Ein paar Worte zur GEZ

FernbedienungDie Gebühreneinzugszentrale (GEZ) wurde im Jahr 1976 gegründet und zieht seit dem unbeliebten Rundfunkgebühren zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Jedes Jahr kassiert die GEZ rund 7,4 Milliarden Euro und ab dem Jahr 2013 muss jeder Bürger egal ob ein Rundfunkgerät besitzt oder nicht, eine so genannte Haushaltsabgabe zahlen die pro Haushalt statt Gerät berechnet wird.

Im Rahmen der Reform soll die Organisation allerdings nicht verschwinden sondern bestehen bleiben. Zur Zeit arbeitet die GEZ ja mit freien Mitarbeitern, welche "Schwarzseher" aufspüren und abkassieren sollen. Die freien Mitarbeiter sind nicht fest angestellt sondern verdienen ihr Geld durch Provisionen, die sie für jeden erfolgreichen GEZ-Abschluss erhalten. Nach einem Vorschlag der FDP sollen diese Mitarbeiter im Zuge der Reform verschwinden. Die GEZ-Fahnder können sehr aufdringlich sein und spreche da aus eigener Erfahrung. Einer dieser "netten Mitarbeiter" klingelte wie wild an der Wohnungstür, ich sprach mit ihm über die Gegensprechanlage aber er ging einfach nicht weg. Ich ging zur Tür aber er stellte seinen Fuß dazwischen. Ich musste den "Provisionsjäger" praktisch aus der Tür sanft bugsieren und dann gab der Typ endlich Ruhe und verschwand.

Bei der GEZ sollen nach einem Bericht von Spiegel Online für zwei Jahre neue Mitarbeiter eingestellt, weil die Umstellung der Gebühr auf die Haushaltsabgabe einen Mehraufwand bedeuten würde. Die Mitarbeiterzahl soll allerdings im Jahr 2015 von derzeit 1150 auf weniger als 1000 Mitarbeiter sinken. In der Chefetage der Organisation wird an einem neuen Namen gearbeitet, da die GEZ ja in zwei Jahren keine Gebühr sondern einen Beitrag kassiert. Auf externe Mitarbeiter soll nicht verzichtet werden.

Der neue Beitrag wird sich auf satte 17,98 Euro pro Monat belaufen, den jeder Bürger dann zu zahlen hat ganz unabhängig davon ob es ein Rundfunkgerät im Haus gibt oder nicht. Die aktuellen Gebühren belaufen sich auf 5,76 Euro für "neuartige Rundfunkgeräte" und 12,22 Euro für Fernsehgeräte. Insgesamt müssen 17,98 Euro gezahlt werden. Bei neuartigen Rundfunkgeräten handelt es sich um Notebooks, PCs, Handys und sogar Navigationsgeräte.

Bildquelle: Pixabay.com

Infos zur Rundfunkgebühr

Der neue Beitrag wird sich auf satte 17,98 Euro pro Monat belaufen, den jeder Bürger dann zu zahlen hat ganz unabhängig davon ob es ein Rundfunkgerät im Haus gibt oder nicht. Die aktuellen Gebühren belaufen sich auf 5,76 Euro für "neuartige Rundfunkgeräte" und 12,22 Euro für Fernsehgeräte. Insgesamt müssen 17,98 Euro gezahlt werden. Bei neuartigen Rundfunkgeräten handelt es sich um Notebooks, PCs, Handys und sogar Navigationsgeräte.

Es gibt haarsträubende Geschichten rund um die Rundfunkgebühr und GEZ-Fahnder. Zum Beispiel gibt es Fälle in denen die GEZ von Haustieren wie Hunden die Gebühr kassieren wollte und sogar vor Verstorbenen schreckte die Organisation nicht zurück. Zwar entschuldigte sich die GEZ bei den Betroffenen für ihr Verhalten aber dennoch sind die Fälle krass.

Wer ein zu geringes Einkommen hat oder arbeitslos ist, der kann sich von der unbeliebten horrenden Rundfunkgebühr befreien lassen. Im Jahr 2013 wird eine Gebührenbefreiung wohl leider nicht mehr möglich sein.

Ich persönlich finde, dass die GEZ komplett verschwinden sollte und der öffentlich-rechtliche Rundfunk in eine Art Public Pay TV umgewandelt werden sollte. Der einzelne Bürger könnte dann selbst entscheiden, welche staatlichen TV-Sender und Radiostationen er empfangen möchte und zahlt dafür dann einen entsprechenden monatlichen Beitrag. Heute finanziert ja jeder Gebührenzahler den gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. 

Bildquelle: Eigenes Foto 

Webseiten zum Thema GEZ

GEZ will neue Mitarbeiter einstellen
Bericht auf Spiegel Online

GEZ abschaffen!
Webseite von Bernd Höcker, der sich seit Jahren für eine Abschaffung der GEZ und der Rundfunkgebühr einsetzt.

Infoblogger, am 16.04.2011
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