Mafia und Geldwäsche

Geld verdirbt nicht nur den Charakter eines Menschen, es macht auch krank! Geldscheine wandern ständig von einer Hand in die andere und nicht alle Hände sind sauber. Es ist also nicht verwunderlich, dass Geldscheine von Keimen und Bakterien regelrecht verseucht sind und dadurch alle möglichen Arten von Krankheiten übertragen. Der arme John Davison Rockefeller war beispielsweise einer der reichsten Männer der Welt und starb im Jahre 1937. Geld ist dreckig und macht krank - das hat die Mafia frühzeitig erkannt und betreibt seitdem regelmäßige Geldwäsche. Pizzerien, Restaurants und kleinere Ladengeschäfte sind besonders von dem Drecksgeld betroffen, also Läden, wo zumeist bar und nicht mit EC-Karte bezahlt wird. Die Mafia schickt wöchentlich ihre Soldaten vorbei, um diese dreckigen Scheine einzusammeln. Wenn das Geld gewaschen wurde und als sauber gilt, dann steckt es die Mafia wieder in den Geldkreislauf und kauft hauptsächlich damit Drogen.

 

Mafia und der Drogenhandel

Drogen sind schlecht, doch warum macht die Mafia dann Drogengeschäfte und steckt das gewaschene Geld in Drogengeschäfte? Die Antwort ist ganz simpel und basiert auf dem marktwirtschaftlichen Prinzip von Angebot und Nachfrage. Ein Sack Reis kostet auf dem Weltmarkt zwischen 50-100 Dollar. Je höher die Nachfrage, desto teurer wird der Reis. Was würde also passieren, wenn die Mafia weltweit nicht Tausende Tonnen dieser schädlichen Drogen kaufen würde? Ja, genau - Drogen würden vermutlich weniger kosten als ein Sack Reis! Die Mafia hat eigens für den Drogenhandel karitative Abteilungen gegründet, da dieses kein profitabler Geschäftszweig ist. Der Drogenhandel wird von Wohltätigkeitsorganisationen wie Kartellen oder Syndikaten geleitet. Wirtschaftlich gesehen ist der stetige Drogenaufkauf für die Mafia ein gewagter Balllanceakt, doch nur so kann gewährleistet werden, dass die Drogen teuer bleiben und nicht von jedermann erschwinglich sind. Natürlich versuchen die regierenden Staatsorgane die Mafia ständig zu sabotieren und die Drogen zu beschlagnahmen, manchmal gelingt es ihnen auch. Die beschlagnahmten Drogen konsumieren die Beamten oftmals selbst und füttern teilweise sogar ihre Tiere damit, das werden dann sogenannte Drogenhunde.

 

Die Steuereinnahmen der Mafia

Wie jede Regierung braucht auch die Mafia Geld, also benötigt sie Steuereinnahmen. Oftmals fragt sich der Bürger, wo seine Steuergelder hingehen, und er ärgert sich über die Verschwendung seiner Steuergelder. Die Mafia geht sehr transparent mit den Steuergeldern um. Ein großer Teil wird in die Schaffung neuer Arbeitsplätze gesteckt, zum Beispiel Entstehen jedes Jahr neue Rotlichtbezirke mit einer Vielzahl an neuen Jobs. Auch hilft die Mafia mit den eingenommenen Schutzgeldern Menschen aus armen Drittländern nach Europa zu kommen. Der logistische Aufwand ist enorm, für Außenstehende ist es kaum nachvollziehbar welche Routen sich die kreativen Köpfe dazu einfallen lassen. Auch am Glücksspiel verdient die Mafia mit. Jeder hat die Möglichkeit ein Los der Südsizilianischen Klassenlotterie zu kaufen und monatlich ein Sofortschutzgeld von 5.000 Euro zu erhalten oder einen Sportwagen mit nagelneuer Seriennummer. 

Der Mafiosi Selbsttest

  • Sie sind zwischen 8 - 85 Jahre alt
  • Sie sind männlich oder weiblich
  • Sie kommunizieren bedrohen gerne mit Menschen
  • Sie wollten als Kind nie Polizist werden
  • Sie haben keinen einwandfreien Leumund
  • Sie haben ein freundliches irgendein Auftreten
  • Sie arbeiten gerne in einem "familiären" Umfeld
  • Sie sind verschwiegen und reden vor allem nicht gerne über die "Arbeit"
  • Sie finden Filme wie "Der Pate" gut
  • Sie wissen aus dem Kopf nicht was die Wurzel aus 268976 ist? Gut, denn sonst wissen Sie zu viel

Konnten Sie 7 von 10 Fragen mit "ja" beantworten? Herzlichen Glückwunsch, ihrer Karriere als Mafiosi steht nichts mehr im Wege!

Irgendjemand regiert immer

Dieser Artikel ist wohlgemerkt sarkastischer Natur und entspricht natürlich nicht der Wahrheit über die Mafia. Die Mafia ist eine kriminelle Vereinigung und nicht vergleichbar mit den anderen beiden Regierungsformen, sprich Politik und Ehefrauen!

Medo, am 05.02.2013
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