Merry Christmas! Und stets dran denken... Kommunikation ist alles!
Schwierig? Ja. Eltern können ganz ...

Schwierig? Ja. Eltern können ganz schön nerven... (Bild: Public Domain Pictures)

Geld und Gutscheine

Was gerne als eine Art Notlösung gesehen wird… ist es meist ganz und gar nicht.

Heranwachsende entscheiden normalerweise gerne selber, wofür sie Geld ausgeben möchten, und viele ihrer Wünsche entsprechen ehrlich gesagt oft so gar nicht den Wünschen, die vor allem ihre Eltern sich so vorstellen würden…

Wer ein wenig mehr an Geld verschenken kann und möchte… sollte seinem Nachwuchs hübsch verpackt (möglichst originell ist hier die Devise…aber keinesfalls Pflicht!) eine bestimmte Summe schenken. Damit kann der Teenie dann verschiedene Unternehmungen starten (etwa Konzertbesuche, mit den Freunden so richtig cool ausgehen, eine gute Zigarre rauchen… was auch immer… meist handelt es sich um Dinge, die vielleicht die Geschwister noch erfahren… die Eltern aber ganz sicher nicht mehr!) und einfach Spaß haben.

So solls sein.

An Christkind und /oder Weihnachtsmann… glaubt in der heutigen Zeit doch ohnehin keiner mehr, der älter als drei Jahre ist. Hoffe ich.

Zusätzlich

…sollte man vielleicht trotzdem noch "etwas Minimales" schenken. Ob das jetzt ein cooles Key-Accessoire ist… oder neue Kopfhörer… oder? Bleibt den Schenkenden selber überlassen.

In aller Regel empfiehlt sich jedenfalls, dass man seinen Teen gut kennt – und möglichst oft mit ihm spricht – denn sonst hat man keine Ahnung, was ihn/ sie interessiert, fasziniert und vom Hocker reißen kann.

Es muss übrigens andererseits auch nicht superteuer werden. Gerade Teenager bekommen das durchaus auch mal mit… wenn man vielleicht nicht gar so reich ist… du sie werden durchaus verstehen, dass das Weihnachtsgeschenk erst einmal entsprechend diesem angemessen ausfallen kann (sie bekommen aber auch mit, wenn man es sehr wohl ist…wenn genug Geld da wäre… und man einfach zu geizig ist, seinem Nachwuchs etwas Entsprechendes zu schenken. Vorsicht: Geiz kann ganz schnell zum Bumerang werden!)… am besten revanchiert man sich für ein flaues Weihnachten mit baldiger "Nachbeschenkung".

Stichwort: Kommunikation ist alles. Auch im Leben mit Teenagern. Wer dagegen von vorneherein kein Interesse an ihnen hat… zieht sich besser warm an. Denn das bedeutet harte Zeiten! Für alle.

Und nicht vergessen: Immer fair bleiben.

Göthe schrieb nicht umsonst über "Die Leiden des jungen Werther" – Teenager sein ist so ziemlich das, was man normalerweise niemals im ganzen Leben wiederholen möchte. Diese Erfahrung, festzustellen, dass alle anderen wahrscheinlich anders sind… und man selber noch nicht dort, wo man hin möchte… das zehrt an den Nerven.

Tasse, Tasche - und?!

Auf Amazon finden leidgeprüfte Eltern sicher das Richtige für ihren Teen.

Zum Beispiel eine coole Tasche für die Freizeit! 

Oder eine fröhliche Tasse für schwierige Morgen.

Oder ein freches Badetuch für die nächste verhasste Schul-Schwimmstunde!

Und sicher gut ankommen wird ein neues Gewand für Smartphone und Geld...

Wer möchte, kann auch eine Armbanduhr schenken. Oder ein kleines Schmuckstück... muss ja nicht zu teuer werden. Und auch ein schöner Schreibfüller macht manche Teens glücklich, ebenso wie ein absperrbares neues Tagebuch - und, liest der Teen gerne?!

Dann würde ich aber wirklich vorher den zu Beschenkenden interviewen, was gewünscht wird.

Kleiner Tipp: Nie! Einer Tochter eine Sammlung Mädchengeschichten schenken! Das ist möglicherweise nicht ihre Mission... Und kommt dann entsprechend gut an. Vor allem, falls sie kurze Haare trägt und alles andere als das Leben eines echten Girls präferiert, das sich gern hinter dem Wimpernklimpern versteckt und glaubt, schön zu sein wäre alles im Leben... Das ist übrigens andererseits auch kein Zeichen einer anderen sexuellen Orientierung. Die meisten selbstbewussten Girls stehen nämlich nicht auf Mädchen ;-) Wobei das aber auch kein Thema sein sollte für Eltern.

Mädchenbücher?!! Nein also...

Stattdessen besser echte Literatur.

Na und?!

Ja. Wer sich immer nur vor allem herausgefordert fühlt… und vor allem negativ! Hätte JETZT die Gelegenheit, sich zu überlegen, was es ist, dass die Probleme ausmacht. Es ist wahrscheinlich nicht der Teenager. Aber möglicherweise etwas anderes…

Dann ist die Weihnachtszeit und die Suche nach den richtigen Geschenken für alle Familienmitglieder vielleicht die beste Gelegenheit, die Kenntnisse über die Familienmitglieder aufzufrischen. Viel Erfolg!

Oder vielleicht sollte ich jetzt gleich wünschen… happy finding! Und frohe Weihnachten!

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