Gründe für eine Entgiftungskur

Langfristig lagern sich Schlacken, Abfallprodukte und Giftstoffe im Körper an, die die Arbeitsfähigkeit des Organismus belasten. In der Folge kann es zu Müdigkeit, depressiven Verstimmungen oder ständigen Infekten durch ein geschwächtes Immunsystem kommen. 

 

Normalerweise ist der Körper in der Lage über die Darm, Leber, Haut und die Niere schädliche Stoffe auszuscheiden. Durch falsche Ernährung, wenig Sport und Entspannung, aber auch Luftverschmutzung, Pestizide in der Nahrung, Alkohol, Medikamente, Zigaretten kann es dazu kommen, dass die Ausscheidungsorgane überlastet werden und ihrer Aufgabe nicht mehr ausreichend nachkommen können.

 

Ziel einer Entgiftungskur ist es nicht nur, den Körper von den belastenden Stoffen zu befreien, sondern auch die Grundlage dafür zu legen, dass der Organismus in der Zukunft nicht mehr so stark belastet wird. Daher gehört auch eine Anleitung Änderung des Lebensstils zu einer Entgiftungskur.

 

Es wird Wert auf eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung im Alltag und eine ausreichende Trinkmenge gelegt, um die Ausscheidung zu unterstützen. Eine Entgiftungskur geht durch eine veränderte Ernährung oder sogar durch Fasten immer mit einem Gewichtsverlust einher. Eine Entgiftung sollte jedoch nicht mit einer Diät verglichen werden. Der Gewichtsverlust ist ein angenehmer Neben-Effekt, kann aber nur durch eine veränderte Lebensführung gehalten werden.

 

Bei welchen Anzeichen ist eine Entgiftungskur angezeigt ?

Bei allgemeinem Unwohlsein, Schlaflosigkeit, chronischer Erschöpfung und Stress-Symptomen wie ein gereizter Magen oder Darm kann dass eine Entgiftungskur angezeigt ist.

 

Eine Entgiftungskur ist nicht geeignet für Schwanger, Stillende, Kinder, Jugendliche und kranke Menschen.

Was bringt eine Entgiftungskur?

Was jahrelang durch ungünstige Angewohnheiten schief gelaufen ist, kann natürlich nicht in kurzer Zeit in Ordnung gebracht werden, aber es kann den Grundstein für ein gesünderes Leben legen.

 

Deshalb kann eine Entgiftung nur ein Anfang sein. Das beste Mittel für die Gesundheit ist die Prävention.

Wie wird entgiftet?

Die Ausscheidungsreaktionen können über verschiedene pflanzliche Mittel angeregt werden. Dazu gehören etwa Brennessel, Birke, Ingwer und Kombucha.

 

Die Brennessel kann als Tee zubereitet werden, ist aber auch sehr schmackhaft und wirksam im Salat oder als Suppe gekocht.

 

Aus den Birkenblättern kann ein Tee gekocht werden. Der Birkensaft wird direkt aus dem Birkenstamm gewonnen.

 

Ingwer kann als Gewürz beim Kochen eingesetzt werden oder als Ingwer-Wasser getrunken werden.

 

Der Kombucha-Tee wird aus einem Pilz gewonnen.

 

Die Ernährung sollte auf eine gesunde Vollwerternährung umgestellt werden, mit viel Obst und Gemüse, wenig Fertig-Produkten, sowie wenig Fleisch und Zucker. Auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten sollte – wenn möglich – verzichtet werden.

 

Über einige Nahrungsmittel kann die Entgiftung des Körpers besonders gut unterstützt werden. Günstige Obstsorten sind Ananas, Äpfel, Birnen und Weintrauben. Geeignete Gemüsesorten sind Kohl, Rettich, Salat und Zwiebeln.

 

In der Phase der Entgiftung sollte möglichst viel getrunken werden, um die Ausscheidungsreaktion zu unterstützen. Auch schweißtreibende Aktivitäten wie ein Besuch in Sauna oder Dampfbad, Sport oder ein Tee aus Lindenblüten können die Ausscheidung belastender Stoffe positiv unterstützen.

 

 

Nebenwirkungen einer Entgiftungskur

Die belastenden Stoffe werden bei einer Kur erst mal mobilisiert, dadurch kann es zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen. Müdigkeit, Erschöpfung, Unruhe, depressive Verstimmung, Kopfschmerzen, oder Schwindelgefühl sind mögliche Begleiterscheinungen.

 

Eine Entgiftungskur sollte also möglichst in einer ruhigen Zeit durchgeführt werden. Etwa im Urlaub oder an einem Wochenende.

Nach der Entgiftungskur

Nach den ersten unangenehmen Begleiterscheinungen, stellt sich ein Wohlgefühl ein. Jetzt ist es wichtig, dass sie die begonnen Umstellungen weiter führen um den Zustand zu erhalten.

 

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