Wandern von Gunzesried-Säge, Blaichach zum Stuiben und Sedererstuiben - noch mehr Bilder im Album mit Diaschau

Ausgewählte Fotografien der Wandertour verwendet der Artikel aus dem Album Stuiben Gunzesried-Säge. Im Vollbildformat zeigt alle Aufnahmen das

1 Von Gunzesried-Säge nach Wiesach

Das Titelbild zeigt rechts das heutige, erste Ziel das Gipfelkreuz des Stuiben (1.749 Meter NN) mit Blick auf den Buralpkopf (1.772 Meter NN). Davor links - hinter der Stange - der Aufstiegspfad zum zweiten Ziel, dem Sedererstuiben (1.741 Meter NN). 

Es ist 9 Uhr 30 als die Tour vom großen Parkplatz Gunzesried-Säge (936 Meter NN) startet. Bewölktes Wetter macht den Aufstieg zur ersten Etappe - Wiesach (1.146 Meter NN) - angenehm an diesem 17. August. 

2 Wiesach - Eck

Unterwegs einige Ausblicke fotografiert, ist Wiesach um 10 Uhr erreicht. Jetzt geht der gut markierte Wanderpfad durch Almen hoch zum Eck. Vor dem weiteren Aufstieg lohnt sich noch der Blick auf die schöne Kapelle.

Um 10 Uhr 20 fotografiert, zeigen sich hinter den "Hörnern" schwach die Oberstdorfer Berge.

20 Minuten später lohnt sich der Blick zurück auf den bequemen Weg und Rastplatz unten an der Kurve. Zehn Minuten Innehalten zum Trinken, Essen und Schauen bereichert das Wandern. 

Der Blick von der Rauhenberg Alpe um 11 Uhr 05 zeigt das Tal der Ostrach und die Hindelanger Bergwelt. Unten, versteckt hinter den Bäumen, ist Wiesach zu erkennen.

Das nächste Bild, zehn Minuten später, zeigt mit Teleobjektiv (13 mm von 6 - 72 mm) in ähnlicher Richtung wie vorhin, Sonthofen vom Bergpfad "Gratgasse" (Mit Lupe die Ostrach erkennbar)..

Kurz vor dem Ende der Gratgasse, ein wundervoller Bergpfad durch den Hochwald, zeigt vorne der Fels den Aufstiegsbeginn am Eck an. Es ist 11 Uhr 24.

3 Eck - Stuiben

Die Tafel rechts des Wegs - angeschraubt am Fels - weist wenige Minuten später zum Beginn des Steiges hinauf zum Stuiben und den Hochgrat (etwa 1.600 Meter NN).

Um 11 Uhr 34 geht es links hinauf zum Grat.Vorerst aber muss gewartet werden: Es herrscht reger Gegenverkehr. Eine Wanderin frägt mich, ob ich auch von der Mittag-Bahn käme. Sie wollte wissen, ob nach dem Stuiben der Weg hinab nach Immenstadt schwierig sei. Ich erklärte ihr, dass der Gratweg schwieriger sei als der Weg von der anderen Seite des Stuibens. So stünde dem Abstieg nach dem Gipfel in Richtung Immenstadt nichts im Wege. Außerdem kann Sie ab der nahen Grund-Alpe zwischen dem Weg zur Mittag-Bahn oder nach Immenstadt entscheiden.

Um 11 Uhr 38 wird zum zweiten Male der Blick auf den Stuiben frei. Diesmal mit dem Hochgrat, den Wandersteig zum Gipfel.

Die Sonne lässt sich jetzt schon ab und zu blicken. Das gibt zum Fotografieren besseres Licht.

Knapp 10 Minuten später überrascht ein wunderbarer Blick auf eine Felsformation.

Zwischenrast vor dem Gipfel

Der steile Steig scharf nach rechts biegend den Bergkamm erreichend, gibt einen herrlichen Ausblick links bis zum Steineberg frei. Sehr gut ist der Hochgratweg und dahinter der Aufstieg über dem Vorgipfel erkennbar. Linker Hand lädt eine Pfadspur ein zu einem prachtvollen Rastplatz. Da gibt es kein Halten. 20 Minuten wird dieser herrliche Aussichtsort beim Rasten genossen. Denn - wie sich bald zeigt - ist der Gipfel des Stuibens rege besucht. So sitze ich hier - etwa 80 Meter unter dem Gipfel - und bin glücklich, den weiten Blick in die Allgäuer Bergwelt zwischen Hindelang und Oberstdorf zu erleben.

Wer sich die Mühe macht, das Bild im Album großformatig anzusehen, der erahnt, welch herrliches Erlebnis hier das Wandern schenkt (Siehe auch folgende Wanderempfehlung).

Am Besten wird jetzt genau der Markierung gefolgt - auch wenn Wanderer von oben kommen oder hinaufsteigen. Die gut gekennzeichnete Strecke führt geradeaus unterhalb des Hochgrates weiter. Bald geht es wieder - immer auf gutem Bergpfad - hinauf zum Grat. Jetzt kommt rechter Hand der Aufstieg über den steilen, versicherten Steig. Die zwei Drahtseile helfen den Beinen: Unterstützt mit den Händen, zieht sich der Bergwanderer hoch. Dazwischen zwei Stufen im Fels zum zweiten Seil. Ein nicht schwieriges Erlebnis bei trockenem Wetter.

Wanderempfehlung Gunzesried - Steineberg

Steineberg von Gunzesried im Naturpark Nagelfluhkette, Wandern im Allgäu,

Wandern von Gunzesried, nahe Sonthofen im Allgäu zum Steineberg über die Vordere Krummbachalm mit Blicken auf die Allgäuer Alpen. Zurück über Eck am Stuibenaufstieg und Wiesach. (Foto via pagewizz = fixe Größe)

4 Auf dem Stuiben und zum Sedererstuiben

Kaum ist das Drahtseil des Steiges zu Ende, ändert sich die schroffe Landschaft. Wie auf dem Titelbild zu sehen, grüßt eine Wiese den Wanderer. Dahinter baut sich das Gipfelkreuz des Stuiben auf (12 Uhr 24). Jetzt sind es nur mehr wenige Schritte, um nahe des Kreuzes die Fernsicht hinaus Richtung Norden nach Immenstadt mit Steineberg und im Nordosten Sonthofen, den Grünten und die Hindelanger Berge zu bewundern.

Auf dem Wegweiser ist die Dauer von Gunzesried-Säge bis zum Gipfel des Stuiben mit zwei-einviertel Stunden aufgeführt. Da ist die Gehzeit mit zweieinhalb Stunden inklusive der vielen Fotoaufnahmen (34 bis inklusive Fotos vom Gipfel aus) eine annehmbare Zeit. Zumal nicht nur der Gipfel, sondern der ganze Weg das Ziel des Wander-Vergnügens ist. Wenige Meter entfernt vom Gipfelkreuz (1.749 Meter NN) sind auf einer Rundtafel in allen Himmelsrichtungen Orte markiert. 

Um 12 Uhr 33 zeigt sich beim Abstieg zum Sattel der Gipfel des Sedererstuiben.

Etwa 60 Höhenmeter geht es vor dem Anstieg hinab. Dann, zehn Minuten später umrundet der Weg den Gipfel.

Ein direkter Aufstieg zum Gipfelkreuz ist der Normalweg. Aber diese Strecke verspricht schöne Fotomotive.

Eines davon zeigt den Blick auf den Buralpkopf. Dann erst geht es links die Almwiese hinauf zum Gipfelkreuz.

Großformatig im Album ist der am Bergkamm gehende Bergpfad hinauf zum 1.772 Meter hohen Gipfel gut zu erkennen. Mit dem Rückweg über die Gündlesalpe eine prächtige Erweiterung und Alternative dieser Wanderung.

5 Vom Sedererstuiben zur Gatteralpe

Das kleine Gipfelkreuz ist in wenigen Minuten um 12 Uhr 50 erreicht. Es empfiehlt sich, über die Almwiese frei in Serpentinen - wie den "Aufstieg" - hinab zu wandern. Weiter vorne liegt viel Geröll auf dem abwärts führenden Pfad.

So wird der den Gipfel umrundende Hauptpfad erreicht. Richtung Sattel muss vorab erst eine Abzäunung überwunden werden. Dann geht es über einen Almweg bequem bis zum Sattel.

Im Blick nach Norden zeigt sich der Stuiben und das Tal der Iller.

Um 13 Uhr 11 ist nahe des Sattels die Abzweigung ins Tal über die Gatteralpe erreicht. Hier führt der ausgewiesene Weg bereits hinab. Richtung Buralpkopf etwa 100 Meter und dann zur Gatter-Alpe führt ebenfalls ein teilweise markierter Weg. Er versprach bessere Fotomotive und erweiterte die Gesamtstrecke auf etwa 12 Kilometer. Das Schild auf 1.855 Meter Höhe informiert, dass der Wanderfreund auf dem E4 und E5 (Europawanderweg) unterwegs ist.

Die Bilder zeigen über die Alpe hinweg Berge der Hörnergruppe. Eine Alpenblume - die am Rande der Bergkante blühte - steht beispielhaft für den Reichtum der Pflanzenwelt der Nagelfluhkette. 

Fünf Minuten später - bereits auf dem Abstieg zur Gatteralpe - ist der Rückblick auf den Sedererstuiben (links) ein schönes Erinnerungsfoto an den besuchten Gipfel (Bild links).

Aber auch nahe der Alpe lockt die Baumgruppe zum Fotografieren (Bild unten).

Im Hintergrund die prächtigen Allgäuer Berge, davor die Hörnergruppe und auf der Alpe weidende Rinder: Da schlägt das Herz des Fotografen höher (Bild rechts Dach der Gatteralpe ganz rechts). (Bilder im Album großformatig zu sehen).

6 Von der Gatteralpe ins Aubachal

Unterhalb der Gatteralpe (1.480 Meter NN) fand sich um 13 Uhr 36 ein schattiger Platz etwas abseits der Almstraße. Ein Enzian begrüßte mich. Hier fügten sich unterschiedliche Töne vieler Kuhglocken zu manch kurzer Melodie. War das ein wundervoller Ort der Ruhe und des Rastens. Um 14 Uhr 11 ging es gestärkt und ausgeruht weiter.

Nun ging es auf der Almstraße bequem bergab mit Blick auf die Hörnlegruppe und ins Aubachtal.

Abwärts wandernd sind immer wieder schöne Talblicke zu bewundern. Bis Vorsäß 3 auf 961 Meter NN geht es stetig bergab (15 Uhr). Hier zeigt der Wegweiser noch vierzig Minuten bis zur Gunzesried-Säge. Zwei Minuten vorher auf 980 Meter kann alternativ der einstündige Höhenweg zurück zum Parkplatz gewählt werden.

Von der sonnigen Austraße sieht der aufmerksame Wanderer immer wieder links hinauf zu den Bergkämmen. Aber auch der Blick zurück ins Autal ist ein schönes Motiv.

7 nach Gunzesried-Säge

Um 15 Uhr 45 ist die Alpe Gerstenbrändle erreicht. Der Blick geht von hier über Gunzesried-Säge in Richtung Grünten. Auch in den anderen Richtungen gibt es schöne Blicke in die Landschaft - auch hinauf zum Stuiben. Hier gibt es Brotzeit und zu trinken. Von hier sind es nur mehr zehn Minuten bis zum Parkplatz.

Stuiben - Karte (Map) mit Orten der Aufnahme und Strecke - Sieben Etappen, 12 Kilometer, 900 Höhenmeter

Klick auf Karte für detailreiches Bild zum besseren Erkennen der Wanderroute.

Stuiben - Liste Wanderdaten

Etappe Ort Strecke meter Meter kumul. Höhe NN Berg auf+ Berg auf Geh-zeit
P Gunzesried-Säge 936
1 Wiesach 1.300 1.300 1.149 213 00:30
2 Eck 2.300 3.600 1.600 451 01:18
3 Stuiben 900 4.500 1.749 25 149 00:40
4 Sedererstuiben 900 5.400 1.741 60 00:25
5 Gatteralpe 1.100 6.500 1.449 00:30
6 Vorsäß 3 2.400 8.900 961 00:48
7 Gunzesried-Säge 3.100 12.000 936 00:50
Gesamt 85 813 05:01
meter höhe zeit Leistung
12.000 898 5
Punkte 12 18 10        = 40

Liste der Alpenwanderungen nach Regionen

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Bildband Wohlfühlorte im Allgäu

Mein Bildband stellt 28 Wanderungen mit Plätzen zum Innehalten mit je einer Doppelseite vor. Die Touren und Ausflüge sind in meinen Pagewizz-Artikeln beschrieben. 

Das Album Wandern im Allgäu enthält einige Aufnahmen der Orte zum Wohlfühlen. primawandern zeigt beispielhaft eine Doppelseite des Bandes. 

Zum Angebot führt der Klick auf das Bild.

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primapage, am 19.08.2013
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