Seitenränder - Die Seitenränder verraten uns ob es sich um einen intro-, oder extroventierten Menschen handelt!

gleichmäßiger Seitenrand rechts und links / ein angemessener oberer und unterer Rand

- geordnetes Denken

- sorgfältige Gestaltung

 

breiter Linksrand / schmaler Rechtsrand

- extrovertiert

- aufgeschloßen

 

schmaler Linksrand / breiter Rechtsrand

- introvertiert

- verschloßen

 

breiter werdender Linksrand

- Bedürfniss nach mehr Freiraum

- Bedürfniss nach mehr Unabhängigkeit

 

schmal werdender Linksrand

- Verlußt vom Selbstbewußtsein

- eventuell schlechte Platzeinteilung

 

sehr breiter Rechtsrand

- Unsicherheit

- Zaghaftigkeit

- sich verschließen gegenüber der Zukunft

 

ungleichmäßige Seitenränder

- vielseitiger Charakter

- unkonventioneller Charakter

- Unzuverläßlichkeit

- Sprunghaftigkeit

- eventuelle mangelnde Disziplin

 

breiter oberer Rand

- Vorsicht

- Zögerlichkeit

- Großzügigkeit

 

schmaler oberer Rand

- Ungeduld

- mag keine Verzögerungen

 

der Text ist anfänglich gequetscht und wird breit im unteren Rand

- Mangel an Vorrausplanung

- Mangel an ästhetischem Empfinden

 

voll beschriebene Seite ohne Ränder

- starker Mittleilungsdrang

- Unordentlichkeit

- Flatterhaftigkeit

Zeilenverlauf - Der Zeilenverlauf ist ein Ausdruck der Bewegungsrichtung - Optimismus oder Pessimismus

gerade verlaufende Zeilen

- stabile Persönlichkeit

- Angepaßtheit

- Gefühlskälte

 

steigende Zeilen

- Oplimismus

 

einzelne letzte seigende Wörter

- Anstrebung hoher Ziele

- keine Kraft zum Durchhalten

 

fallende Zeilen

- Pessimismus

- gesundheitliche Probleme

 

einzelne letzte fallende Wörter

- erschöpft

- erregt

 

nach unten gewölble Zeilen

(Zeile fällt in der Mitte ab und seigt am Ende wieder an)

- Depressionen

 

nach oben gewölble Zeilen

(Zeile seigt an und fällt wieder ab)

- fehlende Kraft Erreichtes beizubehalten

- fehlender Wille Erreichtes beizubehalten

 

schwankende Zeilen - ansteigen und abfallen

- wenig Stabilität

- intuitive Persönlichkeit

- kreative Persönlichkeit

Schriftlage - Ob links, rechts oder aufrecht - Die Schriftlage verrät die emotionale Verfassung!

aufrechte Schrift (steile Schrift)

- Stabilität

- gutes Urteilsvermögen

- in Verbindung mit anderen Merkmalen, kalt und reserviert

 

links geneigte Schrift (linksschräg)

- defensive Grundhaltung

- Unfähigkeit Gefühle zu zeigen

 

rechts geneigte Schrift (rechtsschräg)

- aufgeschlossene Persönlichkeit

- Interesse am Zwischenmenschlichem Kontakt

- Spaß am Kontakt mit anderen Menschen

 

zu sehr rechts geneigte Schrift

- mangelnde Selbstdisziplin

- Hang zur Übertreibungen

 

Wichtig zu wissen ist:

In manchen Ländern ist das Schreiben von rechts nach links üblich, über solche nationalen Gegebenheiten muss der Graphologe informiert werden.

Fast jeder Mensch hat ab und zu Abweichungen in der generellen Schriftlage. Das ist normal. Der eine oder andere Buchstabe ist dann in eine andere Richtung geneigt. Diese "kleinen" Unregelmäßigkeiten können ein Indiz für viel Phantasie sein.

Eine immer wieder ungleichmäßige Schriftlage deutet auf Unentschloßenheit, Verwirrung oder gar Aggression hin.

Wenn gar keine "kleinen" Veränderung sichtbar sind, bedeutet dies, dass der Schreiber eine starre Lebenshaltung pflegt.

Schriftgrösse - Das Verhältniss der Unter-, Mittel-, Oberlängen zueinander ist sehr wichtig!

durchschnittlich normale Handschrift

Mittellänge ( o, a, e, n und die Bögen b, d, g, p) ca. 1,5 bis 2,0 mm hoch

 

kleine Handschrift

Wenn die Mittellänge unter 1,5 mm ist, handelt es sich um eine kleine Schrift.

- geringes Selbstwertgefühl

- große Bescheidenheit

- genauer Mensch

- geduldige Persönlichkeit

- ein "kleiner" Perfektionist in kleinen Dingen

 

große Schrift ändert sich zur kleinen Schrift

- Empfindsamkeit

- Diplomatie

- Kräfte / Selbstvertrauen schwinden schnell

- eventuelle Müdigkeit

 

große Handschrift

Wenn die Mittellänge zwischen 2,5 mm und 4,00 ist, handelt es sich um eine große Schrift.

- extrovertierter Mensch

- Großzügigkeit

- Begeisterungsfähigkeit

- Selbstständigkeit

 

sehr große Handschrift

Wenn die Mittellänge mehr als 4,0 mm entspricht, ist es eine sehr große Schrift.

- eventuelle Eitelkeit

- eventuelle Arroganz

- eventueller Egoismus

- eventuelle Herrschsucht

 

kleine Schrift ändert sich zur großen Schrift

- Naivität

- kindliches Urteilvermögen

- Übertreibungen

Rhytmus - Tempo - Schreibfluss - Der Rhytmus und das Tempo geben Auskunft über die innere Ausgeglichenheit!

Der Schreibrhytmus gibt Aufschluß über die Ausgeglichenheit eines Menschen, aber auch, ob er in sich verschloßen ist. Es ist das Gleichgewicht eines Menschen in seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele. Es ist zu berücksichtigen, ob der Schreiber an irgendwelchen Krankheiten leidet, gelähmt ist oder an Arthritis erkrankt ist.

 

rhytmische Handschrift

- gleichmäßig

- wirkt nicht gekünstelt oder gar unnatürlich

- Unregelmäßigkeiten treten nach einem Muster auf

- gleicht einem Musikstück

 

langsames Schreibtempo

- besondere Aufmerksamkeit für Details

- Fadenstriche sind manchmal doppelt gezogen und fallen dadurch auf

- langsames Denken

- Gründlichkeit

- Respekt gegenüber dem Leser

 

schnelles Schreibtempo

- vereinfachte Buchstaben

- kurze Abstände

- vorbeifliegende i-Punkte

- vorbeifliegende t-Striche

- mangelnde Sorgfalt

- rasches Denken

- Begeisterungsfähigkeit (die Gedanken sind schneller als die Hand)

Schreibdruck - Der Schreibdruck deutet auf den Umgang mit den Mitmenschen und das Einfühlungsvermögen hin!

starker Schreibdruck

- Willensstärke

- Entschlossenheit

- tyrannischer Charakter

- anmaßender Charakter

 

hohe Druckstärke

- Sinnlichkeit

- materialistische Natur

 

hohe Druckstärke und flüssig gechrieben

- Vitalität

 

schwache Druckstärke

- Willensschwäche

- geschickte Hände

- feinfühlige Hände

 

teigige Schrift

- warmherziger Charakter

- künstlerisch veranlagt

- mangelnde Disziplin

 

Abweichungen einzelner Wörter

- Betonung des Wortes

 

durchweg gleichmäßig bleibender Schreibdruck

- Trägheit

- Resignation

 

Druck auf den Abstrichen und am Ende der Wörter

- Agressionen

Abstände - Der Abstand zwischen den einzelnen Wörtern drückt den Abstand zu anderen Menschen aus!

normaler Wortabstand

Der normale Wortabstand sollte die Breite eines: a, e,n, o, u, w haben.

- im Gleichgewicht

 

kleiner Wortabstand

Der kleine Wortabstand ist kleiner als die Breite der Buchstaben: a, e, n, o, u, w.

- Bedürniss nach Nähe zu anderen Menschen

- Geselligkeit

- eventuelle Einsamkeit

 

großer Wortabstand

Der große Wortabstand ist größer als die Breite des Buchstaben m.

- Menschen werden innerlich auf Abstand gehalten

- Menschen werden äußerlich auf Abstand gehalten

- eventuell mangelndes Selbstvertrauen

- Angst vor dem Näherkommen

 

Es ist normal, wenn ab und zu kleine Unregelmäßigkeiten vorkommen. Manchmal haben Menschen eben ein größeres oder kleineres Bedürfniss nach Einsamkeit/ Gesellschaft.

 

sehr enge Zeilenabstände

- verschloßener Charakter

 

sehr weite Zeilenabstände

- einsame Menschen

Stil - Nicht alle Stilmerkmale eignen sich für die Beurteilung einer Handschrift!

Von Grund auf lernen wir die Handschrift im Schulunterricht. Dort wird sie geprägt. In Schulen gibt es verchiedene Arten der Schrift, auf die Wert gelegt wird.

- einfache Handschrift

- gerundete Handschrift

- schnörkelige Schönschrift

 

Vor längerer Zeit wurde den Kindern im Grundschulunterricht noch ein Schreibstil aufgezwungen, der oft im wiederspruch zu ihrer Persönlichkeit stand.

Heutzutage verlangt man von Kindern nicht mehr die perfekte Schönschrift.

 

bewußte Schreibstil Veränderungen

Viele Stiländerungen geschehen bewußt, je nach einer unterliegenden Modeströmung. Was gerade in ist, wird nach gemacht. Hier handelt es sich um die Verbindungen zwischen den Buchstaben. Schleifen können verziert oder weggelassen werden, hochgezogene Verbindungen können sich angeeignet worden sein, weil sie irgendwo gesehen worden sind.

 

unbewußte Schreibstil Veränderungen

Oft wird gestaunt, wenn die derzeitige Handschrift mit einem früherem Schriftstück verglichen wird. Gerade in diesen Veränderungen der Handschrift zeigen sich die allmählichen Veränderungen der Persönlichkeit. Besonders wichtig ist der gegenwärtige Stil, sondern die Veränderung gegenüber dem ursprünglichem Stil, den man vor Jahren hatte.

 

Was Sie noch wissen sollten über den Stil

Es ist sehr wichtig für den Graphologen zu wissen, welche Nationalität der Schrifteigner hatte. Es gibt nämlich je nach Nationalität viele Unterschiede, welche mit in die Beurteilung mit einfließen sollten. Gerade wenn ein Alphabet benutzt wird, dass nicht der Muttersprache entspricht.

Schreibanlass - Es ist sehr vorteilhaft mehrere Schriftproben zu mehreren Scheibanlässen zu haben!

Bewerbungsschreiben

In einem Bewerbungsschreiben achtet der Schreiber besonders auf eine schöne Handschrift.

 

Notizen

Hier achtet fast niemand auf eine besonders schön aussehende Handschrift.

 

Plakat

Leserlichkeit und Sauberkeit stehen im Vordergrund. Alle stilistischen Unterschiede sind Variationen der eigenen Handschrift.

 

verschiedene Schriftstücke

Ein sehr guter Graphologe ist in der Lage mehrere Schriftstücke einer Person zuzuordnen.

Gerade mehrere Schriftstücke eignen sich bestens für die Beurteilung der Handschrift durch einen Graphologen. Manche Züge des Charakters treten dadurch besonders hervor, je nachdem für welchen Zweck der Text geschrieben worden ist.

 

Was Sie noch wissen sollten:

Sie sollten sich dessen bewußt sein, dass wenn eine Firma ein handschriftliches Bewerbungsschreiben verlangt, sie definitiv ein Persönlichkeitsgutachten über Sie anfertigen lassen wird. Das ist kein Scherz.

Bindung - Die Beurteilung der Bindung der Buchstaben ist eins der wichtigsten Anhaltspunkte der Schriftanalyse!

Selten sind alle Buchstaben miteinander verbunden. Es ist immer sehr einfach mal den Stift neu anzusetzen. Wichtig sind mehrere Verbindungen, je mehr desto wichtiger.

 

vier, fünf verbundene Buchstaben

- darauf achten Graphologen

 

zwei, drei verbundene Buchstaben

- nachdenkliche Persönlichkeit

- aufmerksame Pesönlichkeit

 

keine verbundenen Buchstaben

- schlecht organisiert

- eventuell besondere Genauigkeit

- eventuell besondere Sorgfalt

 

Arkade

Die Arkade ist ein nach unten offener Bogen als Verbindung der einzelen Buchstaben. Die Schreibbewegung geht in die Höhe und dann in die Tiefe. Die Buchstaben werden am oberem Ende verbunden.

- Wert auf äußeren Form und Erscheinung

 

Faden

Fadenverbindungen sind Verbindungen, bei denen eine lose aneinander Rheiung der Buchstaben m und w.

- Kreativität

- Vielseitigkeit

- eventuelle leichte Erkrankungen

 

Winkel

Durch Haken verbundene Buchstaben.

- Aufrichtigkeit

- fester und entschlossener Charakter

- Ausrichtung auf Logit und Fakten

- keine Ausrichtung auf die Intuition

 

Girlande

Ein Merkmal der Girlanden Verbindung ist ein offener Bogen nach oben hin, sowohl oben auch als unten.

- Geselligkeit

 

Was Sie noch wissen sollten:

Viele kranke und ältere Personen haben eine unverbundene Handschrift.

Mittellänge - Die Mittellänge gibt Aufschluß über das Selbstwertgefühl!

Die Mittellänge repräsentiert die Einstellung zum eigenem ich und zu anderen Menschen.

Alle drei Längen (Oberlänge, Mittellänge, Unterlänge) sollten sich in einem Gleichgewicht befinden. Fällt eine der Längen durch ihre starke Ausprägung auf, ist dementsprechend auch die Charaktereigenschaft stärker ausgeprägt. Umgekehrt bedeutet das auch, ist eine Länge schwach ausgeprägt, ist die dazugehörige Eigenschaft auch weniger stark entwickelt.

 

Die Mittellänge

Die mittlere länge einer Schrift besteht aus den Kleinbuchstaben a, c, e, m, n, o, r, s, u, v, w, x, z.

Dazu gehören auch die gerundeten Teile der Buchstaben b, d, g, q und f, h, i, j, k, l, t, y.

Das Zentrum der Handschrift ist die Mittellänge. Sie ist die Grundlage für menschliche Hoffnungen, Ziele, Träume, Wünsche und Gefühle.

Wenn die Mittellänge keinen festen Halt hat, offenbart sich auch keine geschlossene Persönlichkeit, die stabil und mit praktischen Fähigkeiten ausgestattet ist.

 

Eine unharmonische Mittellänge

- Unzufriedenheit mit sich selbst

 

große Mittellänge

- hohes Selbstwertgefühl

- großes Vertrauen in sich selbst

 

kleine Mittellänge

- Mangel an Selbstvertrauen

 

weniger hoch als breite Mittellänge

- großes Selbstvertrauen

Oberlänge - Die Oberlänge repräsentiert Ziele und Ansprüche!

Die Oberlänge drückt Ideen aus und das Streben nach höherem:

Religion, Kunst, Geist, Hoffnungen, Träume, Ziele.

 

Die Oberlänge

Zu der Oberlänge gehören die Buchstaben: b, d, f, h, k, l, t und der i-Punkt.

 

kleine Oberlänge

- wenig Lebensenergie

- Passivität

- Phantasielosigkeit

- Ehrgeizmangel

- Realitätsbewusstsein

 

minimale Oberlänge

- Ablehnung des abstrakten

 

große Oberlänge

- Streben nach Höherem (Religion, Kunst, Beruf)

 

sehr große Oberlänge

- unrealistische Ziele

- zu hoch gesteckte Ziele

 

magere und druckschwache Oberlänge

- Realist

- schwehrer Zugang zu Abstrakten Dingen

 

volle und breite Oberlänge

- abstrakte Ideen können ausgelebt werden

(Künstler, Musiker, Maler, sehr gläubiger Mensch, Lügner)

Unterlänge - Die Unterlänge repräsentiert emotionale und materialistische Aspekte!

Die Unterlänge ist ein Ausdruck des Triebhaften:

Impulse, Lust, Leidenschaft und der Überlebenstrieb.

Hier spiegeln sich die fünf Sinne wieder.

 

Die Unterlänge

Die Unterlänge umfasst alle unteren Teile der Kleinbuchstaben: f, g, j, p, q und y, gegebenenfalls auch das s in der Sütterin-Form. Die Schleifen in den Unterlängen hängen mit der Sexualität zusammen.

 

kleine Unterlänge

- das Körperliche spielt bei dem Schreibendem eine unbedeutende Rolle

 

magere Unterlänge

- kein Bezug zur Realität

- Furchtsamkeit

- Zögerlichkeit

- sexuelle Hemmungen

 

große Unterlänge

- der Schreiber fühlt sich zu greifbaren und konkreten Dingen hingezogen

- der Schreiber fühlt sich zu abstrakten und unrealistischen Dingen nicht hingezogen

- eventuell eine praktische Persönlichkeit

 

sehr große Unterlänge

- ein Sklave der Triebe

- die Sinnlichkeit kann zum Ausbruch in der ungehemmten Lust führen

- Genuß des Essens kann in Völlerei ausbrechen

- haben wollen kann sich in Gier umwandeln

- eventuell eine große Begeisterungsfähigkeit

 

gepresste Unterlänge / unvermittelt endende Unterlänge

- sinnliche Seiten des Lebens und die körperliche Ausdrücke von Gefühlen werden abgelehnt

 

sehr ungleichmäßige Unterlängen

- innere Wünsche können eventuell nicht zum Ausdruck gebracht werden

Oberlängen - Unterlängen - Schleifen - Oberlängen - Unterlängen - Schleifen deuten können!

Schleifen

Die verbindenden Schleifen geben Ausdruck über Gefühle und Wünsche!

Schleifen können anerzogen worden sein, ein Beispiel ist hier das Schreiben in der Grundschule. Hierzu ist es sehr hilfreich zu wissen, welcher Nationalität der Schreiber angehört.

 

ausholende Schleifen

- Phantasie

- geistige Beweglichkeit

- eventuelle Selbstsucht

- eventuelle Eitelkeit

 

dreieckige Schleifen

- Bedürfniss nach Herrschaft

- Bedürfniss nach Kontrolle

 

große Schleifen in den Oberlängen

(b, d, l, h)

- große Bedeutung der Gefühle

- offene Geisteshaltung

 

schmale Schleifen in den Oberlängen

(b, d, l, h)

- unterdrückte Gefühle

 

hoche Schleifen in den Oberlängen

(b, d, l, h)

- eventuelle Eitelkeit

 

breite Schleifen in den Unterlängen

(g, y)

- Sinnlichkeit

- Genussmensch (Essen, Trinken, Sex)

 

aufgebauschte Schleifen in den Unterlängen

(g, y)

- Hemmungslosigkeit (Lust, Völlerei, Gier)

 

schmale Schleifen in den Unterlängen

(g, y)

- starke Selbstkontrolle

- Unterdrückung der Sexualität

 

hackenförmige Schleifen in den Unterlängen

(g, y)

- die Vergangenheit möchte wieder zurückgeholt werden

 

Oberlängen oder die Unterlängen reichen in die drüber oder drunter liegenden Zeilen

- eventueller Konzentrationsmangel

- eventuelle Ängeste

- eventuelle Erschütterungen

i-Punkt - T-Strich - Der i-Punkt und der T-Strich geben Aufschluß über den Intellekt!

keine i-Punkte

- Bequemlichkeit

- Weigerung zu Details

 

alle i-Punkte direkt über jedem i

- Präzision

- Liebe zum Detail

 

nach rechts fliegende i-Punkte (eher Striche als Punkte)

- schnelles Schreibtempo

 

Verbindung der i-Punkte mit dem folgendem Buchstaben

- logisches Denken

 

nach links versetzte i-Punkte

- mangelnde Sorgfalt

- eventuelle Vorsicht

 

kreisförmige i-Punkte

- Unzuverlässlichkeit

- fehlende Reife

 

präzise T-Striche

- Sorgfalt

- Detailgenauigkeit

 

tiefliegende T-Striche

- Minderwertigkeitsgefühle

 

hochliegende T-Striche

- Phantasie

- Ehrgeiz

 

kurze T-Striche

- Vorsicht

 

lange T-Striche

- Energie

 

aufwärts gerichtete T-Striche

- große Begeisterungsfähigkeit

- Streben nach höheren Zielen

 

abwärts gerichtete T-Striche

- eventuell unglücklich

- eventuell erschöpft

 

geschwungene T-Striche

- Gutmütigkeit

- Frohnatur

 

Verbindung des T-Striches mit dem nächstem Buchstaben

- Anpassungsfähigkeit

- Logik

 

dreieckige Verbindung des T-Striches mit dem nächstem Buchstaben

- Starrsinn

- Berechnung

- Herrschsucht

 

wechselnde T-Striche (in verschiedenen Schriftstücken)

- Vielseitigkeit

- Kreativität

Unterschrift - Die Unterschrift ist die persönliche Aussage über das eigene ICH

Die Unterschrift spiegelt das Selbstbild eines Menschen wieder. Es ist die Persönlichkeit, die nach Außen hin präsentiert wird. Die Unterschrift sollte wenn möglich immer im Zusammenhang anderer Schriftstücke analysiert werden. Erst durch den Vergleich fallen Unterschiede auf.

Die eigene Handschrift sollte im Stil und in der Größe der Handschrift des Schreibers gleichen. Ein Unterschied der Unterschrift zu einem anderem geschiebenem Text ist ein Hinweis darauf, dass sich der Schreiber verstellt.

Die meisten Menschen entwickeln ihre Handschrift als Heranwachsende. Sie bleibt meistens unverändert. Diese Handschrift ist dann meist auch kein wirklicher Ausdruck der eigenen Pesönlichkeit.

 

Unterschrift ist größer als die normale Handschrift

- Wichtigtuerei

- eventueller Ausgleich zum ansonstem verschlossenem Leben

 

Unterschrift ist kleiner als die normale Handschrift

- mangelndes Selbstwertgefühl

 

unleserliche Unterschrift

- Minderwertigkeitsgefühle

 

unleserliche Unterschrift (im Geschäftsbrief)

- nimmt sich viel zu wichtig

 

unterstrichene Unterschrift

- Entschlossenheit

- Beständigkeit

- Selbstvertrauen

 

doppelt oder dreifach unterstrichene Unterschriften

- Bedürfniss aufzufallen

Verzierungen - Menschen verzieren ihre Handschrift um sich interessanter zu machen!

Manchmal können Verzierungen auf Eitelkeit hinweisen, manchmal nach dem Wunsch künstlerisch begabt zu sein. Oft sind es Teenager die eigene Schnörkel entwickeln und damit ihrer Persönlichkeit mehr Ausdruck zu verleihen. Wenn diese Teenager-Schnörgel auch im Erwachsenenalter noch beibehalten werden, konnte sich wohl der Schreiber nicht von seiner Teenageridentität trennen. Meistens hat er ein falsches Selbstbild.

 

Die meisten Verzierungen sind ein Anzeichen für Unaufrichtigkeit und Selbstverliebtheit, denn je mehr ausgefallener sie sind, desto mehr Aufmerksamkeit versucht der Schreiber zu erhaschen.

Wichtige Info - Ein Merkmal allein bedeutet fast gar nichts!

Ein Merkmal allein bedeutet fast gar nichts. Erst wenn mehrere Merkmalpunkte immer wieder zu einem einstimmigem Ergebniss führen, kann sich der Graphologe sicher sein!

Nichts überstürzen! Je mehr Sie üben und immer mal einen Blick auf fremde Handschriften nehmen, bekommen Sie mit der Zeit ein Gefühl für die Kunst der Graphologie. Dies braucht eine sehr lange Übung und vor allem Fingerspitzengefühl verbunden mit einem Instinkt!

 

So, nun wünsche ich allen interessierten viel Spass bei der Beurteilung anderer Handschriften!

Es wird sicherlich manchmal überraschend sein, was man so alles aus der Handschrift erlesen hat und dann auch noch in der Pesönlichkeit eines Menschen wiederfindet!

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