Proaktives Handeln ist ein absolutes Fremdwort!

Jene, die seit gut 20 Jahren mit wechselnden Mehrheiten die politische und damit fiskalpolitische und wirtschaftspolitische Macht und damit Gelegenheit hatten, Deutschland zukunftsfest zu machen, haben vollständig versagt.

Proaktives Handeln ist ein absolutes Fremdwort!

Stimmt - Demokratie und demokratische Prozesse sind so komplex, dass verstehen ausschliesslich Politiker, Staatssekretäre und Referenten…?!

Aber wie ist es tatsächlich um deren wirtschaftliche und technologische Expertise bestellt?

Die wirtschaftliche und technologische Gegenwart und jüngere Vergangenheit liefern einen eindrucksvollen empirischen Beleg:

Kein Know How - die ökonomische und technologische Expertise geht asymptotisch gegen Null!

Die folgende Artikelserie zur wirtschaftlichen und technologischen, aber auch geopolitischen Verfassung Deutschlands wird nicht nur den Finger knallhart in die Wunde legen, nicht nur eine realistische Bestandsaufnahme liefern, sondern konkrete Handlungsempfehlungen geben, wie der Anschluss an die Weltspitze wieder hergestellt werden kann. 

Der Weg zurück zu einer gut und nachhaltig aufgestellten und der Größe und Bedeutung Deutschlands in der Welt angemessenen Volkswirtschaft wird extrem hart und setzt einen radikalen Umbau der Volkswirtschaft voraus. 

Und NEIN, es gibt nicht eine Vielzahl von Wegen und NEIN, Tripleschritte reichen ebenfalls nicht!!!

Es gibt eine klare Agenda 2030, denn die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein. Und diese Agenda und Massnahmen müssen 1: 1 geld-, fiskal- und wirtschaftspolitisch umgesetzt werden, sonst ist der Zug endgültig abgefahren. Es ist bereits Punkt 12 und nicht 5 vor 12!

 

Knallharte Analyse auf Basis eindeutiger ökonomischer und technologischer Fakten!

Die Basis für den radikalen Umbau der deutschen Volkswirtschaft ist eine knallharte Analyse der vergangenen gut 20 Jahre beginnend mit der Agenda 2010 des ehemaligen Bundeskanzlers Schröders. 

Die Analyse wird selbstverständlich mit offiziellen Daten des Statistischen Bundesamtes, des IWF und der OECD unterlegt. Öffentlich frei zugängliche Quellen, die definitiv "unverdächtig" sind und von den etablierten Parteien und den "Qualitätsmedien" oft selbst herangezogen werden, um deren Sicht der ökonomischen und technologischen Realität zu untermauern. 

Das Problem dabei ist, dass die Daten und Fakten immer nur so dargestellt werden, wie es der jeweiligen Partei, dem jeweiligen Politiker in den Kram passt. An jeder kritischen Stelle werden Daten unterschlagen, anders interpretiert und im Kontext falsch dargestellt. Ausserdem wird niemals hinter die Daten geschaut und auch nicht differenziert.

Ein sehr gutes Beispiel ist das sog. Median-Einkommen.

Wirtschaftsforschungsinstitute veröffentlichen in regelmäßigen Abständen das sog. Median-Einkommen, das angeblich kontinuierlich wächst. 

Wächst es tatsächlich? Was ist mit NEGATIVEN EINKOMMEN, werden diese auch beim Median-Netto-Einkommen berücksichtigt? Negative Einkommen sind alle Sozialtransfers in Form von Lohnersatzleistungen oder Sozialversicherungsleistungen des Staates. Solche Sozialtransfers erhalten mehrere Millionen Menschen - Tendenz steigend sowohl in Menge als auch Höhe!

Was bringt es eigentlich, wenn das Netto-Medianeinkommen wächst, aber nicht das Netto-Median-Einkommen nach Wohnkosten?

Hinterfragt eigentlich niemand mehr die Art der Datenerhebung und was sie letztlich überhaupt über die sozioökonomische Realität aussagen? Offensichtlich nicht!

Das Median-Nettoeinkommen ist folgendermassen statistisch definiert:

Es ist das Einkommen in einer Einkommensverteilung, das genau in der Mitte liegt. Die Hälfte aller Menschen haben ein kleineres Median-Nettoeinkommen, die andere Hälfte hat ein größeres Median-Nettoeinkommen. 

Nachfolgende Tabelle Tab 1 zeigt vereinfacht eine Verteilung von 10 Einkommen. Das Prinzip ist aber das Gleiche, egal ob 10 oder 83 Millionen Einkommen! Die zweite Tabelle zeigt ebenfalls eine Verteilung von diesmal 11 Einkommen, wobei das elfte Einkommen negatives Einkommen ist.

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