Dr. William H. H. Fitzgerald, ein Arzt aus Boston, nahm sich der traditionellen Volksmedizin an, und entwickelte 1917 die sogenannte Zonentherapie, womit er den Grundstein für die Fußreflexzonenmassage legte.

Die Reflexzonen-Punkte der Füße

Die verschiedenen Punkte liegen nicht nur an den Fußsohlen, sondern auch auf dem Fuß, und sind dort alle gleichmäßig verteilt. Jeder einzelne Bereich kann also, bei einer richtig ausgeführten Massagetechnik, einen ganz bestimmten Bereich im Körper positiv beeinflussen.

 

Die Regionen hinter dem Mittelfußknochen sprechen den Darm und die Lymphgefäße an, während sich Kopfschmerzen positiv durch die Massage der Großzehen lindern lassen. Ebenso lassen sich die Leber, die Milz und auch die Nieren positiv durch verschiedene Griffe gezielt beeinflussen.

 

Magenbeschwerden und Bauchschmerzen lassen sich lindern, indem der Fußballen intensiv behandelt und durch Druck stimuliert wird. Denn zum einen wird durch die Fußreflexzonenmassage die Durchblutung der entsprechenden Regionen angeregt, zum anderen wird so auch direkt das dazugehörige Organ beeinflusst.

Handgriffe bei der Fußreflexzonenmassage

Im Vergleich zu anderen Massagen sind bei der Fußreflexzonenmassage keine zusätzlichen Hilfsmittel nötig. Warme Hände und ein herzhaftes Zupacken reichen aus, um die verschiedenen Zonen zu stimulieren und anzuregen.

 

Alle Fußmeridiane lassen sich mit dem Daumen gut erreichen, und können so durch kreisende Bewegungen oder kurzen Druck behandelt werden. Zusätzliche Griffe sind unter anderem der sogenannte Perlengriff, bei dem die gesamte Fußsohle durch kleine kreisende Bewegungen massiert wird.

Körperliches Wohlbefinden durch Fußmassagen

Schmerzende Füße sind oft der Auslöser für Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Automatisch nimmt der Körper eine Schutzhaltung ein, um den Fuß zu entlasten, wodurch der Schmerz vorerst unterdrückt werden kann.

 

Dadurch verlagert sich das Schmerzempfinden, sodass es schließlich zu Nacken- und Kopfschmerzen kommen kann. Dagegen kann eine Fußreflexzonenmassage helfen, denn sie stimuliert die körpereigenen Kräfte und kann Verspannungen lösen. Selbst die Wirbelsäule, deren Meridiane ebenfalls am Fußinneren entlanglaufen, könne gezielt stimuliert werden.

 

Es kommt im Allgemeinen, aber auch im Besonderen, zu einem Gefühl von Wärme und Entspannung. Zusätzlich können Körperöle verwendet werden, um die Wirkung der Massage zu verstärken und zu unterstützen. Besonders schmerzlindernd kann die Fußreflexzonenmassage auch bei Fehlstellungen der Zehen sein, gerade beim Hallux valgus kann der gezielt eingesetzte Druck gegen Schmerzen helfen, und als erfolgreiche Ergänzung zu einer herkömmlichen Therapie eingesetzt werden.

 

 

 

Durch spezielle Schuheinlagen, die die wichtigsten Punkte der Fußsohlen erreichen, wird das Prinzip der Fußreflexzonenmassage auch im Alltag möglich. Zwar ersetzen Sie keine professionelle Massage, können aber deutlich Schmerzen lindern und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Auch Babys und Kleinkinder können von einer Fußreflexzonenmassage profitieren, da diese nicht nur entspannend und beruhigend wirkt, sondern auch gerade bei Schreib-Babys den Stress abbauen und dauerhaft lindern kann.

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