Ob Hot-Pot, Sushi oder ein Tisch voller Tapas ...

... das Schönste an diesen kulinarischen Zusammentreffen ist im Grunde das gemeinsame Wirken. Man tauscht sich aus, probiert, lobt (oder auch nicht!) und erschafft zusammen ein feines Mahl. Es ist aktiv. Lebendig. Meine zwei Highlights:

Die Sushi-Night – " Rice ‘n Roll!"

Hier bedarf es in Sachen Einkauf einiges an Absprache. Wer besorgt welchen Fisch, wer ist für das Gemüse zuständig und wer erhält den Auftrag, sich im Asia-Shop um den passenden Reis und die dünnen Algenblätter zu kümmern? Zudem müssen, falls nicht schon vorhanden, ein paar Bambusmatten her, mit denen die farbenfrohen Röllchen geformt werden. Der Kreativität sind in bei der Sushi-Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Neben der üblichen Fischfüllung kommen vegetarische Sushis super an. Auch mit scharf mariniertem und gegrilltem Hühnchen schmecken die Reisrollen sagenhaft. Das Nachtisch-Sushi mit Keksen, Gummibärchen und Nutella war dagegen eher ein Reinfall. Im Netz finden sich geniale Sushi-Varianten, die man auch ganz einfach nachmachen kann. Was so mancher als "Rolle" definierte, war wirklich streitbar. Für Grobmotoriger ist die Sushi-Herstellung nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Mein Freund hatte im Laufe des Abends festgestellt, dass das Zeug auch gut schmeckt, wenn man alles in eine Schüssel gibt und mit dem Löffel isst.

Und so machts der Meister!

Mongolischer Hot-Pot – Asiens Antwort auf das Fondue

Fragt man einen Mongolen nach einem Mongolian Hot-Pot, so wird dieser wahrscheinlich mit den Schultern zucken. Es handelt sich eher um den chinesischen Feuertopf, denn dort wird diese Art zu Speisen regelrecht zelebriert. Wir waren diesmal an der Reihe, den Abend zu gestalten. Für mich natürlich Grund genug, um ein wenig zu diesem Thema auf Wikipedia zu stöbern. Grundvoraussetzung für diese Kochparty ist logischerweise solch ein runder Kessel, der entweder mit Brennpaste, Gas oder Strom beheizt wird. Dieser wird dann in der Mitte des Tisches platziert, mit Brühe oder Wasser befüllt und schon kann es losgehen. Jeder hatte die Aufgabe klein geschnittenes Fleisch, diverse Gemüsesorten, Fisch und Soßen mitzubringen. 

Von allem etwas im Siebchen - ein echter Spaß!

Lecker und sehr lustig - der Hot-Pot-Abend

Wie bei einem Fondue auch bewaffnet sich jeder mit einem kleinen Sieb, dass fein gefüllt in die heiße Brühe gehängt wird. Super! Mit diesem Gericht ist für reichlich Action gesorgt. Wer hat wessen Körbchen geklaut? Häng dein Fisch nicht zu nah an mein Fleisch und Nein!, Gummibärchen werden nicht in die Brühe geschmissen. Wer keinen klassischen Feuertopf kaufen möchte, kann natürlich auf das gute alte Fondue Set zurückgreifen. Wer an eine Neuanschaffung des Selbigen denkt, findet Fondue Sets im Vergleich auf vielen Testseiten im WWW. Aber ganz ehrlich? Eine Kochparty mit Feuertopf ist kaum zu schlagen.

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Danke für die Bilder!

photo credit: mallix via photopin cc photo credit: Augapfel via photopin cc

Autor seit 9 Jahren
135 Seiten
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