Geheimbasis Area 51

Im Jahr 1955 beschloss die Lockheed Advanced Development Projects Unit (Skunk Works) eine streng geheimen Einrichtung aufzubauen. Als Standort wurde der ausgetrocknete Salzsee Groom Lake im US-Bundesstaat Nevada gewählt. Es entstand eine einfache Basis mit wenigen Gebäuden bestehend aus Bunkern, einer Wohnwagensiedlung und Produktionshallen. Im August hob das Überwachungsflugzeug Lockheed U2 von der Startbahn der Basis ab und wurde vor allem für Spionage-Einsätze über der damaligen Sowjetunion eingesetzt.

Heute ist Area 51 eine weitläufige streng abgeschirmte Basis deren Zweck die Entwicklung exotischer neuartiger Waffensysteme und Flugzeuge ist. Die Tarnkappenbomber F117 Nighthawk und B2 wurden in den Forschungslaboren der Einrichtung entwickelt. Im Auftrag der CIA wurde der Höhenaufklärer SR71 Blackbird entwickelt und gilt bis heute als schnellstes Spionageflugzeug der Welt. Es kann bis an die Grenze des Weltraums operieren und erreicht eine beeindruckende Spitzengeschwindigkeit von Mach 3,36. Die maximale Flughöhe beläuft sich auf 26.000 Meter und es wird Platz für zwei Piloten im Cockpit geboten. Nach Gerüchten sollen Schallwaffen, Mikrowellenwaffen und Raumfahrzeuge hier entwickelt werden. In den späten 1960er-Jahren wurden Beuteflugzeuge der Sowjetunion auf Groom Lake umfangreich getestet. Es handelte sich dabei um Flugzeugtypen wie zum Beispiel die MIG 21 und MIG 23.

Das Gelände der Luftwaffenbasis erstreckt sich über eine Fläche von 100 Quadratkilometern und die Basis wird laufend erweitert. Im Jahr 1995 wurde das Gebiet um die beiden Hügel Freedom Ridge und White Sides erweitert. Die Hügel boten vor der Erweiterung einen guten Blick auf die Basis aber heute existiert mit dem Berg Tikaboo Peak nur noch ein Aussichtspunkt. Der Berg befindet sich rund 40 Kilometer von Area 51 und nur mit optischen Geräten, die einen starken Zoom aufweisen können die Vorgänge auf dem Geheimstützpunkt beobachtet werden. In den vergangenen Jahren wurde "Dreamland" wie die Basis auch genannt wird, massiv ausgebaut und verfügt seit dem Jahr 2008 über einen neuen gigantischen Hangar. Was sich im Hangar verbirgt ist unklar. Eine starke Untertunnelung des Stützpunktes darf angenommen werden und soll eine Verbindung zu anderen Geheimbasen haben. Die Betreiber sind die US-Regierung und das US-Verteidigungsministerium.

Gerüchte und Fakten

Seit Jahren gibt es Gerüchte nach denen mit außerirdischer Technologie gearbeitet wird. Das Reverse Engineering soll dabei zum Einsatz kommen, wo Wracks abgestürzter Flugobjekte wie das berühmte Ufo des Roswell-Absturzes aus dem Jahr 1947 untersucht und nachgebaut werden sollen. Die US-Regierung und die US-Airforce sollen mit einer außerirdischen Rassen namens "Die Grauen" zusammenarbeiten. Das jährliche Budget von Area 51 soll sich auf mehr als 10 Milliarden US-Dollar belaufen aber dürfte wohl tatsächlich höher sein.

Nicht unweit von "Dreamland" und zwar 21 Kilometer entfernt befindet sich das kleine Dorf Rachel und der so genannte Extraterrestrial Highway 375. Die einzige Kneipe des Orts ist das "Little A´Le ´Inn", wo Reisende sich stärken und mit Einheimischen über Area 51 diskutieren können. Es leben weniger als 20 Menschen in Rachel und der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle des Dorfs.'

Die US-Regierung und die amerikanische Luftwaffe bestätigen weder die Existenz der Basis noch dementieren sie diese. Bislang wurde nur zugegeben, dass es auf Area 51 so genannte "besondere Aktivitäten" gibt die allerdings der Geheimhaltung unterliegen. Bei diesen Aktivitäten könnte es sich durchaus um die Erforschung außerirdischer Technologien oder exotische Energiewaffen handeln. Der normale militärische Luftverkehr darf das Sperrgebiet nicht überfliegen und zivilen Flugzeugen ist der Überflug des Geländes strengstens untersagt.

Die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Geheimbasis sind extrem streng und es wird vor dem Einsatz scharfer Waffen gewarnt. Eine private Wachschutzgesellschaft mit Namen "Cammo Dudes" sorgt dafür dass niemand das Gelände betritt. Der Wachschutz fährt in weißen Geländewagen regelmäßig seine Runden und schüchtert alle Personen ein, die versuchen in die Basis einzudringen. Das Eindringen wird durch Bewegungssensoren, Schweißsensoren, Überwachungskameras und Radaranlagen erschwert. Bislang ist es keinem Menschen gelungen, den mysteriösen Stützpunkt zu betreten. Die Geo-Software Google Earth erlaubt zumindest eine virtuelle Erkundung von Area 51.

Infoblogger, am 24.03.2011
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