Der Energiesparclub - Kostenlos den eigenen Energieverbrauch erfassen, vergleichen und Einspartipps bekommen.

Im Energiesparclub, kann sich jeder ein kostenloses Energiesparkonto, anlegen. Dazu müssen verschiedene Grunddaten der Wohnung oder des Hauses eingegeben werden, Baujahr, Modernisierungsstand, Anzahl der Bewohner und ähnliches. Dann kann man die Zählerstände erfassen. Das gilt nicht nur für den Stromverbrauch sondern auch für Heizung und Wasser. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann auch deren Daten eingeben. Seit einiger Zeit, können auch zur Mobilität Daten eingegeben werden, also Kraftfahrzeuge mit Tankrechnungen und Kilometerständen. Wer diese Daten regelmäßig ausfüllt bekommt einen guten Überblick über den eigenen Energieverbrauch und den persönlichen CO2 Fußabdruck. Das ist aber nicht alles. Es wird eine Bewertung durchgeführt, wie man als Nutzer im Vergleich zu dem Durchschnittsbürger dasteht und welche Einsparmöglichkeiten es gibt. Gleichzeitig wird nach der Eingabe einiger Daten, der Verbrauch an Strom, Gas, Heizöl oder Wasser auf das ganze Jahr hochgerechnet. So kann man sich schon frühzeitig darauf einstellen, was einen erwartet und muss nicht auf die nächste - vielleicht schockierende - Abrechnung des Energieversorgers warten.

Zur Ermittlung der Einsparmöglichkeiten gibt es verschiedene Online-Tools, die helfen, etwa den Standby-Verbrauch zu ermitteln oder die Effizienz des Kühlschranks oder des Gefriergerätes.

 

Sieht schick aus und sendet den PC ruckzuck in den Schlaf...
ECO button

Am PC Stromsparen, ohne dass es etwas kostet

Vielen wird nicht bewusst sein, dass man am Personal Computer, wenn er mit einem Windows-Betriebssystem arbeitet, unter den Systemeinstellungen, Veränderungen vornehmen kann, die dazu führen, dass sich der Monitor, die Festplatte und schließlich der gesamte PC abschalten. Für viele ist das allerdings zu umständlich. Deshalb haben findige Programmiere ein kleines Programm geschrieben, das schon etwas älter dafür aber Freeware ist, und hier heruntergeladen werden kann. Es erscheint dann auf dem Desktop ein kleines Bildchen, das die eingesparte Energie anzeigt und sie, wie auch immer, in "Bäume" und "Wasser" umrechnet.

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Der Standby-Stromverbrauch - nutzlos und teuer - Bei hohem Standby-Verbrauch ist detektivischer Spürsinn gefragt

Wenn man mit der Eingabe von von drei Zählerständen im Online-Tool des Energiesparclubs den Standby-Verbrauch ermittelt und bewertet bekommen hat, macht man sich auf die Suche nach den Verursachern. 

Abgeschaltet heißt nicht ohne Stromverbrauch

Viele Geräte gerade im Bereich der Unterhaltungselektronik haben zwar einen Ausschalter, brauchen aber dennoch Strom. Wenn noch ein kleines Lämpchen leuchtet und sie mit der Fernbedienung aus dem Schlaf erweckt werden können, ist das einleuchtend. Es kann aber auch kein Lämpchen leuchten und dennoch ziehen die Geräte Strom. Manchmal kann man ein leichtes Brummen hören, wenn man das Ohr an das Gehäuse legt oder man spürt dass das Netzteil warm ist.

Besser als mit der "Horch"-Methode lässt sich der Stromverbrauch mit einem Energiekosten-Messgerät ermitteln. Die gibt es mittlerweile im Baumarkt und sie sind auch nicht mehr teuer. Oft kann man sie sich auch gegen Pfand bei Verbraucher oder Energieberatungen ausleihen.

Standby-Verbrauch mit echten Ausschaltern verhindern

Die einfachste und preiswerteste Art, Geräte, die nicht ständig gebraucht werden, vom Stromnetz zu trennen, ist der Einsatz von Schaltsteckdosen. Allerdings sind die, wenn es sich etwa um das Fernsehgerät handelt, dann doch oft unpraktisch, weil man sich daran gewöhnt hat, das Gerät mit der Fernbedienung ein- und auszuschalten.

Aber auch für diese Geräte gibt es stromsparende Alternativen, die unter verschiedenen Namen, wie Standby-Killer oder ähnlichem verkauft werden. Sie brauchen deutlich weniger als der normale Fernseher oder die normale Stereo-Anlage im Standby und durch irgendeine Taste der Fernbedienung wird der Strom zum Fernseher durchgeschaltet.

Heizungspumpe - der unbekannte Energiefresser

Wir wissen mittlerweile, dass die alten Glühbirnen sehr ineffektiv waren. Mit ihrem Austausch und Ersatz durch Energiesparlampen oder LED Lampen lässt sich schon einiges an Strom und Geld sparen. Allerdings brennt das Licht oft überhaupt nicht so lange, dass die Ersparnis wirklich deutlich spürbar ist.

Ganz anders ist das bei der Pumpe, die das Heizungswasser umwälzt. Man sieht sie nicht, sie läuft aber im Winter viele Stunden lang. Man sieht sie nicht, denn sie sitzt häufig im Keller unter dem Dach oder im Hauswirtschaftsraum. Die alten Pumpen, die noch vor rund zehn Jahren ganz normal eingebaut wurden, brauchen oft zwischen 30 und 60 Watt. Das hört sich erst einmal nicht so viel an, aber die Pumpen laufen eben stundenlang und das macht sich dann durchaus an der Stromrechnung bemerkbar. Moderne hocheffiziente Pumpen benötigen zum Teil nur noch 8 oder 15 Watt. Der Austausch lohnt sich, weil sie eben über Monate im Jahr 24 Stunden am Tag laufen.

Das geheimnisvolle Powersaver-Kästchen - ... und es geht um mehr als nur den eigenen Geldbeutel

Im Internet werden kleine Geräte verkauft, die - einmal in die Steckdose gesteckt - den Energieverbrauch senken sollen. Ich stehe solchen Sachen eher skeptisch gegenüber, habe aber den Eindruck, dass die Teile tatsächlich etwas bewirken, weshalb ich darüber einen ausführlicheren Testbericht geschrieben habe.

Das Stromnetz entlasten

Neben dem Stromverbrauch an sich, gibt es in jüngster Zeit - wenn man Medienberichten glauben darf - Probleme dadurch, dass das Netz ungleichmäßig ausgelastet wird. Auch in diesem Bereich können viele einzelne Menschen etwas bewirken, auch wenn sie es nicht am eigenen Geldbeutel spüren. Die Seite NETZENTLASTER gibt übersichtlich, nach Farben von rot, über gelb bis grün, die Netzbelastungssituation wieder. Mancher Energieverbrauch lässt sich ja steuern, z. B. Spülmaschine und Waschmaschine. Wer dem Stromnetz helfen will, kann sein Verhalten an den Angaben dieser Webseite ausrichten.

Autor seit 6 Jahren
33 Seiten
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