Das Vorderlicht ist immens wichtig (Bild: Ralf Biebeler)

Genauso verhält es sich mit dem Rücklicht (Bild: Ralf Biebeler)

Ein Dynamo ist sicher, einfach und spendet jede Menge Licht (Bild: Ralf Biebeler)

Reflektoren helfen im Straßenverkehr (Bild: Ralf Biebeler)

Licht am Fahrrad

Das Wichtigste kommt zuerst. Jedes Fahrrad muss über funktionierendes Licht verfügen. Das ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben und kann von der Polizei mit Bußgeldern geahndet werden, es macht tatsächlich auch Sinn. Licht bedeutet nämlich Sicherheit. Sicherheit für den Radfahrer und vor allem auch Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer. Darum muss das Licht funktionieren.

Dynamo

Ein Dynamo wird an den Reifen gedrückt und erzeugt durch die Bewegung des Rades Strom. Dieser bringt Vorder- und Rücklicht zum Leuchten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn beim Vorderlicht und Rücklicht die Glühlampen intakt sind. Auch müssen die Kabel vom Dynamo zum Licht funktionieren. Die Kontakte müssen sauber sein und fest eingeklemmt.

Akkubetriebenes Licht

Überall gibt es auch Lampen zu kaufen, die batterie- oder akkubetrieben sind. Der Vorteil ist, dass Sie sich keine Sorgen um einen funktionierenden Dynamo, um Kabel und Kontakte machen müssen. Der Nachteil ist, dass Sie regelmäßig die Batterien austauschen müssen. Auch sollten Sie die Lampen nie am Fahrrad vergessen, da sie in der Regel einfach an- und abzumontieren sind.

Solarbetriebenes Licht

Wer es besonders umweltbewusst mag, der greift auf Solarbetrieb zurück. Die Lampen funktionieren wie akku- oder batteriebetriebene Lichter, jedoch mit einem wesentlichen Unterschied - sie müssen regelmäßig ins Tageslicht gelegt werden. Das Preis- Leistungsverhältnis solcher Lampen lässt teilweise zu wünschen übrig. Auch teure Lichter können verhältnismäßig schnell kaputt gehen. Der Einspareffekt zu Batterien oder Akkus ist erst nach sehr langer Zeit, wenn überhaupt, sichtbar. Allenfalls für Umweltenthusiasten eignet sich dieses Licht.

Auf den Reifendruck kommt's an

Der richtige Reifendruck ist maßgeblich für bequemes und einfaches Fahren? Zuviel Widerstand sorgt dafür, dass Sie kräftig in die Pedale treten müssen, um vorwärts zu kommen. Zuviel Widerstand entsteht dann, wenn nicht genügend Luft auf dem Reifen ist. Also ist aufpumpen angesagt. Räder, die über ein Autoventil verfügen können gute 4 bar Luft aufnehmen. Also ab zur Tankstelle und Luft nachfüllen. Keine Sorge, der Reifen wird nicht platzen. Das Fahrgeführt wird etwas härter sein, dafür kommen Sie umso besser vorwärts. Reifen mit "normalen" Ventilen können auch mit einer Luftpumpe aufgepumpt werden. Pumpen Sie was das Zeug hält und schlagen Sie hin und wieder mit der Luftpumpe gegen den Reifen. Je weniger die Pumpe zurück federt, umso besser. Der Reifen ist dadurch nämlich härter und der Widerstand verringert sich.

Reifen und Räder prüfen

Prüfen Sie Ihre Reifen ausgiebig von allen Seiten? Sind sie porös oder weisen sie Risse auf? Erscheinen sie zu abgenutzt? Dann müssen neue Reifen her. Kaputte Reifen sorgen nämlich dafür, dass bei regennassen Straßenverhältnissen Unfälle passieren können. Auch sind die innen liegenden luftgefüllten Reifen anfälliger kaputt zu gehen, wenn schon die äußere Ummantelung porös oder ganz kaputt ist. Räder, die nicht mehr rund laufen sollten ebenfalls ausgetauscht werden. Das lässt sich ganz einfach feststellen, indem Sie das Fahrrad umdrehen und das Rad drehen. Eiert es vor sich hin ist es offenbar defekt und muss ausgetauscht werden. Ansonsten riskieren Sie einen Speichenbruch und damit einen ernstzunehmenden Unfall.

Auf Reifendruck achten

Auf Reifendruck achten (Bild: Ralf Biebeler)

Mit der Fahrradklingel auf sich aufmerksam machen

Natürlich ist sie keine Pflicht, doch hilfreich ist sie schon. Ihre Fahrradklingel sollte funktionieren. Dann können Sie sich bei Überholvorgängen sparen zu rufen, dass Sie überholen wollen. Auch vor Häuserecken können Sie klingeln, um der Person oder dem Radfahrer auf der anderen Seite der Ecke zu verdeutlichen, dass ein Fahrrad kommt. Klingeln gibt es in allen möglichen Variationen. Sie können dabei nichts falsch machen.

Auch die Klingel muss funktionieren

Auch die Klingel muss funktionieren (Bild: Ralf Biebeler)

Funktionierende Bremsen sind das A und O

Beinahe noch wichtiger als das Licht sind funktionierende Bremsen. Wieso das so ist muss wohl nicht weiter erklärt werden. Vorderbremse und Rückbremse müssen funktionieren. Quietschen sie, dann sind die abgenutzt. Die Bremsbacken können für wenig Geld gekauft werden und sorgen für maximale Sicherheit. Auch sollte der Bautenzug so eingestellt sein, dass schon ein kurzer, schneller Griff an die Bremse genügt, um das Rad zum Stehen zu bringen. Den Bautenzug können Sie direkt bei den Bremsbacken einstellen und auch oben am Handgriff noch feintunen.

Bremsen dürfen nicht quietschen und ...

Bremsen dürfen nicht quietschen und müssen intakt sein (Bild: Ralf Biebeler)

Gangschaltung überprüfen

Die Gangschaltung sollte funktionieren, denn das erleichtert Ihnen das Radfahren ungemein. Fahren Sie mit dem Rad durch die Gegend und schalten Sie alle Gänge durch? Wenn das problemlos klappt, dann ist die Gangschaltung richtig eingestellt. Schaffen Sie es partout nicht einige Gänge zu schalten, dann können Sie für sich selbst entscheiden entweder darauf zu verzichten oder die Gangschaltung reparieren zu lassen. Da es unterschiedliche Systeme diverser Hersteller gibt, gibt es kein Patentrezept, um die Gangschaltung zu reparieren. Der Fahradfachhandel hilft hier weiter.

Auch eine funktionierende ...

Auch eine funktionierende Gangschaltung ist empfehlenswert (Bild: Ralf Biebeler)

Sattel und Fahrradständer

Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass Sie, auch wenn Sie an einer Ampel stehen und warten, noch mit dem Fuß den Boden berühren können. Prüfen Sie, ob der Sattel fest ist und die Sattelstange nicht brüchig oder kaputt ist. Wer lange Fahrten unternimmt, der kann sich auch speziell angepasste Sattel kaufen, die schonender für den Po sind. Der Markt bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Satteltypen an. Angefangen vom nostalgischen Ledersatter mit Federn bis hin zum modernen Gelsattel mit Sitzregionen.

Der Fahrradständer kann hilfreich sein

Ein Fahrradständer ist keine Pflicht, doch einen zu haben tut nicht weh. So lässt sich das Rad auch dort abstellen, wo es keine Hauswand oder einen Ständer gibt. Achten Sie beim Kauf eines Fahrradständers auf die unterstützte Reifengröße. Ständer gibt es in unterschiedlichen Längen und nicht jeder ist geeignet für jede Reifengröße. Auch sollten Sie darauf achten wie der Ständer an das Rad angebracht werden kann und ob Ihr Rad das unterstützt. Die meisten Fahrradständer werden mit einer Schraube an eine eigens am Rad vorgesehene Stelle festgeschraubt. Es muss jedoch nicht sein, dass auch Ihr Fahrrad darüber verfügt.

Ein Fahrradständer ist hilfreich, aber kein Muss (Bild: Ralf Biebeler)

Der Sattel muss fest und auf der richtigen Höhe sein (Bild: Ralf Biebeler)

Fahrradkette ölen

Ölen Sie die Fahrradkette regelmäßig. So hat sie immer einen leichten Lauf und läuft nicht Gefahr zu rosten. Eine rostende Kette kann schneller Bruchstellen haben. Plötzlich bleiben Sie mitten auf der Strecke stehen, da Ihnen die Kette kaputt gegangen ist. Das wollen Sie ganz sicher nicht. Normales Haushaltsöl ist übrigens keine langfristige Idee. Spezielles Kettenöl oder Schmierstoffe für Ketten halten deutlich länger.

Eine gut geölte Kette ist unabdingbar

Eine gut geölte Kette ist unabdingbar (Bild: Ralf Biebeler)

ralfbiebeler, am 27.03.2014
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Bildquelle:
Nordbahntrasse Wuppertalbewegung e.V. (Die Nordbahntrasse - Wuppertals neues Highlight am 19.12.2014 offiz...)

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