Smart mit den passenden Gadgets

Heute braucht eigentlich jedes Kind ab einem bestimmten Alter fast schon einen eigenen Computer. Wenigstens sollte man innerfamiliär einen besitzen, denn viele Hausaufgaben müssen heutzutage oft am Rechner angefertigt werden.

 

Nicht immer hat man jedoch tatsächlich einen Computer zu Hause - wer privat keinen Computer braucht, schafft sich in aller Regel oft auch keinen an.

In Hinblick auf den Nachwuchs sollte man jedoch über den Kauf eines (günstigen) Gerätes nachdenken. Medienkompetenz ist wichtig und wir heute vorausgesetzt! Und zu guter Medienkompetenz gehört auch, dass man einen Rechner einschalten… und auch bestmöglich bedienen kann: Für eine Webrecherche (Stichwort Referatsthemen…), zum Schreiben von Arbeiten/ Texten, für die Erstellung von Referaten. So eine Art "Diashow” (nennt sich Referat mittels Powerpoint ;-) mit Inhalten zum Vortrag des Referates muss man heutzutage spätestens in der ersten Klasse einer weiterführenden Schule erstellen können.

Vielleicht legt man mit Oma und Opa zusammen und kauft dem Nachwuchs etwas Entsprechendes. Auch noch gut geeignet sein können hochwertige Tablets, auch ein sehr gutes Notebook ist okay! Und ein Drucker/ Scanner sollte auch drin sein.

Wenn es finanziell auch für alle Beteiligten miteinander eher schwierig wäre, bitte ich zu überlegen, ob es nicht doch hilfreich für das Kind wäre, wenn man es eher besser als schlechter für sein weiteres Leben ausstatten möchte… es müssen nicht immer superteure Geschenke sein, und auch ohne Führerschein kann man langfristig ganz gut leben. Aber in Wissen und Kenntnisse dieser Art zu investieren (auch wenn es mitunter schwerfällt), zahlt sich auf jeden Fall aus. Man kann auch gebraucht kaufen - das ist dann aber echter Vertrauenskauf und sollte nach Möglichkeit vielleicht in einem speziellen Store gemacht werden, dort befindet man sich immer noch "auf der sicheren Seite”.

Ein Leben ohne Musik und Film…

...ist ein Irrtum! Vielleicht. Wobei hier jeder anders werten wird! Ich persönlich habe diesen Spruch gezielt um Film erweitert, denn diesem messe ich mit Sicherheit mehr persönliche Bedeutung zu. Aber lassen wir das: Auch Zehnjährige haben schon ihre eigenen Favoriten! Lieblingsbands, Lieblingsmusik, Lieblingsstile… und selbstverständlich auch Lieblings-Serien und -Filme.

Ich empfehle eine kurze Rücksprache mit dem jeweiligen Kind beziehungsweise den dazugehörigen Eltern… da erfährt man sicher, was derzeit im Trend liegt und besonders begehrt wäre.

Alternativ schadet es meist nicht, sich die allerneuesten Compilations, die zum Kauf angeboten werden, anzusehen. Vorsicht: Das funktioniert NUR bei Kindern, die zeitgenössische Musik lieben! Bei kleinen Fans von Jazz und der Musik der 1970er Jahre...also, Recherche ist in diesem Falle alles.

Was zu lesen?!

Hm, das ist meist eher eine typisch bewahrpädagogisch geprägte Initiative. Wenn Kinder nicht gerne lesen, trifft das meistens (aber nicht immer - dasselbe gibt es ja auch umgekehrt!) auf ihre Eltern zu.

Wir leben in einer Zeit der Bildmedien. Da haben es Bücher oftmals ungleich schwerer. Warum ein Buch verschenken, wenn das Lesen beim Kind nicht sehr beliebt ist?

Als Autorin habe ich keine Freude, wenn ich sehe, dass jemand seinen Nachwuchs zwingt, ein Buch zu lesen - das diesen total anödet. Oft auch, weil es schlecht gewählt wurde.Lieber nicht.

Wenn gar nichts geht, na vielleicht geht was anderes. Erich Kästners Veröffentlichungen, glaube ich, liest heute kaum noch jemand...weil sie heutigen Ansprüchen nicht wirklich gerecht werden, meiner Ansicht nach. Die neuesten Verfilmungen dazu waren teilweise sehr gelungen - teilweise das komplette Gegenteil. Aber wem es wahnsinnig wichtig ist, dass sein Kind "Das Doppelte Lottchen” kennt...beide Filme, sowohl jener aus den 1950ern als auch der relativ neue tun es auch… wenn Kinder nicht lesen mögen, dann eben nicht. Man suche das Vorbild:-)

Ich sage dazu ganz ehrlich, Menschen die lesen, haben viele Vorteile - angefangen von besserer Empathie und mehr Fantasie, über die bessere Rechtschreibung… Inwieweit dies tatsächlich zu schulischen Erfolgen vermehrt beizutragen vermag...also, das halte ich für ein Gerücht. Übrigens gibt es - Entschuldigung - wichtigere Dinge im Leben als Schule allein.

Ich zitiere jetzt nicht Pink Flloyd mit "Another brick in the wall” - aber viele Erfahrungen, die man außerhalb der Schule machen darf - ein Instrument lernen, segeln gehen, Sport treiben, auch Literaturwerkstatt besuchen - bringen einem subjektiv betrachtet vielleicht zusätzlich zur Schulbildung alleine sehr viel mehr für das Leben.

 

In diesem Sinne wünsche ich ein glückliches Händchen für das Finden des richtigen Geschenks!

 

Autor seit 3 Jahren
95 Seiten
Laden ...
Fehler!