Auf der Matte

"Der Übende soll sich einen sauberen und ruhigen Ort aussuchen". So lautet eine uralte Empfehlung für den Yogaschüler. Und der Untergrund soll auch nicht zu hart sein. In dieser Hinsicht ist die Auswahl der richtigen Yoga-Matte einige Gedanken wert.

Vom Material her empfehlen sich atmungsaktive Materialien wie Jute, Kautschuk und Naturwolle. Alternativ verwendet man bei uns spezielle Gummimatten mit einer rutschfesten Unterseite.
Die Maße sollen bei 60 mal 200 Zentimeter liegen. Yogis sind nicht sehr anspruchsvoll in der Raumausdehnung. Schön darf sie auch aussehen, aber nicht zu knallig. Sonst wird das Auge zu sehr von den Übungen abgelenkt. Ein ausgeglichenes Muster mit warmen Farben passt gut zum Übungszweck. Manche Matten werden gleich mit einem Transportband angeboten. Das macht die ganze Sache sehr angenehm. Die Matte trägt man am Band über die Schulter und trabt gelassen zum Studio.
Gut begonnen ist halb gewonnen.

Support vor Ort

Gurte sind hilfreich. Bei Übungen wie der Zange und dem Bogen braucht der Neuling eine gewisse Zeit, bis der Körper sich in die ungewohnten Stellungen eingepasst hat. Der Gurt ist sozusagen der verlängerte Arm des Yogaschülers. Bei den Ausführungen gibt es die Wahl zwischen Gurten mit ebenem Abschluss und Exemplaren mit Schlaufen an den Enden. Schlaufen verleihen dem Übenden einen festeren Griff, daher werden sie gern von beim Übergang zu Übungen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad gewählt.

Das Meditationskissen

Die Yoga Sutras des Weisen Patanjali gelten als die Lehrgrundlagen des Yoga. In den 195 Versen findet sich überraschenderweise nicht ein Wort über gymnastische Übungen.
Yoga bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung das Zurückziehen der Sinne, also Meditation. Das "Anschirren" der Sinne geschieht primär durch – Ruhe. Meditationskissen nehmen bei den entsprechenden Sitzhaltungen die anfänglichen Spannungen aus den Kniegelenken. Das Muster der Blume des Lebens oder ein schön gestaltetes OM-Zeichen erfreuen den Schüler nach dem Aufwachen aus der Versenkung, und sie passen auch ganz ausgezeichnet zum Thema.

Dem Himmel so nah

Nach den Asanas und der Meditation hören die Yogaschüler gern entspannende Musik. Gandharva Veda, die Musik der Ewigkeit, kann im Menschen ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit und Entspannung erzeugen. Musiker wie Amra Nath haben die Kunst oft über Generationen von ihren Vorfahren übernommen und weitergeführt. Sie garantieren für eine originalgetreue Wiedergabe der himmlischen Weisen.

Smile

Der berufstätige Mensch bedauert mitunter, dass ihm nicht ausreichend Zeit für eine gesundheitsfördernde oder spirituelle Beschäftigung zur Verfügung steht. Kluge Yogalehrer haben für ein Angebot an Übungen gesorgt, die sich schnell und fast überall ausführen lassen.
Die Autorin Lourdes Julian Doplito-Cabuk beschäftigt sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit den wohltuenden Wirkungen des Gesichts-Yoga. Wir kennen die beschrieben Wirkungen im Prinzip auch in unserer westlichen Kultur. Es heiß bei uns in etwa: Wenn der Mund lacht, dann freut sich das Gehirn. Gesichtsyoga bedeutet Entspannung für zwischendurch.

Die Kraft sei mit dem Yogi

Die Kraft aus der Stille wird durch Achtsamkeit geschaffen. Yoga versteht sich in diesem Sinne als die Kultivierung der Achtsamkeit. Seit vielen Jahren hat diese Lehre auch zahlreiche Schüler bei uns im Westen erreicht.
Die Matte, die Asana-Hilfsmittel, ein entspannendes Musikstück und einige Anleitungen – das Angebot an guten Ideen für ein nettes Geschenk an den Yogafreund ist groß. Greifen Sie zu.

 

 

Bildquelle: geralt/ pixabay.com

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Autor seit 2 Jahren
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