Entspannung im Bad

Bei dem Satz "Entspannungstipps für zu Hause" denken die meisten bestimmt zuerst ans Badezimmer.

An duftende Schaumbäder bei Kerzenschein und leiser Musik. Danach ein ausgiebiges Körperpeeling mit einem Massagehandschuh und zum Schluss die Haut mit einer wohlriechenden Lotion verwöhnen. 

Dann braucht man anschließend nur noch in den flauschigen Bademantel zu schlüpfen und kann den Abend gemütlich mit einer leckeren Tasse Tee ausklingen lassen. Hört sich ja auch verdammt gut an, oder?

Viele Menschen träumen wohl von einem großen geräumigen Bad, das Sie in einen Wellness Tempel verwandeln können. In der Realität haben leider die wenigsten Menschen die Möglichkeit dazu.

Es gibt aber auch einige Dinge, die man in einem kleinen Bad für seine Entspannung tun kann. Dazu gehört aber erst einmal, dass Sie auch ein kleines Bad so einrichten, dass Sie sich darin wohlfühlen. Auch dazu müssen Sie sich nicht unbedingt ein teures, maßgezimmertes Einbaubad leisten.

Es können Kleinigkeiten sein, die eine große Wirkung haben, wie Handtücher und Badetücher, die zueinanderpassen, ein flauschiger Badezimmerteppich oder eine kleine Pflanze, die in der Ecke steht. 

Auch sollten Sie Ihre Pflegeprodukte nicht alle in der hintersten Ecke des Schranks verstecken, wo sie leicht in Vergessenheit geraten. Dekorieren Sie Ihr Bad doch mit einer hübschen Karaffe, die ein besonderes Pflegeöl enthält oder mit anderen passenden Accessoires.

Wenn Sie sich in Ihrem Bad wohlfühlen, fällt es Ihnen auch leichter, etwas mehr Zeit fürs Bad einzuplanen, als nur die Zeit, die Sie für die Notwendigkeiten wie waschen, rasieren, Zähne putzen und solche Dinge brauchen.

Was ebenfalls eine enorme Wirkung hat, und zwar nicht nur fürs Bad, sondern für die ganze Wohnung ist ein angenehmes Licht.

Rücken Sie Ihr Zuhause ins rechte Licht - setzen Sie auf mehrere Lichtquellen

Wenn Sie nach einem stressigen Arbeitstag endlich zu Hause abschalten möchten, dient ein hell erleuchtetes Zimmer nicht unbedingt der Entspannung.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn Sie einen Dimmer einbauen, der Ihnen ermöglicht, bei Bedarf die Helligkeit im Raum zu regeln. Gemütlicher ist es aber, wenn Sie im Wohnbereich zusätzlich eine separate Lichtquelle haben, die dem Raum ein warmes und behagliches Licht spendet.

Auch im Badezimmer sind verschiedene Lichtquellen sinnvoll. Bringen Sie dort beispielsweise eine Extralampe am Spiegel an, damit Sie auch sehen, wen Sie schminken oder rasieren. Wenn Sie aber im Bad entspannen möchten, ist ein warmes, gedämpftes Licht oder eventuell eine indirekte Beleuchtung wesentlich hilfreicher.

Wohltuende Düfte für die ganze Wohnung

Düfte spielen im Leben eine wichtige Rolle. So ist der Geruchssinn der einzige Sinn des Menschen, der direkt mit dem Gehirn verbunden ist.

Düfte, die man riecht, dringen also ohne Umwege in das limbische System ein und lösen dort Erinnerungen oder Gefühle aus.

Um zu Hause mit Düften zu entspannen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Erst einmal natürlich das duftende Schaumbad (Sie sehen, wir sind schon wieder im Bad. Wirklich schade, dass dieser Raum oft so stiefkindlich behandelt wird). 

Aber selbstverständlich können Sie auch in die anderen Räume einen entspannenden Duft zaubern. Entweder mit einem Raumduft, der dauerhaft einen bestimmten Geruch an den Raum abgibt, oder mit Duftkerzen oder Räucherstäbchen, die Sie nur bei Bedarf hervorholen. 

Interessant sind auch diese Duftlampen, wie hier rechts abgebildet. Damit haben Sie alles in einem: einen entspannenden Duft, ein gemütliches Licht und außerdem noch eine hübsche Dekoration.

Düfte die entspannen sind beispielsweise Anis, Bergamotte, Jasmin, Lavendel, Rosenduft, Ylang Ylang oder der Duft von Zedernholz.

Ganz wichtig ist hier aber die richtige Dosierung. Sonst kann es ganz schnell zu Übelkeit und Kopfschmerzen kommen.

Lesen entspannt

Wann haben Sie es sich das letzte Mal mit einem Buch so richtig gemütlich gemacht? Noch nicht so lange her? Dann ist es ja gut. Wenn es doch schon eine Weile her ist, sollten Sie das doch mal (wieder) in Angriff nehmen.

Es gibt ja Leseratten, die überall, wo sie gerade sitzen oder sogar stehen, ihr Buch in die Hand nehmen. 

Wenn Sie eher der Typ sind, der eine kleine Gedächtnisstütze braucht, die ihn ans Lesen erinnert, dann richten Sie sich doch eine Leseecke ein. 

Optimal ist hier natürlich ein gemütlicher Sessel, der Sie rein optisch schon zum Lesen und Entspannen einlädt. 

Dann brauchen Sie nur noch ein Beistelltischchen für die Tasse Tee oder das Glas Rotwein und eine passende Leselampe. Und dann: Fernseher aus, Buch in die Hand und ab in die Wohlfühlecke.

monros, am 25.11.2012
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