Robbie und die Bionik

Roboter begeistern und verängstigen uns gleichzeitig. Sie schweißen, tragen, sprechen – und laufen Wände hoch. Was bringt uns der Gecko-Roboter?
Umzugshilfen. Der Möbeltransport könnte in der Zukunft einfacher werden. Das Klavier läuft an vier digitalen Saugfüßen die Außenwand entlang und wird am Fenster in das Wohnzimmer hineingehievt. Das wäre einmal ein gewisser Vorteil. Der arme Mensch, der wieder einmal umzieht, muss keine Angst vor Beulen und Rissen in den Flurwänden haben.
Der Gecko-Robbie ist in dieser Hinsicht - OK.

Das Reptiliengehirn

Ein bisschen Angst kann die Geschichte doch machen.
Es ist ganz nett, wenn Maschinen mit Gecko Eigenschaften uns in Zukunft beim Umzug helfen. Allerdings darf man sich dann nicht allzu sehr über diese Tierchen weiter erkundigen. Der Ur-Gecko gehört nämlich zur biologischen Ordnung der Saurosida. Er ist also ein Saurier – und dies sind Landwirbeltiere.
Der Mensch ist auch ein Landwirbeltier. Steckt in jedem Mensch ein Saurier?

Man denkt erschreckt an Notizen über den Bereich in unserem Kopf, der "Reptiliengehirn" genannt wird.

Dort liegen nach Ansicht der Neurowissenschaftler die grundlegenden Überlebensmechanismen. Wenn es also in einer bestimmten Situation hart auf hart kommt, dann schaltet homo sapiens das Denken in der Großhirnrinde ab, und er zündet die Attribute seines animalischen Reaktionsvermögens.

Der Fisch in uns

Es gibt zahlreiche Literatur über den Körperbau des Menschen, der den urzeitlichen Meeresbewohnern nachgebildet sein soll. Rückgrat, Extremitäten, die Hände (der Ausdruck: "nimm die Flossen weg"), selbst die Organe sollen auf die urzeitlichen Meeresbewohner rückzuführen sein.
Von Kopf bis Fuß scheinen wir auf Wirbeltier eingestellt zu sein. Nur - viele Fähigkeiten unserer Urahne sind uns leider weitgehend verlorengegangen. Oder schlummern sie nur im stand-by Modus?

Schlummernde Mutationen und die Evolution

Ist die Wahrnehmung des Gecko-Alarms vielleicht ein Grund dafür, dass manche Menschen zum Beispiel Angst vor Spinnen haben? Oder liegt darin der Grund, dass die Nanny in den Tom-und-Jerry Zeichentrickfilmen beim Anblick einer Maus immer mit hochgerefftem Rock auf den Küchenstuhl springt? Fürchtet die Comic Nanny die Maus in uns?

(Bild: schreibspass bei Pagewizz.com)

Die offenbar existierende genetische Verwandtschaft des Menschen zu verschiedenen Tierarten, und nicht nur zu den Sauropoden, macht nachdenklich. 

Paläo-SETI und Prä-Astronautik

Man kennt aus den Büchern von Zecharia Sitchin diese Abbildungen mit Mischwesen. Oder aus den griechischen Sagen die Geschichten mit den Zentauren, halb Mensch halb Pferd.
Hat eventuell doch eine untergegangene Hochkultur vor der Sintflut schon über genetische Wissen und die Fähigkeiten zu dessen Anwendung verfügt?
Autoren wie Sitchin und andere fantasievolle Verfasser haben in manchem Leser Misstrauen gegenüber der herrschenden Wissenschaft und ihren Aussagen erzeugt. Jetzt kommen gedankliche Verbindungen ans Licht, an die vor Nachrichten wie über den Gecko-Roboter kein Mensch wirklich gedacht hätte.

Der aufmerksame Leser hat es bei der Geschichte mit dem Gecko-Roboter mit zwei sehr unterschiedlichen Themenbereichen zu tun.
Transportroboter mögen für uns in der nahen Zukunft tatsächlich erhebliche Arbeitserleichterungen darstellen. Die Aktivierung schlummernder Funktionen im Menschen durch die Gentechnik kann aber schon Bedenken hervorrufen.

Ausblick

Wahrscheinlich ist es alles Unsinn mit der Geschichte um die Gecko-Verwandtschaft zum Menschen und den entsprechenden gentechnischen Fantasien.
Vielleicht auch nicht. In uns stecken möglicherweise mehr genetisch bedingte Fähigkeiten als wir wissen. Der aufrechte Affengang. Das Reptiliengehirn mit seinen Vorteilen in Notsituationen. Und jetzt der sauropode Gecko-Vorfahre.
Aufrecht gehen können wir nun, zumindest ab dem zweiten Lebensjahr. Den Gecko-Gang müssen wir erst wieder entdecken. Wofür das gut wäre? Zumindest könnten wir dann in gewissen Situationen die Wände hochgehen.

Man darf schon gespannt sein, was die Forscher als Nächstes herausfinden. Vielleicht die Spinne in uns. Spiderman lebt.

 

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com
http://pixabay.com/de/wenig-spiderman-spinne-junge-89159/

 

 

 

 

 

Textquellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Geckos

Bilderquelle; pixabay.com

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