Alleine ein Blick auf die vollständige Liste mit Free to Play Browsergames zeigt, dass das Konzept der Betreiber aufgeht. Um der anfänglichen Frage etwas auf den Grund zu gehen, ist es hilfreich, das Thema von verschiedenen Blickwinkeln heraus zu betrachten. Aus Sicht des Spielers und aus Sicht des Betreibers. Es ist ein Fakt, dass ein WWW-Surfer mit Werbung für "kostenlose" Onlinespiele geradezu bombardiert wird. Vor allem bei der Nutzung sozialer Netzwerke kann sich der User vor permanenten Spieleanfragen kaum noch retten. Aber Hand aufs Herz: Fast jeder hat sich schon mal an das ein oder andere free to play - Onlinespiele herangewagt. Manche sind wirklich toll gemacht und bereiten eine gewisse Zeit lang richtig viel Freude.

Free to Play Browsergames

Free to Play Browsergames

Ob „virtual Gardener“ oder „online Warrior“ - irgendwann wird es teuer

Tatsächlich kommt der Spieler in vielen "Free to Play Games" nur dann weiter, wenn er mit barer Münze der Avatar in Sachen Ausrüstung und/oder Fähigkeiten aufgebessert wird. Das gilt auch für Ladekapazitäten für alles zwischen Geldbörsen über Gewächshäuser bis hin zum Waffenarsenal gigantischer Raumgleiter. Diese Verbesserungen durch ehrliches Zocken im Spiel zu erreichen, ist ein sehr steiniger Weg. Viele Nutzer, die zwar Spaß an dem Game haben, aber das Ersparte lieber sinnvoll ausgeben, lassen über Kurz oder Lang ihren Garten vertrocknen oder ihren Helden als abgehalfterten Bettler in der Gosse enden. Dies ist in der Regel auch nicht die Zielgruppe der Betreiber. Kinder und Jugendliche treten gerne in diese Kostenfalle. Die Zahlungsmethoden sind denkbar einfach – kurz die angegebene Nummer gewählt oder gleich ein Abo per SMS klarmachen.

Wer aber sein free to play Browser Game für sich entdeckt hat; wer sich mit gesundem Menschenverstand auf diese Art des Zockens einlässt, gibt auch gerne mal in einem überschaubarem Rahmen etwas Geld aus, um die Möglichkeiten des Spiels voll zu nutzen. Alles easy!

Geldquelle „Free to Play Browsergames“

Aus der Sicht der Betreiber muss man ganz klar sagen, dass sie eine legitime Art gefunden haben, um im WWW gutes Geld zu verdienen. Ohne dabei Omas alte Heizdecken anzudrehen oder dem verlorenen Sohnes eines millionenschweren Südafrikaners mit einer kleinen Geldspende zu helfen an sein Erbe heranzukommen. Später wird dann natürlich fair geteilt...

Free to Play Browsergames sagen ganz klar an, dass der jeweilige Gamer mit echtem Geld eben schneller weiter kommt. Er kann auch gerne monatelang Blumensamen sammeln, um diese dann gegen einen besseren Spaten einzutauschen. Zudem ist ein Computerspiel auch recht aufwendig in der Programmierung. Die Betreiber haben Kosten, und jedem sollte klar sein, dass diese Menschen nicht einfach nur ein Spiel entwickeln, um ihre soziale Ader zu befriedigen.

Autor seit 5 Jahren
135 Seiten
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