Wie werden Flachdübel gesetzt?

Um eine Holzverbindung mit Flachdübeln zu schaffen wird folgendes benötigt:

  • Holzwerkstücke
  • Flachdübel
  • Flachdübelfräse
  • Holzleim
  • Abbind/Klemmvorrichtung

Zu Beginn werden die Holzwerkstücke vermessen. Dabei werden die Stellen, an denen später eine Nut gesetzt wird, markiert. So behält man auch bei mehreren Werkstücken den Überblick. Nun wird die Flachdübelfräse herbeigeholt um die Nuten zu fräsen. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten am Werkzeug erleichtern das präzise setzen der Nut und ermöglichen neben Flachdübelverbindungen auch Formfeder- und Schattenfugenverbindungen zu erstellen.

Wenn die Nuten gesetzt sind, werden die Flachdübel mit Holzleim bestrichen und in die passgenaue Nut eingesetzt. Sie werden zu Beginn etwas locker sitzen, das ist allerdings ganz normal. Der Holzleim sorgt dafür dass die Dübel aufquillen und eine feste Verbindung besteht. Dies geschieht während der Abbindzeit, bei der die zu verbindenden Werkstücke mit Druck aneinandergepresst werden müssen. Sobald alles getrocknet ist, hat man eine stabile Holzverbindung ohne Nägel oder Schrauben, was besonders im Möbelbau sehr gefragt ist.

Die richtige Flachdübelfräse

Da zum setzen von Flachdübeln eine Flachdübelfräse zwingend notwendig ist, ist die Wahl des richtigen Modells eine entscheidende Frage für den anschließenden Erfolg. Die Preisspanne und das Angebot sind recht groß und richten sich nach unterschiedlichen Anforderungen.

Günstige Flachdübelfräsennter

Modelle unter 150€ sind meist für den gelegentlichen Einsatz konzipiert. Sie halten einer Dauerbelastung nicht stand, sind allerdings zu einem erschwinglichen Preis erwerbbar. Wenn Sie nur sehr selten eine Flachdübelfräse benötigen können Sie zu einem solchen Modell greifen und viel Geld bei der Anschaffung sparen.

Mittelpreisige Flachdübelfräsen

Zwischen 200€ und 500€ werden die meisten Hobbyheimwerker ihr passendes Werkzeug finden. Hier findet man professionelle Flachdübelfräsen mit vielen Funktionen, welche aber ebenfalls nicht für eine Dauerbelastung hergestellt wurden. Sie alten zwar schon sehr viel mehr aus als die günstigen Modelle, doch für den täglichen Einsatz sind sie nicht gemacht.

Profi-Flachdübelfräsen

Die Flachdübelfräsen in dieser Preisklasse sind für den professionellen Einsatz hergestellt und können mit täglicher dauerbelastung umgehen. Sie werden von Tischlern, Möbelbauern, usw. gewerblich genutzt, können aber natürlich genau so gut in der heimischen kleinen Werkstatt verwendet werden. Da die Anschaffungskosten allerdings beachtlich sind, sollte man sich gut überlegen ob man wirklich ein solches Profigerät benötigt.

Der Preis kann als grobe Richtlinie genommen werden, allerdings sollte man in der näheren Auswahl auf die Kriterien der einzelnen Modelle eingehen. Diese müssen den individuellen anforderungen entsprechen um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Wichtig sind:

Motorleistung - Um auch härteres Holz bearbeiten zu können, wird mehr Leistung benötigt. Arbeiten Sie nur mit weichem Holz ist weniger Leistung notwendig, allerdings sind Sie dann nicht flexibel wenn es doch einmal ein härterer Holzwerkstoff ist.

Präzision - Die Flachdübelfräse muss präzise Nuten setzen um stabile Holzverbindungen zu schaffen. Voreingestellte Winkel erleichtern die Arbeit sehr.

Ergonomie - Auch dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen. Ist die Flachdübelfräse zu groß oder zu schwer, können die Arme müde werden oder zittern. Ein präzises arbeiten ist dann sehr schwer,.

Sicherheit - Zu guter Letzt sollte das arbeiten mit der Flachdübelfräse sicher sein. In Deutschland käufliche Werkzeuge sind in aller regel geprüft und für sicher befunden worden. Trotzdem sollte auf entsprechende Siegel oder ähnliche Nachweise geachtet werden.

Quelle & weiterführende Info's http://flachduebelfraese.pro/.

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