Gezielte Jobsuche

Nachfolgend meine persönlichen Favoriten in Sachen Jobbörsen:

www.runningoffice.com - dort werden alle Typen von Bürojobs angeboten (vom Büroleiter bis zum Buchhalter). Man kann regional im Umkreis bestimmter Städte und/oder nach Stichworten suchen.

www.sekretaerin.de - hier geht es ausschließlich um Sekretariats- und Assistenzaufgaben. Von reinen Schreibjobs bis hin zu hochqualifizierten Europasekretärinnen wird alles gesucht. Regionale und Stichwort-Suche ebenfalls möglich.

www.buerojobs24.de - zusätzlich zur Jobsuche gibt es wertvolle Tipps für die Bewerbung, die vor allem Berufsanfängern helfen werden. Unter News findet man noch interessante Artikel zum Thema Arbeitsleben.

Fachwissen rund ums Büro und einige sehr interessante Artikel zum Thema Arbeit findet man zusätzlich hier: buerojob-blog.de

Wer nebenbei noch etwas hinzuverdienen möchte ist bei nebenjob.net gut aufgehoben. Jede Menge Tipps, aber leider keine gezielte Suche möglich.

Warum heißt es überhaupt "Job"?

In den letzten Jahren wurde die deutsche Sprache durch Medien und vor allem das Fernsehen immer mehr amerikanisiert. Den Begriff Arbeit ersetzte man so schnell mit Job – es heißt ja auch nicht mehr Arbeitsamt, sondern Jobcenter. Als Autorin finde ich es übrigens sehr schade, dass unsere Heimatsprache immer mehr zurückgedrängt wird und wir, ohne die Dinge zu hinterfragen, alles aus den USA adaptieren.

So ist es kein Wunder, dass die Jobs mehr und mehr mit englischen Bezeichnungen angeboten werden. Selbst wenn man international arbeitet, so sollte man zumindest die deutsche Bezeichnung hinzufügen oder nicht? Wenn der Hausmeister plötzlich "Facility Manager" heißt oder der Buchhalter "Accountant", kann das vor allem bei der älteren Generation durchaus zu Verwirrung führen. Oder hat man die älteren Arbeitnehmer schon komplett abgeschrieben?

Arbeitsverträge mit Verfallsdatum

Arbeitnehmer werden zunehmend nach Bedarf kurzfristig eingekauft = eingestellt. Es gibt kaum noch unbefristete Arbeitsverhältnisse auf dem Markt. Einen Arbeitnehmer, der 10 Jahre oder länger bei ein und derselben Firma ist, muss man heute mit der Lupe suchen. Grundsätzlich kann jeder Arbeitgeber einen befristeten Vertrag zweimal verlängern. Danach muss er sich entscheiden, den Stelleninhaber einzustellen oder zu entlassen. Vor allem im gewerblichen Bereich und bei saisonalen Geschäften ist das "Heuern und Feuern" an der Tagesordnung. Besonders gravierend finde ich, dass man als Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen keine oder kaum Pläne für die Zukunft (z.B. für die Familienplanung oder den Hauskauf) machen kann. Das Risiko ist einfach zu groß. Die geforderte Flexibilität – was zum Beispiel die Entfernung zum Arbeitsplatz angeht - geht zu Lasten der Familie und der Zukunftssicherung. Werden Arbeitnehmer so zu einer Art Wegwerfware? Und widerspricht das nicht der Geschichte von den angeblich fehlenden Fachkräften? Fragen, welche selbst die Politik bis heute nicht beantworten konnte.

Mein persönlicher Tipp:

Die wenigsten Jobsuchenden suchen nach Ihren Wunschfirmen und fragen dort direkt an. Statt also nur die angebotenen Jobs zu durchforsten, lieber mal die Webseiten der Firmen aufrufen und dort nach Stellenausschreibungen suchen oder sich direkt initiativ für seinen Traumjob bewerben. Hartnäckigkeit zahlt sich oft aus und ist eine Eigenschaft, die von vielen Chefs gesucht wird! Ich selbst habe mich in der Musikbrache dreimal bei einem Plattenlabel beworben bis es endlich geklappt hatte. Allerdings war das in den 90er-Jahren. Jedenfalls wünsche ich all meinen Lesern viel Erfolg bei der Jobsuche!

Autor seit 6 Monaten
9 Seiten
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