Der Alltag eines Epileptikers

Ein Epileptiker hat wie jeder andere Mensch auch einen Berufsalltag. Morgens steht er auf, frühstückt, duscht und geht zur Arbeit. Der einzige Unterschied ist, dass er nebst dem Frühstück auch noch sogenannte Antiepileptika einnehmen muss, die Anfälle unterdrücken. Somit kommt es dann in den meisten Fällen zu keinen oder zumindest wenigen epileptischen Anfällen. Obwohl Epileptiker voll arbeitsfähig sind, haben sie es oftmals schwer eine Arbeitsstelle zu finden. Sobald der Arbeitgeber darüber informiert ist, tut er sich um einiges schwerer damit, eine Person einzustellen oder nicht. Seine Gedanken drehen sich vor allem um Anfälle und die Auswirkungen der Epilepsie allgemein. Was ist, wenn der Angestellte einen epileptischen Anfall hat und Kunden sind im Geschäft? Das wäre ja eine sehr peinliche Situation für die ganze Firma. Ausserdem überlegt der Arbeitgeber sich, was die Krankheit an sich für Auswirkungen auf die Arbeitsleistung des Angestellten haben könnte. Ist er zuverlässig genug? Arbeitet er speditiv oder zu langsam? Viele Arbeitgeber können sich nicht überwinden und werden in den meisten Fällen gesunde Menschen anstellen. Ob diese wirklich besser sind, ist eine andere Frage. Erwiesen ist, dass Arbeitgeber in vielen Fällen sehr misstrauisch sind und daher unter den Arbeitslosen einige Epileptiker sind.

Definition

Wie verhält man sich, wenn eine andere Person einen epileptischen Anfall hat?

Bei einem epileptischen Anfall empfiehlt sie Ruhe zu bewahren, den Patienten gegen Verletzungen zu schützen (entfernen), keine Gegenstände in den Weg zu legen, Kissen unter den Kopf zu legen und beengende Gegenstände zu entfernen. Auf keinen Fall darf man nervös werden und dabei z.B. Gegenstände zwischen die Zähne schieben. Es ist auch keine Beatmung notwendig. Den Doktor nur anrufen, wenn der Anfall sehr lange dauert. 

 

Würden Sie als Arbeitgeber einen Epileptiker einstellen?

Misstrauen oder Scham ist nicht angebracht

Epileptiker sind Menschen wie du und ich. Sie können nichts dafür, dass sie epileptische Anfälle haben und darum darf man sie nicht verurteilen. Der Umgang mit gesunden Menschen tut ihnen gut, denn so können sie die Krankheit vergessen. Mit den Jahren geht die Angst vor epileptischen Anfällen verloren und die Epileptiker sind dann genau so fröhlich und aufgestellt wie alle anderen auch. Man darf Epileptikern trauen und ihnen auch vieles zutrauen, denn sie sind genauso intelligent wie jeder andere auch. Sie können in einer Firma viel bewegen, auch wenn man es vielleicht im ersten Moment nicht glaubt. Bitte vertrauen Sie Epileptikern und geben Sie Ihnen eine Chance!

Autor seit 3 Jahren
5 Seiten
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