Die Kartoffel …

… wurde im deutschsprachigen Raum um das Jahr 1650 eingeführt. Ihr ursprüngliches Herkunftsgebiet liegt in Südamerika. Heute werden allein in Deutschland pro Jahr 10 Millionen Tonnen produziert (*).

Leider besitzt diese nahrhafte Frucht eine ziemlich ungenießbare Schale. Das bedeutet: schälen. Bei den Schälmessern stößt der interessierte Käufer auf den Begriff des Tourniermessers. Je nach Region werden auch die Begriffe Schälmesser oder Pittermesser verwendet (*).

mit Humor geht alles besser ... auch die Auswahl eines Messers (Bild: Alexas_Fotos)

Produktmerkmale unter der Lupe

Welche Anforderungen stellt der User an ein gutes Kartoffelschälmesser? Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie sie sich liest. Schließlich kauft der Durchschnittsbürger nicht allzu oft ein neues Schälmesser. Also vergleicht man die Angebote im Ladengeschäft und im Online Shop.

Schärfe. Scharf muss es sein, damit es die Schale leicht von der Frucht trennt. Nichts nervt mehr als ein wiederholtes Schaben an ein und derselben Kartoffel.

Handlich. Das Gerät muss gut in der Hand liegen. Kartoffeln haben in der Mehrzahl eine asymmetrische Form. Mit geschickten Drehungen kann ein Bearbeiter mit einem guten Messer dennoch seine Arbeit in ansprechende Zeit verrichten.

Schnörkellos. Küchenhelfer sollen ein optimales Input-Output Verhältnis erbringen. Der moderne Hausmann verzichtet daher schon einmal auf Décors wie Nieten, Sternchen und ähnliches Zierart.

Qualität. Edelstahl rostfrei wird von zahlreichen Herstellern angeboten.

Der aufmerksame Beobachter des Online Angebots fragt sich natürlich umgehend, welche Vorteile die gebogene Klinge gegenüber der geraden Form haben mag. Die Antwort lautet: Gebogene Klingen helfen dabei die gewundenen Formen der Kartoffel besser nachzuvollziehen. Für gerade gewachsene Früchte wie Möhren verwendet man dann eher ein Messer mit ebener Schnittfläche.

Wo liegen die Preise? Ein Tourniermesser kostet im Schnitt um die fünf Euro.

Der Pendelschäler

Ein Pendelschäler kann die Schale sehr dünn abschneiden. Dadurch, so erfährt der Interessent, werden die Nährstoffe optimal erhalten. Diese befinden sich nämlich häufig direkt unterhalb der Schale. Die Vorteile des Pendelschälers leuchten unter diesem Gesichtspunkt unmittelbar ein.

Salatgurken werden oft als typische Gemüseart angeführt, ebenso Karotten. Die manuelle Schälmethode mit dem Schälmesser lässt dem Ausübenden noch reichlich Raum bezüglich der Schnitttiefe. Beim Pendelschäler ist die Schnitttiefe durch die Anordnung der Schälblätter vorgegeben. Ein geübter Benutzer kann damit auch dekorative Gemüsestücke zuschneiden. Das sieht oft recht appetitlich aus. Eine gute Idee, so kann man bei sich denken.

Zu jedem Gemüse das passende Schälmesser

Zu jedem Gemüse das passende Schälmesser (Bild: domeckopol)

Worauf sollte der Käufer beim Pendelschäler achten?

Herstellungsqualität. Zahlreiche Angebote beziehen sich auf rostfreien Edelstahl als Fertigungsmaterial.

Austauschbarkeit. Die Klingen sollen herausnehmbar sein, damit man nach einiger Zeit die Ersatzklingen einsetzen kann.

Griffigkeit. Wer größere Mengen an Gemüse schält, der will einen festen Griff in der Hand haben. Auch da Eigengewicht soll den Anforderungen des Benutzers nach einem festen Halt entgegenkommen.

Was kostet so ein Stück? Ab fünf Euro aufwärts. Kommentare von Vorkäufern im Internet können bei der eigenen Entscheidung eine interessante Hilfe darstellen.

Was gibt es noch in diesem Bereich?

  • Kombinierte Angebote von Sparschäler und Schälmesser. Die Begriffe Sparschäler und Pendelschäler werden häufig gleichbedeutend nebeneinander verwendet (*).
  • Elektrische Kartoffelschäler
  • Sparschäler mit seitlichem Griff und
  • Messersets mit verschiedenen Ausführungen, dazu noch 
  • Ersatzklingen, Reinigungsbürsten und Messerschärfer.

An Angeboten für Kartoffelschälmesser ist wahrlich kein Mangel. Welche Version ist ideal? Da muss man nachdenken …

hmmm ... (Bild: Alexas_Fotos)

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