. 

Damit stieg der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Tatverdächtigen insgesamt von 24,3 Prozent auf 27,6 Prozent. Das ist prozentual nicht viel, aber in absoluten Zahlen ein deutlicher Anstieg um 63.210 nichtdeutschen Tatverdächtigen.

Warum intelligente und rhetorisch begabte Menschen (Politiker, Experten, Journalisten) - entweder in Unkenntnis oder sogar in Kenntnis dieser Zahlen - versuchen, die damit verbundenen Tatsachen abzustreiten, ist eine Frage, die sich ein jeder selbst beantworten kann und vor allem selbst beantworten sollte im Fall der angesprochenen Personen.

Grundsätzlich hilft es nämlich weder den politischen Eliten noch den Medien, sondern zerstört nur das Vertrauen, eben in jene Menschen, die sich als wissenschaftliche oder politische Elite empfinden und gebärden.

Das ist ein gewaltiges Problem! 

Denn in der Lebenswirklichkeit gibt es eine Menge Menschen, die sich mit solchen Sachverhalten intensiv beschäftigen und genau nachlesen und prüfen.

Abschliessend möchte ich betonen, dass bei allen Tatverdächtigen die Unschuldsvermutung gilt, sowohl bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen / Flüchtlingen als auch bei den deutschen Tatverdächtigen. 

Ein weiteres Indiz dafür, dass Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Verhältnis zu jenen mit deutscher Staatsangehörigkeit deutlich straffälliger sind, könnte der Anteil der Ausländer an den Gefängnissinsassen sein. Dieser liegt nach Zahlen des Bundesjustizministeriums bei gut 30 Prozent.

 

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