Einfache Tipps für erholsamen Schlaf - Eine Verbesserung der Schlafhygiene sorgt schnell für einen ruhigen Schlaf

  • Abends leichte Mahlzeiten vor 19 Uhr bzw. 4 Stunden vor dem Schlafengehen (z.B. fettarme Brotaufstriche, Salate, Suppen)
  • Übergewicht kann den Schlaf stören, da im Liegen die Atmung gestört ist. Dann muss eine Gewichtsreduktion erfolgen. Dies kann nur über dauerhafte Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung erfolgen.
  • Ausreichende körperliche Bewegung während des Tages um überhaupt müde zu werden
  • Ausklingen des Tages, keine Reizüberflutung durch Fernsehen
  • Einschlafritual (Spaziergang, wärmendes Fußbad, Tee)
  • Regelmässíg zur gleichen Uhrzeit schlafen gehen und regelmäßig aufstehen (auch am Wochenende!) Und auch wenn man in der Nacht schlecht geschlafen hat, sollte man trotzdem früh aufstehen und auch auf das Mittagsschläfchen verzichten um am nächsten Abend die nötige Bettschwere zu haben und damit die Chance den Teufelskreis zu      durchbrechen.
  • Gemütliches Schlafzimmer (keine Rumpelkammer)
  • Keine elektrischen Wecker, Radio und Fernsehen, Handy, Funktelefon im Schlafzimmer (Elektrosmog)
  • Nicht im Bett Fernsehen. Das Bett soll dem Schlafen vorbehalten sein, damit der Körper das richtige Signal bekommt, wenn man zu Bett geht.
  • Abends ein warmes (nicht zu heißes und nicht zu langes Bad) mit Melisse, Baldrian, Lavendel
  • Kneipp: kalte Ganzkörperwaschung, dann ohne Abtrocknen ins Bett
  • Abends kein Alkohol (lässt einen zwar leichter Einschlafen, die Wirkung lässt aber dann in der Nacht nach ca. 4-5 Stunden nach und es kommt zu Gegenreaktionen/Weckimpuls)
  • Wenden Sie Entspannungsmethoden  an (Qi-Gong, Tai chi, Autogenes Training, Yoga, Progressive Muskelrelaxation)
  • Raumtemperatur 16-18 Grad. Vor dem Schlafen gehen kräftig durchlüften.
  • Licht regelt den Schlaf-Wachrhythmus über unsere innere Uhr. Jeden Tag draußen ans Licht!
  • Rechtzeitig abschalten, ca. 2 Stunden vor dem Schlafen gehen
  • Sorgen und Kummer nicht mit ins Bett nehmen (Aufschreiben und in eine Schublade außerhalb des Schlafzimmers legen)
  • Den Tag Revue passieren lassen und bei den positiven Dingen verweilen. Wenn der Tag weniger schön war, dann lieber einen Strand oder eine Sommerwiese vorstellen.
  • Schlafzimmer nicht zweckentfremden (keine Arbeitsunterlagen, Fachliteratur, auch keine Diskussion mit dem Partner oder der Partnerin)
  • Wenn man nach 30 Minuten noch nicht schläft, oder in der Nacht wach wurde und dann nach 30 Min. nicht wieder eingeschlafen ist, nicht länger im Bett liegen bleiben, sondern lieber Aufstehen und Lesen, Musik hören etc. Wenn Sie wieder müder werden, können sie zurück ins Bett gehen. Nicht vorher!
  • Niemals mit aller Gewalt einschlafen wollen. Sagen Sie sich lieber "Ich will nicht einschlafen". Dadurch wird eine paradoxe Wirkung erzielt.

 

Naturheilkundliche Tipps gegen die Schlaflosigkeit

Heilpflanzen

  • Beruhigend und Schlaffördernd wirken Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume, Lavendel und Hafer. Eingesetzt werden können diese Kräuter als Tee, Bad oder in Form eines Kräuterkissens, welches neben den Kopf gelegt werden.
  • Wichtig: Baldrian sollte 2-3 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden, damit er die Wirkung optimal entfalten kann.
  • Johanniskraut hilft bei Schlafstörungen infolge von depressiven Verstimmungen.
  • Baldrian und Johanniskraut müssen regelmäßig über 2-4 Wochen eingenommen werden, da sie erst dann ihre Wirkung entfalten.

 Homöopathie

  • Konstitutionelle Behandlung bei einem erfahrenen Homöopathen. Dabei steht der ganze Mensch im Mittelpunkt und nicht nur isoliert die Schlafstörung. Eine ausführliches Erstgespräch dauert ca. 2 Stunden. Das homöopathische Einzelmittel wird in Form von Globuli oder Tropfen verabreicht.

Ohrakupunktur

  • Verschiedene Punkte am Ohr werden genadelt. Es sind mehrere Sitzungen nötig.

Schüssler- Salze

Ein Mineralstoffmangel in den Zellen kann durch die Schüssler-Salze behoben werden. Infrage kommt eine Kombination von verschiedenen Salzen, die in Tablettenform mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollten.

Bachblüten

Über die Blütenessenzen werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt, v.a. haben sie einen harmonisierenden Einfluss auf die Seele und auf psychosomatisch bedingte Erkrankungen.

Entspannungsverfahren

Können bei der VHS, Familienbildungsstätten und Sportvereinen unter fachkundiger Anleitung erlernt werden.

 

Diese Anregungen stellen nur einen Ausblick über mögliche Therapieformen dar und ersetzen nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker.

Autor seit 4 Jahren
97 Seiten
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