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Pagewizz Wettbewerbe

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2. Autorenbewerb 2014

Federspiel
Beiträge: 106
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am 04.11.2014

Ich finde es schon sehr bedenklich, wenn Diskussionen mit dem Begriff "ausarten" in Verbindung gebracht werden. Solange niemand persönlich beleidigt wird, sind Diskussionen bei Meinungsverschiedenheiten meiner Ansicht nach sehr sinnvoll.

Auch ich gönne den Gewinnern ihre Preise und bin gar nicht neidisch, weil ich von vornherein weiß, dass ich bei dieser Art von Wettbewerben keinerlei Chancen habe, denn ich bin - oh Schreck! - ja noch nicht mal bei Facebook.

Nur stelle ich mir unter einem Schreibwettbewerb halt was anderes vor. Und ob das andere Künstler auch machen oder nicht, interessiert mich nicht die Bohne, denn ich muss anderen ja nicht alles nachmachen und auch nicht alles gut finden, was andere machen.

Ich finde, man merkt bei diesem Thema sehr deutlich, wie die Leute in Bezug auf Schreiben, Ehrgeiz und Anerkennung ticken. Einigen geht es mehr um die Sache, d. h., bei einem Schreibwettbewerb um die Qualität der Texte, anderen nur ums Gewinnen. Für mich ist es sehr tröstlich, dass einige Autorinnen, deren Artikel ich sehr hoch einschätze, da ähnlich denken wie ich.

Grace
WizzAngel
Beiträge: 3048
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am 05.11.2014

Natürlich sollen die Texte gut sein und lesenswert. Aber Pagewizz lebt nun mal ausschließlich von Werbeeinnahmen und die können nur erzielt werden, wenn möglichst viele Leute die Artikel anklicken und auf die Werbung reagieren.

Pagewizz ist kein Verlag und was hilft der schönste Text, wenn er nix einbringt bzw. nicht gelesen wird? Wie sollte die Plattform da weiter existieren?

Auch bei Schreibwettbewerben von Verlagen geht es nicht darum, den besten und schönsten Text zu finden, sondern knallhart darum: Was lässt sich vermarkten, was könnte am meisten Geld einbringen. Es geht ums Geschäft, um nichts anderes.

Ein Wettbewerb bringt Vorteile für Autoren und Betreiber: Viele neue Texte zu aktuellen Themen, die Autoren strengen sich an, um was Gescheites abzuliefern (will sich ja keiner von uns blamieren, denk ich mal) und haben einen zusätzlichen Anreiz, die Leserzahlen zu puschen = mehr Einnahmen.

Als Gewinn bekommt man neue Ideen, mehr Leser und dadurch auch mehr Einnahmen. Wer nur gelesen werden will, profitiert davon genau so. Es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er seine Texte bewirbt. Ganz ohne sie zu bewerben geht man heutzutage im Internet einfach unter (leider).

Es geht doch hier auch nicht um riesige Summe als Preisgeld oder einen Verlagsvertrag - also seht das doch mal entspannter.

Was würde es bringen, bei einem Schreibwettbewerb nur dem schönsten Text einen Preis zu geben, wenn er nix einbringt, sondern vielleicht 5 Leser pro Woche? Dann würde es Pagewizz schon lange nicht mehr geben.

Und dass man bei einem Wettbewerb gewinnen will ist das normalste der Welt. Wer nicht gewinnen möchte, sondern nur dabei sein, auch gut.

you won't fool the children of the revolution
Reisefieber
Beiträge: 243
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am 05.11.2014

Federspiel: 04.11.2014 - 21:49

Ich finde es schon sehr bedenklich, wenn Diskussionen mit dem Begriff "ausarten" in Verbindung gebracht werden. Solange niemand persönlich beleidigt wird, sind Diskussionen bei Meinungsverschiedenheiten meiner Ansicht nach sehr sinnvoll.

Falls der Ausdruck Dich beleidigt haben sollte, tut es mir leid. Ich habe nichts gegen Diskussionen, wollte nur versuchen zu schlichten. Es scheint sich aber trotzdem jede/r auf andere Art angegriffen zu fühlen in dieser unterschiedlichen Meinungsäußerung. Ich bin auch nicht bei Twitter und poste jeden Artikel nur ein Mal in meinem Facebookaccount. Da sind dann auch nur wenige Freunde.

Ich halte die einfache Aufforderung auf meinen Text zu klicken für sinnlos. Entweder interessiert sich jemand für den Text oder eben nicht. Sonst ist er in einer halben Sekunde wieder weg und das soll doch für das Ranking bei Google eher negativ sein. Ich sehe Facebook nur als Zusatzwerbung, denke aber, dass die Besucher über Google wichtiger sind.

Manche meiner Texte finde ich z.B. sehr gelungen (nicht die Wettbewerbstexte). Die habe ich mit Herzblut geschrieben. Trotzdem finden sie nicht unbedingt viele Leser, weil es z.B. Randthemen sind (Ganesha). Es ist immer ein schwieriges Unterfangen. Was interessiert den Leser? Und muss ich jetzt über Helene Fischer schreiben, nur weil sie viele Fans hat? Sorry, das war jetzt ironisch gemeint.

Es bleibt immer wieder spannend.

Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Leseratte
Beiträge: 659
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am 05.11.2014

Hallo,

was ich zum Thema Erfolg, Wettbewerb und EC übrigens noch mal sagen wollte: Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir je den EC-Wettbewerb. Jetzt mit einigem Abstand habe ich den Eindruck, dass es nicht einfach ist, die Besucherzahlen vorauszusehen und dass ein vergebener EC auch vielfach nicht zu höheren Besucherzahlen führt. Ein Artikel, die bei mir mangels Potential gar nicht zugelassen wurde hat jetzt am meisten Leser! Und die EC-prämierten haben mit die wenigsten Leser, dto Einnahmen.

LG Leseratte

Reisefieber
Beiträge: 243
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am 05.11.2014

Das meine ich mit es ist schwierig herauszufinden, was den Leser interessiert. Ich versuche verschiedene Themen und Stilarten. Bei manchen Themen wie z.B. Stricken und Häkeln muss ich passen, kann ich nicht. Soll aber gerade wieder in sein. Könnte, wenn gut gemacht, viele Leser bekommen. Rein hypothetisch gedacht.

Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Simon
Admin
Beiträge: 3218
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am 05.11.2014

Ja, das ist schon so: man kann nicht voraussehen, welche Beiträge gut laufen werden und welche nicht. In der Regel ist es aber so, dass gute und umfangreiche Beiträge besser laufen als kurze oberflächliche. Also so, wie Google es auch anstrebt. Ausreißer davon gibt es immer.

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Jeder Autor kann seine Artikel (auch beim Wettbewerb) auf Sozialen Netzwerken so bewerben, wir er/sie es mag. Und das ist auch ein wichtiger Werbe-Kanal, den man nutzen sollte, wenn man es kann.

Und jeder Wettbewerb ist doch auch anders von den Gewinn-Kriterien her. Mal gewinnen die Editor's Choices, mal dir Autoren mit den meisten Artikel, mal die mit den meisten Social Likes, usw. Wir geben uns jedenfalls Mühe, dass alles so fair wie nur möglich abläuft.

GLG Simon

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